Ausbildung im Handwerk
Bist du handwerklich begabt, kreativ und körperlich fit? Dann kann eine Ausbildung in einem Handwerksberuf genau das Richtige für dich sein. Hier erlernst du die Grundlagen deines gewählten Berufes und schließt Deine Ausbildung mit der Gesellenprüfung ab. Hast du ausreichend Berufserfahrung gesammelt, wartet die Meisterprüfung auf dich. Mit bestandener Meisterprüfung hast du die Möglichkeit, einen eigenen Betrieb zu gründen. Auf dem Ausbildungsmarkt gibt es verschiedene Handwerksberufe, daher solltest du dich über die Fülle der angebotenen Ausbildungsplätze informieren. Hast du dich für einen Beruf entschieden, kannst du durch ein Praktikum einen tieferen Einblick in die tägliche Arbeit gewinnen.
Ob es die Schreinerlehre, der Optiker, der Elektriker oder die Ausbildung zum Maler/Lackierer sein soll, eine fundierte Ausbildung in einem anerkannten Meisterbetrieb ist die beste Grundlage dafür. In der Regel dauert eine Ausbildung im handwerklichen Bereich drei Jahre. Zusätzlich zum praktischen Teil im Betrieb kommen die theoretischen Lerninhalte, welche dir in der Berufsschule vermittelt werden.
Zwischen- und Abschlussprüfungen werden üblicherweise vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) abgelegt. Neben dem schriftlichen Teil wirst du auch auf deine praktischen Fähigkeiten hin überprüft. Hier kannst du anhand eines Arbeitsauftrages dein Können unter Beweis stellen.
Vor allem im handwerklichen Bereich gibt es gute Integrations- und Förderungsmöglichkeiten. Auch Hilfe beim Aufbau eines eigenen Betriebes werden durch den Staat und die Bundesagenturen für Arbeit bei Vorliegen der Zugangsvoraussetzungen gewährt.
Das Handwerk umfasst mehr als einhundert verschiedene Ausbildungsberufe. Vom Tischler bis zum Goldschmied kannst du beinahe jeden Beruf erlernen. Achte darauf, einen Ausbildungsberuf zu wählen, der deinen persönlichen Präferenzen am nächsten kommt. Denn wenn du Spaß an der Arbeit hast, wirst du mit negativen Erfahrungen und Lerndruck besser umgehen können. Zusätzlich solltest du versuchen, einen Beruf mit guten Zukunftsaussichten zu erlernen. Solltest du deinen Betrieb wechseln wollen, ist es wichtig einen neuen Arbeitgeber in Wohnortnähe zu finden. Selten ausgebildete Berufe bieten dir zwar die Möglichkeit, eine Marktlücke zu füllen, andererseits schließen diese Betriebe leider immer häufiger aufgrund der schlechten Auftragslage.
Wenn du dich für einen Ausbildungsberuf entschieden hast, versuche ein Praktikum im Wunschbetrieb zu machen. Dabei kannst du nicht nur die Arbeit kennen lernen, sondern auch erste Kontakte zu den neuen Kollegen knüpfen.

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