Figur Der durchschnittliche
Auszubildende 2016
Schulabschluss
Realschulabschluss
Alter
20 Jahre
geht lieber arbeiten
als in die Berufsschule
zufrieden mit dem Beruf,
leidet aber unter wachsendem Druck in der Ausbildung
Gastronomie & Tourismus,
Handel und Handwerk sind weiterhin gefragte Branchen
geschriebene Bewerbungen
18
Verdienst pro Monat
665€

Der azubi.report 2016

Wie zufrieden sind Auszubildende in Deutschland wirklich mit ihrer Ausbildung? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wurden 2180 Berufsschüler und ihre Berufsschullehrer von Ausbildung.de zu der Ausbildungsrealität befragt. Basierend auf dieser Datenmenge gibt der azubi.report 2016 einen ungetrübten Einblick in die gegenwärtige Situation von Auszubildenden in Deutschland.

Festzuhalten ist: 91,1% sind grundsätzlich mit ihrer Ausbildung zufrieden, wobei sie die praktische Arbeit im Unternehmen interessanter und ansprechender finden als die

Theorie in der Berufsschule. Allerdings leiden 43,5 % der Azubis unter wachsendem Druck während der Ausbildung und weit mehr als die Hälfte der befragten Azubis (62,5 %) sind auf finanzielle Unterstützung durch ihre Familie angewiesen.

Der azubi.report 2016 zeigt unter anderem: Vor allem beim Gehalt gibt es sehr große Unterschiede zwischen den verschiedenen Branchen. IT-Auszubildende verdienen beispielsweise beinahe doppelt so viel wie Azubis im Handwerk.

#azubireport

Der azubi.report 2014

Abgebrochene Ausbildungen, unbesetzte Lehrstellen, ein Mangel an geeigneten Bewerbern – sieht so die Welt der Azubis in Deutschland wirklich aus? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wurden 1006 Berufsschüler von Ausbildung.de zu ihrer Ausbildungsrealität befragt. Basierend auf dieser Datenmenge gibt der azubi.report 2014 einen ungetrübten Einblick in die gegenwärtige Situation von Auszubildenden in Deutschland.

Festzuhalten ist: 86,5% sind grundsätzlich mit ihrer Ausbildung zufrieden, wobei das praktische Arbeitsleben der Berufsschule vorgezogen wird. Dennoch scheint es auch

dort große Defizite in Sachen Anforderung und Finanzierung zu geben, denn ganze 75 % empfinden sich in ihrer Ausbildung als unterfordert und 62 % sind auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Der azubi.report zeigt außerdem: Azubi ist nicht gleich Azubi. Ein Hauptschulabschluss ist in vielen Berufsfeldern nichts wert, allein im Einzelhandel und der Gastronomie können sie sich gegen ihre höherqualifizierten Mitbewerber behaupten. Auch in Sachen Gehalt gibt es eine Zweiklassengesellschaft: Auszubildende in den Naturwissenschaften bspw. verdienen doppelt so viel wie Azubis im Gesundheitsbereich.

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