Fills 980x580 berufspatenschaft berufskraftfahrer
Berufskraftfahrer/in

211 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit Schichtdienst
1. Ausbildungsjahr 530-670 Euro
2. Ausbildungsjahr 560-720 Euro
3. Ausbildungsjahr 600-800 Euro
Ist das die richtige Ausbildung für dich?
Mach jetzt den kostenlosen Onlinetest

Ausbildung zum
Berufskraftfahrer

Klassische duale Berufsausbildung

Brummi, Laster oder Truck – für Lastkraftwagen gibt es zwar viele Namen, aber nur eine Ausbildung, in der du lernst, diese riesigen Fahrzeugen zu steuern. Nach der Ausbildung als Berufskraftfahrer transportierst du Personen oder Ware quer durch deine Stadt, ans andere Ende von Deutschland oder sogar durch ganz Europa. Ob du tagelang unterwegs bist oder geregelte Arbeitszeiten hast, hängt dabei von deinem Ausbildungsplatz ab. Du könntest beispielsweise als Busfahrer im Personenverkehr, als Speditionsfahrer für Industrieprodukte oder Fahrer von Entsorgungsfahrzeugen ausgebildet werden. So oder so sorgst du in diesem Beruf dafür, dass deine Schützlinge und Güter nicht nur pünktlich, sondern auch unbeschadet an ihr Ziel gelangen. Schnall dich an, denn die Ausbildung als Berufskraftfahrer bringt nicht nur deine Karriere in Fahrt.

Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet sowohl in der Berufsschule, als auch im Ausbildungsbetrieb statt – sie ist also eine sogenannte klassische duale Berufsausbildung. In dieser Zeit lernst du dich auf den Straßen zu orientieren und LKW oder Busse der verschiedenen Größenordnung zu fahren. Wenn du beispielsweise eine Ausbildung bei REMONDIS anfängst, gehören zu deinem Berufsalltag auch Seitenlader, Tankwagen oder sogar Abrollkipper, bei denen sich die Frachtbehälter fast im 90-Grad-Winkel aufstellen lassen. Wie solche oder andere Lastwagen be- und entladen werden und welche Sicherheitsrichtlinien du beachten musst, steht im ersten Ausbildungsjahr auf deinem Lehrplan. Beispielsweise erfährst du, wie der LKW vor und nach der Fahrt kontrolliert wird und wie Unfall- sowie Gefahrenstellen abgesichert werden. Ganz ohne Papierkram läuft auch der Arbeitsalltag von Berufskraftfahrern nicht ab, du lernst daher wie Abrechnungen erstellt, erbrachte Leistungen dokumentiert und Fahrten nach wirtschaftlichen Aspekten geplant und organisiert werden. 

Neue Jobs zu diesem Beruf per Mail! Jetzt Traumjob starten
Der Jobletter wurde erfolgreich abonniert!

Natürlich möchtest du so schnell wie möglich ans Steuer. Bevor du aber auf die Fahrbahn losgelassen wirst, heißt es noch, dich mit der Funktionsweise der Fahrzeuge vertraut zu machen. Du erfährst also zunächst wie Motor, Fahrwerk sowie die mechanischen und elektrischen Systeme funktionieren. In dem zweiten Teil der Ausbildung kann es dann endlich mit dem Fahrtraining losgehen – und das hat es in sich. Deine Lehrfahrzeuge werden Fahrzeugkombinationen und Sattelkraftfahrzeuge der Klasse CE mit einer Mindestlänge von 16 Metern oder ein Fahrzeug der Klasse D mit einer Mindestlänge von 10 Metern sein. Diese heißt es dann über öffentliche Straßen nicht nur sicher, sondern auch wirtschaftlich zu führen. 

Kannst du dein Fahrzeug erst problemlos lenken, gibt es für dich als ausgebildeten Berufskraftfahrer verschiedene Jobmöglichkeiten: Als Fahrer im Bereich Spedition bist du viel unterwegs und siehst dementsprechend viel von der Welt. Auch als Busfahrer legst du viele Kilometer zurück, musst dafür aber nicht wochenlang quer durch Deutschland düsen. Oder du fährst Entsorgungsfahrzeuge, zum Beispiel bei dem Unternehmen REMONDIS, wo ebenfalls Kurzfahrten auf dem Programm stehen und du jeden Feierabend zu Hause verbringst. Ob du als Trucker ganz Europa siehst oder doch jede Nacht in deinem eigenen Bett schlafen kannst, hängt also von deinem Ausbildungsplatz ab.

Wusstest du schon, dass...

  • …der praktische Teil der Abschlussprüfung ähnlich wie eine Führerscheinprüfung abläuft? Du führst nämlich eine Testfahrt mit einem LKW oder Bus durch.
  • …der erste LKW weltweit im Jahr 1896 von Daimler und Maybach der Öffentlichkeit vorgestellt wurde? Er konnte ganze 10 km/h schnell fahren. 2016 fahren LKW in Deutschland nicht schneller als 80 km/h – jedoch nur, weil das die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit ist.
  • …die höchste Geschwindigkeit, die jemals ein LKW erreicht hat, bei unglaublichen 605 km/h liegt? Möglich wurde dies durch Jet Turbinen aus ehemaligen Navy Flugzeugen. Die PS Leistung liegt (wegen der Turbinen) bei 36.000 PS.
  • …das Unternehmen REMONDIS seine Azubis mit speziellen Trainingswochen unterstützt? Diese finden beispielsweise vor Zwischen- und Abschlussprüfungen statt.
  • …nur knapp 4 % der Berufskraftfahrer weiblich sind?

Berufskraftfahrer kannst du mit jedem Schulabschluss werden. In der Praxis zeigt sich aber, dass überwiegend Lehrlinge mit Haupt- und Realschulabschluss eingestellt werden. Für die Ausbildung als Berufskraftfahrer solltest du verantwortungsbewusst und zuverlässig sein, denn deine Aufgabe ist es Menschen oder wertvolle Güter sicher an ihr Ziel zu bringen, ohne sie dabei Gefahren auszusetzen. Viele Unternehmen wünschen sich auch, dass Ihre Azubis bereits den Führerschein der Klasse B mitbringen. 

Du solltest Berufskraftfahrer werden, wenn...

  1. ...du Freude am Fahren hast.
  2. ...langes Stillsitzen dir nichts ausmacht.
  3. ...du verantwortungsbewusst bist und dir die Sicherheit anderer am Herzen liegt

Du solltest auf keinen Fall Berufskraftfahrer werden, wenn...

  1. ...ein Stau dich zur Verzweiflung bringt.
  2. ...dich schon das Fahren eines Familienautos überfordert.
  3. ...du nicht gern alleine bist.

Das Berufskraftfahrer-Quiz

Wie lange darfst du ohne Pause am Stück fahren?



Weiter

Das könnte dich auch noch interessieren

Keine Ahnung wie du dich bewerben sollst? Die Ausbildung.de Bewerbungstipps Lass dich inspirieren Berufe nach Themen

Für eine bessere Lesbarkeit kann es sein, dass nur eine Geschlechtsform verwendet wird, obwohl alle Geschlechter gemeint sind.