Ausbildung zum Feuerwehrmann machen
Feuerwehrmann/-frau

2 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 2 Jahre
Arbeitszeit Schichtdienst
1. Ausbildungsjahr 1004 Euro
2. Ausbildungsjahr 1004 Euro
3. Ausbildungsjahr
Ist das die richtige Ausbildung für dich?
Mach jetzt den kostenlosen Onlinetest

Ausbildung zum
Feuerwehrmann

Weiterbildung

Leben retten, Gutes tun, ein Held sein – so oder so ähnlich wird der Beruf des Feuerwehrmannes häufig interpretiert. Wenn auch du ein Held sein möchtest, für die Menschen und deine Stadt da sein willst, dann ist die Ausbildung zum Feuerwehrmann genau die Richtige für dich. Du hast keine Angst für andere auch mal dein eigenes Leben zu riskieren und kannst mit Stress umgehen, ohne wochenlang Alpträume zu haben? Dann wirst du sicherlich mit Leidenschaft für den Beruf des Feuerwehrmanns brennen. Genau wie Menschen retten ist auch die Ausbildung dafür nichts Alltägliches, sie läuft nämlich ganz anders ab als bei anderen Berufen.

Ganz wichtig sind zunächst einmal die Voraussetzungen. Da es sich hierbei um eine Beamtenausbildung handelt, musst du vorab eine andere Berufsausbildung machen, um überhaupt zur Ausbildung zum Feuerwehrmann zugelassen zu werden. Aber auch hier gibt es Unterschiede von Bundesland zu Bundesland. In der Regel läuft es so ab, dass du mindestens einen Hauptschulabschluss sowie eine handwerkliche Berufsausbildung nachweisen musst. In manchen Bundesländern wird ein mittlerer Bildungsabschluss gefordert, dafür aber nur förderliche-handwerklich-technische Fähigkeiten als Zusatz. Das ist aber noch nicht alles: Um endgültig deine Ausbildung zum Feuerwehrmann starten zu dürfen, musst du ein Auswahlverfahren durchlaufen. Dieses beinhaltet auch eine ärztliche Untersuchung. Da du als Feuerwehrmann einen Beamtenstatus erhältst, muss sichergestellt werden, dass du nicht nach kurzer Zeit schon dienstunfähig bist. Hierfür gelten dann laut Bundesbeamtengesetz strenge Regeln bezüglich Ruhestand, Bezahlung und Rentenversicherung. Es muss allerdings genauso sichergestellt werden, dass du fit genug bist, den Beruf des Feuerwehrmanns verantwortungsbewusst auszuüben.

Neue Jobs zu diesem Beruf per Mail! Jetzt Traumjob starten
Der Jobletter wurde erfolgreich abonniert!

Was genau machen Feuerwehrmänner eigentlich? Während deiner Ausbildung zum Feuerwehrmann kann es immer wieder dazu kommen, dass du mit den einzelnen Situationen, die dich erwarten, nicht zurechtkommst. Darüber solltest du dir vorab im Klaren sein, denn als Beamter im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst leistest du schnell und qualifizierte Hilfe in Not und Gefahr. Passiert also beispielsweise irgendwo ein Unfall, so bist du mit deinem Team als erstes vor Ort. Genauso bist du zuständig für die Sicherung, Bekämpfung und Beseitigung von Gefahrenquellen wie natürlich Brände oder aber auch ausströmende Chemikalien. Wichtig für dich zu wissen ist, dass du als Feuerwehrmann nicht nur Brände löschst, sondern überwiegend Erste-Hilfe-Maßnahmen oder Maßnahmen der medizinischen Notfallrettung durchführen wirst. Denn was viele nicht wissen: Als Feuerwehrmann wirst du immer im Wechsel für zwei verschiedene Schichten eingeteilt. Entweder für den Brandschutz oder eben für die Rettung. Aus diesem Grund wirst du nach deiner fertigen Ausbildung zum Feuerwehrmann auch noch eine Ausbildung zum Rettungssanitäter ablegen müssen und wirst bei Verkehrsunfällen heran gezogen. Bei schweren Verletzungen oder Unfällen kommt auch noch ein Notarzt in einem separaten Fahrzeug dazu.

Wusstest du schon, dass...

  • …der Rettungswagen nicht aus dem Krankenhaus kommt, sondern von der Feuerwehr? Das Fahrzeug aus dem Krankenhaus nennt sich Krankenwagen und ist nur für den Weitertransport von „kranken“ Personen gedacht.
  • …jemand, der bei der freiwilligen Feuerwehr arbeitet, für einen Einsatz von seinem regulären Arbeitsplatz freigestellt wird?
  • …die Presse ein wichtiger Bestandteil der Feuerwehrarbeit ist? Sie führt die Berichterstattung durch und ist daher bei Unfällen direkt vor Ort.
  • …der Beruf des Feuerwehrmannes in der Liste der Top 10 der Traumberufe kleiner Jungs steht?
  • …die Feuerwehr auch auf dem Wasser tätig ist? Man sollte ja meinen, da sei genug Wasser zum Löschen, tatsächlich gibt es aber extra Löschboote.

Aus genau diesem Grund ist es für die Ausbildung zum Feuerwehrmann so wichtig, dass du psychisch belastbar bist. Schließlich wirst du oft Dinge zu sehen bekommen, die du nicht erwartet hast oder mit denen du vielleicht nicht auf Anhieb umgehen kannst. Besonders bei Verkehrsunfällen passiert es immer wieder, dass sich Menschen so schwer verletzen, dass sie von der Feuerwehr entweder direkt tot aufgefunden werden oder offene Wunden haben, die man im alltäglich Leben sicher nicht so oft zu sehen bekommt. Der Beruf des Feuerwehrmannes wird sichtlich unterschätzt, darüber solltest du dir im Klaren sein.

Der Arbeitstag eines Feuerwehrmannes sieht immer anders aus. Deine einsatzfreie Zeit verbringst du auf der Wache und pflegst und wartest die Fahrzeuge. Besonders die Rettungswagen müssen nach jedem Einsatz neu desinfiziert werden. Auf vielen Feuerwehrwachen gibt es eine Werkstatt, in denen die Feuerwehrmänner ihren Ausbildungsberufen nachgehen können, wie zum Beispiel als Schreiner oder Tischler. Aber auch Ruheräume sind vorhanden, jeder Feuerwehrmann hat auf der Wache nämlich ein eigenes Bett, denn du hast 24-Stunden-Dienste. Ertönt ein Alarm heißt das: „Raus aus dem Bett und so schnell wie möglich ins Fahrzeug!“ Man kann im Rettungsdienst also auch in einer Nacht bis zu 10 Mal aus dem Schlaf gerissen werden. Es handelt sich daher keinesfalls um einen leichten Job, denn du musst für jeden Einsatz immer voll konzentriert sein. Die Arbeit mit verletzten Menschen und der Umgang mit gefährlichen Stoffen erfordert höchste Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein. Da du immer im Team auftrittst und auch immer im Team gehandelt werden muss, hat die Teamfähigkeit und die Entscheidungsfähigkeit höchste Priorität.

Feuerwehrmänner müssen zudem gute Leistungen im Sport mitbringen. Auch wenn das kaum zu glauben ist, aber jemanden in einem kompletten Atemschutzanzug aus einem brennenden Haus zu retten, kann nicht nur jede Menge Kraft, sondern auch jede Menge Ausdauer rauben. Sportliche Aktivitäten und regelmässige Test bezüglich der Kondition sind Pflicht. Insgesamt dauert die Ausbildung zum Feuerwehrmann zwei Jahre. Es handelt sich um einen sogenannten Vorbereitungsdienst. Während deiner Laufbahn als Feuerwehrmann kannst du zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten wählen, wie beispielsweise den Rettungsassistenten oder den Brandschutzmeister.

Du solltest Feuerwehrmann werden, wenn...

  1. ...Feuer dir keine Angst macht.
  2. ...es dir Spaß macht, anderen Menschen zu helfen.
  3. ...du psychisch sehr stabil bist.

Du solltest auf keinen Fall Feuerwehrmann werden, wenn...

  1. ...dein Schönheitsschlaf dir extrem wichtig ist.
  2. ...du in „heißen“ Situationen keinen „kühlen Kopf“ bewahren kannst.
  3. ...Action im Job nichts für dich ist.

Das Feuerwehrmann-Quiz

Wer oder was ist Grisu?



Weiter

Das könnte dich auch noch interessieren

Keine Ahnung wie du dich bewerben sollst? Die Ausbildung.de Bewerbungstipps Lass dich inspirieren Berufe nach Themen

Für eine bessere Lesbarkeit kann es sein, dass nur eine Geschlechtsform verwendet wird, obwohl alle Geschlechter gemeint sind.