Ausbildung zum Hotelfachmann machen
Hotelfachmann/-frau

84 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags, am Wochenende (möglich), Schichtdienst (möglich)
1. Lehrjahr 479-586 Euro
2. Lehrjahr 557-672 Euro
3. Lehrjahr 635-757 Euro
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Ausbildung zum
Hotelfachmann

Schulische und duale Ausbildung

Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus. Als Hotelfachmann wirst du lernen warum. Damit der Gast perfekt versorgt ist, muss hinter den Kulissen alles stimmen. Du wirst in deiner Ausbildung zum Hotelfachmann also das Zusammenspiel von Übernachtungsbetrieb, Küche, Verwaltung und Restaurant kennenlernen. Langweilig wird es dir dabei mit Sicherheit nicht. Beim Durchlaufen der verschiedenen Bereiche wirst du nicht nur herausfinden, wie diese aufeinander abgestimmt sind, sondern auch in welchem deine Stärken liegen. Du arbeitest besonders gerne direkt mit den Kunden zusammen? Dann kümmerst du dich vom Frühstücksei bis zum Dinner um deine Gäste. Lieber sorgst du im Hintergrund dafür, dass der Laden rund läuft? Dann behältst du im Bereich Einkauf und Buchhaltung die Übersicht. Für was auch immer du dich später entscheidest, die Ausbildung zum Hotelfachmann wird dir zeigen, wie abwechslungsreich der Beruf sein kann und wer weiß, vielleicht steht dir später eine Position im Hotelmanagement offen.

Während der Ausbildung zum Hotelfachmann liegt einer der Schwerpunkte auf der Gästebetreuung. Freundlich wie du von Haus aus sein solltest, wirst du lernen, die Gäste zu empfangen und dafür zu sorgen, dass sie sich von Beginn an wohlfühlen. Genauso wirst du mit der Bewirtung vertraut werden, indem du die Gäste bei der Weinkarte berätst und Speisen und Getränke servierst. Gleichzeitig bist du mit viel Vor- und Nachbereitung beschäftigt, wenn du Seminarräume vorbereitest, das hauseigene Restaurant herrichtest oder nach den Vorträgen und Mahlzeiten wieder für Ordnung sorgst. Neben dem direkten Kundenkontakt wirst du aber auch Verkaufsgespräche führen und kannst in die Betriebsleitung hineinschnuppern und herausfinden, wie Rechnungen erstellt und Korrespondenzen geführt werden. Manche Aufgaben wirst du eigenständig erledigen, oft arbeitest du aber zusammen mit dem Team.

So wie du einen guten Service erwartest, wenn du mal verreist, bist du nun für das Wohl deiner Gäste zuständig – rund um die Uhr. Während der Ausbildung zum Hotelfachmann bist du unter der Woche nicht nur von 8 bis 16 Uhr zur Stelle, sondern kümmerst dich auch abends und am Wochenende um die Kunden. Auch Schichtdienst ist möglich, allerdings hängt das immer vom jeweiligen Betrieb ab und von deinem Alter.

Wusstest du schon, dass...

  • …es eine Hotellerie und Gastronomie Jugendmeisterschaft gibt in der Nachwuchskräfte in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen um den Titel „Deutscher Jugendmeister ″ kämpfen?
  • …Hotelfachleute eine bessere Chance auf Anstellung in einem großen Hotel haben als Restaurantfachleute, weil sie mit allen Abteilungen vertraut sind?
  • …du, wenn du an der Rezeption arbeitest, an der Front Office bist?
  • …eine Übernachtung mit Vollpension auch American Plan genannt wird?
  • …das „schlechteste Hotel der Welt“ in Amsterdam zu finden ist? Wer glaubt der Laden läuft entsprechend schlecht irrt, denn das Hotel wirbt mit diesem Slogan und übernimmt laut Eigendarstellung keine Haftung für Lebensmittelvergiftungen, Nervenzusammenbrüche, Cholera und Krätze".

Deine Ausbildung zur Hotelfachfrau dauert insgesamt drei Jahre. In dieser Zeit wirst du nicht nur im Betrieb arbeiten, sondern auch entweder ein, zwei Tage die Berufsschule besuchen oder aber der Unterricht findet in Form von Blockunterricht statt. Wenn du fleißig und zielstrebig bist, kannst du die Ausbildung auch verkürzen.

Auch wenn rechtlich gesehen kein bestimmter Schulabschluss von dir vorausgesetzt wird, hat sich gezeigt, dass vor allem Bewerber mit mittleren Schulabschlüssen eingestellt werden. Für deine Ausbildung als Hotelfachmann solltest du gute Noten in Deutsch und Mathe mitbringen, schließlich wirst du auch kassieren und Rechnungen erstellen. Da viele Gäste und Urlauber auch aus dem Ausland anreisen, sind Fremdsprachen sehr wichtig. Ein "How can I help you?" oder ein "S'il vous plaît" erleichtern dir den Kontakt zu den Gästen ungemein, weshalb Englisch ein Muss ist. Jede weitere Fremdsprache hebt dich von Mitbewerbern ab und hilft dir im Berufsalltag genauso wie auf jeder eigenen Reise.

Ob du deine Ausbildung in einem internationalen Hotel, einem kleinen Gasthaus oder einer Pension machen möchtest, bleibt dir überlassen. Wusstest du, dass Hotelfachleute auch in Privat- und Kurkliniken, Reisebüros und Restaurants zu finden sind? Deine Zukunftsperspektive ist mit einer Ausbildung zum Hotelfachmann bzw. zur Hotelfachfrau hervorragend. Du kannst dich auf viele, unterschiedliche Arbeitsbereiche spezialisieren und kannst dich laufend weiterbilden. Wenn du etwas Berufserfahrung gesammelt hast, kannst du dich so auch für eine leitende Position empfehlen. Mit einer Weiterbildung als Betriebswirtin könntest du beispielsweise einen Betrieb führen. Fasst du eine Weiterbildung zum Meister ins Auge, bist du später nicht nur dazu qualifiziert, den Betrieb eigenständig zu leiten, sondern auch, um selber Azubis an die Hand zu nehmen und sie auszubilden.

Du solltest Hotelfachmann werden, wenn...

  1. ...es dir leicht fällt, auch in stressigen Situationen freundlich zu bleiben.
  2. ...du bei der Arbeit aktiv sein möchtest und gern Neues ausprobierst.
  3. ...wenn du gern im Team und mit Kunden zusammenarbeitest.

Du solltest auf keinen Fall Hotelfachmann werden, wenn...

  1. ...du geregelte Arbeitszeiten haben möchtest
  2. ...dir der Umgang mit Kunden keinen Spaß macht.
  3. ...du in stressigen Situationen den Überblick verlierst.

Das Hotelfachmann-Quiz

Was versteht man unter B&B?



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