Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker machen
KFZ-Mechatroniker/in

107 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 3,5 Jahre
Arbeitszeit werktags
1. Ausbildungsjahr 520-730 Euro
2. Ausbildungsjahr 550-790 Euro
3. Ausbildungsjahr 620-880 Euro
4. Ausbildungsjahr 670-930 Euro
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Ausbildung zum
KFZ-Mechatroniker

Schulische und duale Ausbildung

Du brauchtest dein Auto noch nie in die Werkstatt zu bringen und alle Reparaturen kannst du schon in Eigenregie durchführen? Außerdem liebst du den Geruch von alten Reifen und Motoröl und bist begeistert, wie viel moderne Technik in einem Auto steckt? Beste Voraussetzungen für deine Überlegung, eine Ausbildung als KFZ-Mechatroniker zu machen! Wenn du KFZ-Mechatroniker werden möchtest, solltest du auf jeden Fall ein sehr gutes Verständnis von Technik und Mathematik haben. In dieser dreieinhalbjährigen dualen Ausbildung lernst du alles rund um das Thema Kraftfahrzeuge: Wie du sie wartest, reparierst und ebenso wie du Kunden mit einfach Worten berätst. Abgesehen davon solltest du eine gute körperliche Fitness besitzen, denn in diesem Beruf arbeitest du beispielsweise oft mit gekrümmten Rücken und in der Hocke.

In der Ausbildung als KFZ-Mechaniker lernst du natürlich die Grundlagen und die Aufgaben, die tagtäglich warten: Einzelteile austauschen, Ölwechsel und Wartungen durchführen. Doch eine immer größere Rolle spielt auch die modernste Technik. So sind Laptops, iPads und Diagnosegeräten  kaum noch aus einer Werkstatt wegzudenken, denn sie helfen dir mit ihrer Software, Fehler auszulesen und zu beheben. Mechanik und Elektronik verschmelzen also immer mehr und bringen neue Herausforderungen in den Beruf des KFZ-Mechanikers.

Mitbringen solltest du also Freude an Mechanik und Elektronik aber auch eine gute körperliche Belastbarkeit. Wenn du diese Voraussetzungen soweit erfüllst und mindestens einen Hauptschulabschluss vorweisen kannst, steht deiner Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker nichts mehr im Wege.

Wie in jeder dualen Ausbildung verbringst du den größeren Praxisteil in deiner Ausbildungswerkstatt und den theoretischen Teil in einer Berufsschule. Deine Arbeitszeiten sind relativ normal, du arbeitest werktags von morgens bis zum späten Nachmittag oder Abend (je nach Öffnungszeiten) und hast somit einen routinierten Wochenablauf.

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In deiner Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker kannst du dich für einen von fünf angebotenen Schwerpunkte entscheiden: Personenkraftwagentechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, System- und Hochvolttechnik sowie Karosserietechnik. Dabei solltest du danach gehen, was dir am meisten Spaß bringen würde. Hast du mehr Lust, in der Personenkraftwagen oder der Motorradtechnik zu arbeiten? Interessiert dich ansonsten eher der Bereich System- und Hochvolttechnik oder vielleicht die Karosserietechnik? 

Auch die Nutzfahrzeugtechnik wird in vielen Unternehmen angeboten. Dort lernst du, LKWs, Busse, Bau- oder Stadtreinigungsfahrzeuge zu warten und zu reparieren. In der Nutzfahrzeugtechnik spielen besonders sogenannte „Assistenzsysteme“, wie Tempomat, Spurbindungsassistent, Notbrems- und Nachtsichthilfen eine wichtige Rolle, die du in dieser Fachrichtung alle genauer kennenlernen wirst. Während deiner Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker im Bereich Nutzfahrzeugtechnik lernst du außerdem Störgeräusche zu erkennen und zu reparieren. Schließlich ist die Sicherheut bei Schulbussen beispielsweise ein ganz wichtiger Faktor. Die Schwerpunkte werden übrigens in den letzten eineinhalb Jahren deiner Ausbildung gelehrt, bis dahin verläuft die Grundausbildung gleich.

Wusstest du schon, dass...

  • …es die Berufsbezeichnung KFZ-Mechaniker seit 2003 nicht mehr gibt? Im Zuge einer Ausbildungsreform wurde der Beruf des KFZ-Mechanikers mit dem des KFZ-Elektronikers unter dem Namen KFZ-Mechatroniker zusammengelegt. Die Bezeichnung KFZ-Mechaniker ist im Volksmund allerdings noch sehr gebräuchlich.
  • …es im Jahr 1900 Deutschland nur etwa 1000 Kraftfahrzeuge gab? Im Jahr 1920 waren es bereits 75.000 Automobile.
  • …sich in den kommenden zehn Jahren die Anzahl der Fahrzeuge voraussichtlich weltweit verdoppeln wird? Aufgrund dessen wird ein großer Part der Fahrzeuge alternative Energiequellen wie zum Beispiel Wasserstoff verwenden müssen.
  • …die Zwischenprüfung nach dem zweiten Ausbildungsjahr bereits 35% der Gesellenprüfungsnote ausmacht?
  • …der Frauenanteil in diesem Ausbildungsberuf bei gerade mal 2,8% liegt?

Nach deinem erfolgreichen Abschluss der Azubizeit hast du verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten, manche davon kannst du sogar bereits in deine Ausbildung einbinden. Du könntest dich beispielsweise zum Kraftfahrzeugtechnikermeister, KFZ-Servicetechniker oder Automobil Serviceberater weiterbilden. Wenn du eine Hochschulzugangsberechtigung hast, steht auch einem Anschlussstudium nichts im Weg. Denkbare Studiengänge, für die du dich entscheiden könntest, sind Kommunikationstechnik oder Nutzfahrzeugtechnik. Hast du dich für die Fortbildung als Kraftfahrzeugtechnikmeister entschieden, so könntest du außerdem deine eigene Werkstatt eröffnen und selbst Azubis ausbilden.

Ansonsten könntest du deine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker natürlich auch als Einstieg in ganz andere Gefilde nutzen: Einige der bekannten deutschen Rennfahrer haben vor ihrer Karriere in der Formel 1 als Kraftfahrzeugmechatroniker gearbeitet. Aber wir wollen ja realistisch bleiben.

Du solltest KFZ-Mechatroniker werden, wenn...

  1. ...du ein exzellentes technisches Verständnis besitzt.
  2. ...du mit Geduld und Fingerspitzengefühl jede elektronische Herausforderung annehmen magst.
  3. ...Bock auf einen richtigen „Männerjob“ hast. Und das gilt auch für alle Frauen!

Du solltest auf keinen Fall KFZ-Mechatroniker werden, wenn...

  1. ...du zwei linke Hände hast.
  2. ...Autos dich einfach nicht interessieren.
  3. ...du körperlich nicht belastbar bist.

Das KFZ-Mechatroniker-Quiz

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