Ausbildung zum Mediengestalter machen
Mediengestalter/-in

21 freie Ausbildungsplätze
mittlerer Schulabschluss (Realschule)
3 Jahre
werktags
1. Lehrjahr 490-800 Euro
2. Lehrjahr 540-857 Euro
3. Lehrjahr 590-916 Euro
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Ausbildung zum
Mediengestalter

Klassische duale Berufsausbildung

Flyer, Poster, Prospekte, Zeitschriften oder gar Musikvideos – Im Beruf Mediengestalter/-in in Digital und Print kannst du das alles und noch viel mehr gestalten und konzeptionieren. Als Mediengestalter arbeitest du hauptsächlich am Computer und hast viel Kundenkontakt. Da gerade im Bereich Medien und Informationstechnologie ständig Innovationen anstehen, kannst du dir sicher sein, dass du auch nach deiner Ausbildung immer noch weiter dazulernst: Als Mediengestalter musst du dich stetig weiterbilden, insbesondere im Hinblick auf die neueste Software. Hier musst du vor allem kreativ, kommunikativ und kundenorientiert sein und ein exzellentes Verständnis für Technik haben.

Das Berufsbild des Mediengestalters kann sehr vielseitig sein, da du ihn in den unterschiedlichsten Branchen ausüben kannst, nämlich beispielsweise Verlagshäuser, Werbe- und Multimediaagenturen, Druckereien, Kommunikationsabteilungen, Unternehmen der Druck- und Medienwissenschaft und viele mehr. Wenn du scharf auf einen solchen Job bist, könntest du deine Ausbildung zum Beispiel in einer Werbeagentur oder, wenn du Glück hast, sogar in einer Film- und Fernsehanstalt machen.

Während der dualen Ausbildung als Mediengestalter/-in in Digital und Print durchläuft man drei primäre Fachrichtungen. Im ersten Bereich ‚Beratung und Planung‘ lernst du wie man Kunden adäquat betreut und wie man eine gute Beratung durchführt. Weitere Bestandteile dieser Fachrichtung sind das Kalkulieren und Erstellen von Angeboten sowie Methoden der Projektvisualisierung und -präsentation. Eventuell kontrollierst du auch die Umsetzung von Vorschlägen für Projekte.

Die Fachrichtung ‚Konzeption und Visualisierung‘ beinhaltet das Analysieren von Kundenaufträgen. Dabei musst du wirtschaftliche, technische sowie gestalterische Faktoren zu berücksichtigen wissen. Du lernst, wie man Layouts am Bildschirm entwirft und wie man Daten so präsentiert, dass Sie für den Adressaten informativ, interessant und vor allem auch optisch attraktiv sind. Als Endergebnis dieser Fachrichtung kannst du ein Gesamtgestaltungskonzept aus Bild, Grafiken, Text und eventuell auch Video- oder Soundsequenzen selbst erstellen.

Wusstest du schon, dass...

  • …Mediengestalter gerne auch ‚Pixelschubser‘ genannt werden?
  • …die Zahl der angehenden Mediengestalter in jüngster Zeit sehr stark angestiegen ist? 2007 gab es noch 3300 Auszubildende, mittlerweile sind es bundesweit etwa 10 000 Lehrlinge.
  • …ohne Mediengesstaltung beziehungsweise Bildbearbeitung alle Models aus Werbung und Zeitschriften aussehen würden wie jede gewöhnliche Person? Werbe- und Coverfotos werden grundsätzlich bearbeitet, sodass beispielsweise die Beine länger, der Bauch dünner oder die Brüste größer gemacht werden.
  • …in Werbeagenturen der Grafikdesigner für die grafische Umsetzung zuständig ist und der Art Director oder der Creative Director meistens die Konzeption (also die Idee) einer Arbeit umsetzt?
  • …insgesamt nur fünf oder sechs Werbeagenturen die 400 Milliarden US Dollar schwere globale Werbeindustrie dominieren?

Der dritte Fachbereich ‚Gestaltung und Technik‘ vermittelt wie der Name schon sagt Kenntnisse über Technik und Planung: Du lernst etwas über Installation von Hardware und Software, die Planung von Produktionsabläufen oder die Gestaltung der Objekte für Medienprodukte und mehr. Man lernt außerdem noch einen anderen wichtigen Teil des Berufs, nämlich wie man seine Arbeitsergebnisse mit den jeweiligen Kunden abstimmt.

Deine Ausbildung als Mediengestalter in Digital und Print dauert 36 Monate und du bist standardmäßig abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule. Im Betrieb lernst du in der Praxis die Arbeitsabläufe kennen, während du in der Berufsschule das theoretische Fundament dafür bekommst. Du hast normale Arbeitszeiten an Werktagen, solltest dich aber auf Überstunden oder gar Wochenendarbeit einstellen, wenn ein terminlicher Engpass ansteht und Deadlines eingehalten werden müssen. Da kann es dann auch schon mal stressig werden, daher wäre es gut, wenn dir Stress nicht allzu viel anhaben kann und du trotzdem einigermaßen konzentriert bleibst.

Du solltest außerdem Spaß an Team- und Gruppenarbeit haben, denn Zusammenarbeit mit anderen Personen des Berufsfeldes wie etwa Art-Direktoren sind an der Tagesordnung. Was du sonst noch mitbringen solltest, sind gute Mathe-, Deutsch- und Englischkenntnisse. Wichtig ist außerdem, dass du aufgeschlossen und kommunikativ bist und dich gut ausdrücken kannst.

Wenn du deine Ausbildung als Mediengestalter in Digital und Print erfolgreich absolviert hast, hast du vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zum Beispiel eine Weiterbildung zum Techniker oder Medienfachwirt. Darüber hinaus kannst du auch deinen Meister machen oder aber ein Studium absolvieren, beispielsweise im Bereich ‚Kommunikationsdesign‘.

Du solltest Mediengestalter werden, wenn...

  1. ...kreativ bist und dich mit den Kunden über die Ergebnisse deiner Arbeit freuen kannst.
  2. ...kommunikativ und teamfähig bist.
  3. ...gerne am Computer sitzt.

Du solltest auf keinen Fall Mediengestalter werden, wenn...

  1. ...du ein Problem damit hast, dass der Kunde König ist. Deine Kreativität ist natürlich in dem Sinne eingeschränkt, als dass du immer im Auftrag nach den Vorstellungen deiner Kunden agierst.
  2. ...deine Stressresistenz zu wünschen übrig lässt. Im Job und somit auch in der Ausbildung zum Mediengestalter müssen Deadlines eingehalten werden und dementsprechend arbeitet man oft unter Zeitdruck.
  3. ...du dich nicht so sehr für Technik und Software interessierst und dich lieber um Inhalte als um Layouts kümmerst.

Das Mediengestalter-Quiz

Wie heißt ein bekanntes Computerprogramm zur Bildbearbeitung?



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