Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten machen
Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r

65 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags
1. Ausbildungsjahr 640 Euro
2. Ausbildungsjahr 690 Euro
3. Ausbildungsjahr 740 Euro
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Ausbildung als
Zahnmedizinische Fachangestellte

Klassische duale Berufsausbildung

Bei den Stichworten Beratung, Mitgefühl, Assistenz, Organisation und Hygiene fühlst du dich direkt angesprochen? Prima, dann könnte eine Ausbildung als Zahnmedizinische Fachangestellte vielleicht die richtige Wahl für dich sein, denn in dieser Ausbildung vereinst du all diese Kompetenzen in nur einem Job. Die auch unter der Bezeichnung ‚Dental-Assistentin‘ bekannte Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten eignet sich besonders für Personen mit hervorragenden sozialen Fähigkeiten, denn man hat es hier rund um die Uhr mit Patienten und dem Praxisteam zu tun. In der Praxis bist du am Empfang die erste Ansprechpartnerin für Patienten, Labors und Krankenkassen. Du kümmerst dich um Terminvereinbarungen und -verwaltung, legst Materialien und Instrumente bereit, betreust Patienten, assistierst Zahnärzten bei den Untersuchungen sowie Behandlungen und bereitest Abdruckmassen und Füllungen vor.

Ein wichtiger Teil deiner Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten ist die Beratung und Aufklärung der Patienten über Mundhygiene und verschiedene Prophylaxenm, außerdem kümmerst du dich um die Reinigung der Arbeitsflächen. Wenn du Zahnmedizinischer Fachangestellter werden möchtest, solltest du stressresistent sein und keine Angst vor eventuellem Körperkontakt oder Bakterien haben. Mit einer gewissen Fingerfertigkeit, Genauigkeit und Geduld bist du ebenfalls ganz klar im Vorteil.

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In der Ausbildung als Zahnmedizinische Fachangestellte arbeitest du meistens in Zahnarztpraxen oder Zahnkliniken, Kiefer- und Mundkliniken sowie hochschulische Zentren für Zahn- und Kieferheilkunde. Bei deiner Bewerbung und auch im Job sind gute Mathe-, Deutsch und Biologiekenntnisse hilfreich. Du hast eine 40-Stunden-Woche mit humanen Arbeitszeiten, du arbeitest also in der Regel zu den normalen Praxisöffnungszeiten. Es ist aber auch möglich, dass es einen Bereitschaftsdienst gibt. In diesem Fall musst du dich hin und wieder auch auf Abend- und Wochenendarbeit einstellen.

Wusstest du schon, dass...

  • …über 99% der Berufsangehörigen weiblich sind?
  • …du deine Ausbildung als Zahnmedizinische Fachangestellte auch bei der Bundeswehr machen kannst? Die Bundeswehr bietet jährlich etwa 120 Ausbildungsplätze an.
  • …die Ausbildung als Zahnarzthelferin der Vorgängerberuf von der Zahnmedizinischen Fachangestellten war? Diese Bezeichnung wurde jedoch im Jahr 2001 aufgehoben.
  • …es den Beruf seit etwa 1850 gibt? Damals gab es die sogenannten ‚barmherzigen Töchter‘, welche meist aus höheren Familien stammten und bei Zahnbehandlungen assistierten.
  • …die Deutschen im Schnitt 344 Zahnpasta-Tuben (75ml) in ihrem Leben verbrauchen?
Dental-Assistentinnen absolvieren eine duale Ausbildung, du verbringst deine Ausbildungszeit also abwechselnd in deiner Ausbildungspraxis (für die praktischen Lerninhalte) und in einer Berufsschule (für die theoretischen Lerninhalte). Als schulische Vorbildung für die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten reicht ein mittlerer Bildungsabschluss. Die Ausbildung dauert drei Jahre, kann aber bei sehr guter Berufsschulleistung auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden.

Wenn du stetig dazu lernen möchtest, bieten sich nach deiner Ausbildung viele unterschiedliche Fortbildungsmöglichkeiten an, etwa bestimmte Aufstiegsfortbildungen wie zum Beispiel ‚Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin‘ (ZMP), ‚Dental Hygienikerin ‘ oder ‚Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin ‘ (ZMV). Mit diesen Weiterbildungen hast du die Möglichkeit, eine führende Position im Management deiner Praxis einzunehmen.

Sollten dir diese Optionen im Anschluss an deine Ausbildung als Zahnmedizinische Fachangestellte noch nicht genügen, kannst du alternativ auch eine Weiterbildung als Betriebswirtin für Management und Gesundheitswesen machen oder – sofern du eine Hochschulzugangsberechtigung hast – ein Studium anhängen. Mögliche Studiengänge sind B.A. Health Care Management oder Gesundheits- und Sozialökonomie (VWA).

Du solltest Zahnmedizinische Fachangestellte werden, wenn...

  1. ...der Umgang mit Menschen dir große Freude bereitet.
  2. ...du eine Gabe zum Beraten und Erklären hast.
  3. ...Helfen und Assistieren dir Spaß machen.

Du solltest auf keinen Fall Zahnmedizinische Fachangestellte werden, wenn...

  1. ...du unter einer Kontakt- oder Bakterienphobie leidest.
  2. ...es nichts für dich ist, organisierende Tätigkeiten auszuüben.
  3. ...dich deine Freunde nur ‚Tollpatsch‘ nennen.

Das Zahnmedizinische Fachangestellte-Quiz

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