Die Bewerbung

Deine schriftliche Bewerbung öffnet dir die Türen zu deinem Traumjob. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass deine Bewerbungsunterlagen einen überzeugenden und seriösen Eindruck machen. Dann hast du gute Chancen, vom Unternehmen zum persönlichen Vorstellungsgespräch oder Assessment Center eingeladen zu werden. Achte bei deiner Bewerbung auch auf Kleinigkeiten: Rechtschreibfehler, verknickte Blätter, unvollständige Unterlagen oder der falsche Empfänger sind auf jeden Fall zu vermeiden. Informiere dich direkt beim Unternehmen über die gewünschten Unterlagen und schreibe dir den Namen des Personalbearbeiters korrekt auf. Deine Bewerbungsmappe solltest du wie nachfolgend beschrieben gliedern. Entweder du beginnst direkt mit dem persönlichen Anschreiben oder du fügst ein Deckblatt mit deinen Kontaktinformationen und dem enthaltenen Inhalt der Bewerbungsmappe ein.

Das Anschreiben

In deine Bewerbungsmappe gehört zunächst ein persönliches Anschreiben. Dieses kannst du direkt an den dir bekannten Ansprechpartner richten. Im ersten Teil des Schreibens beschreibst du, wie du auf die Stelle aufmerksam geworden bist. Zusätzlich kannst du hier Bezug auf eventuelle Vorkontakte (Praktikum, Telefonat) nehmen. Danach beschreibst du deinen bisherigen Werdegang. Im zweiten Absatz präsentierst du dich dem Unternehmen als neuer Auszubildender. Dabei stimmst du deine eigenen Interessen auf die Anforderungen des Berufes ab. Zeige dem Arbeitgeber, warum gerade du der Richtige für diese Stelle bist. Finde die Kernpunkte der Ausbildung heraus und verknüpfe sie mit deinen eigenen Interessen oder schulischen Leistungen.

Der Lebenslauf

Nach dem Anschreiben folgt dein Lebenslauf, den du mit einem aktuellen Bewerbungsfoto in der oberen, rechten Ecke versiehst. Die Gestaltung des Lebenslaufes ist dabei dir überlassen. In jedem Fall sollte es seriös und nicht zu kreativ wirken. Dies ist aber immer vom Ausbildungsberuf abhängig. Im Internet kannst du dir mit Musterlebensläufen einen Überblick über den Inhalt machen. Führe zunächst deinen vollständigen Namen, deine Adresse und dein Geburtsdatum /-ort auf. Zusätzlich solltest du an dieser Stelle Kontaktinformationen (Telefonnummer, E-Mail Adresse) einfügen. Danach folgen dein schulischer Werdegang, eventuelle Praktika und Zusatzqualifikationen sowie Hobbys und Interessen. Diese solltest du möglichst auf den Beruf abstimmen. Durch Vereinsaktivitäten und andere gesellschaftliche Interessen kannst du deine Team- und Kontaktfähigkeit unter Beweis stellen.

Das Bewerbungsfoto

Das Bewerbungsfoto ist für den Erfolg deiner Bewerbung von sehr hoher Bedeutung. Aus diesem Grund solltest du hier lieber einen professionellen Fotografen aufsuchen, der mit einigen Tricks ein sympathisches und natürliches Bild von dir macht. Trage zu diesem Termin am besten berufstypische Kleidung, in jedem Fall sollte diese sauber und ordentlich sein. Make-up und Frisur sollten das Gesamtbild dezent unterstreichen, sich aber nicht in den Vordergrund drängen.

Das Vorstellungsgespräch

Sobald die Einladung zum Vorstellungsgespräch im heimischen Briefkasten angekommen ist, bist du im Rennen um den Ausbildungsplatz eine Runde weiter. Deine schriftliche Bewerbung hat überzeugt und das Unternehmen möchte seinen ersten Eindruck um ein persönliches Gespräch erweitern. Jetzt gilt es, Ruhe zu bewahren. Sammle zunächst Informationen über das Unternehmen. Wie viele Mitarbeiter sind dort beschäftigt, gibt es noch weitere Standorte, informiere dich über die Unternehmenshistorie und -kultur.

Im zweiten Schritt kannst du dir im Internet eine Liste mit typischen Vorstellungsfragen ansehen. Überlege, welche Fragen auf dich zukommen könnten und wie du diese beantworten würdest. Fragen nach Stärken und Schwächen sind genauso Standard wie die Frage nach dem Bewerbungsgrund. Wenn du hier gekonnt und sympathisch antwortest, wirst du dein Gegenüber von dir überzeugen. Achte auf natürliche und wahrheitsgetreue Aussagen. Erfinde nichts. Bei Nachfragen kann dir dies zum Verhängnis werden. Wenn du sehr nervös bist, kannst du dies ruhig offen sagen. Die Personalbearbeiter wissen darum und werden versuchen, dir die Angst zu nehmen. Dies solltest du nicht als Schwäche sehen - es zeigt viel mehr deine Offenheit und Kommunikationsfähigkeit.