Ausbildung zum Brandmeister machen
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 18 Monate
Arbeitszeit Schichtdienst, auch nachts und am Wochenende
1. Ausbildungsjahr 705-999 Euro
2. Ausbildungsjahr 705-999 Euro
3. Ausbildungsjahr
Ist das die richtige Ausbildung für dich?
Mach jetzt den kostenlosen Onlinetest

Ausbildung zum
Brandmeister

Weiterbildung

Brände bekämpfen, Leben retten, Verletzte versorgen – dein Alltag als Brandmeister könnte kaum aufregender sein. Wirst du zum Einsatz gerufen, musst du innerhalb von acht Minuten vor Ort sein. Organisation ist daher alles. Während der 18 Monate langen Ausbildung zum Brandmeister lernst du daher zum einen, wie Einsätze perfekt geplant und durchgeführt werden und zum anderen wie Menschenleben gerettet werden. Hierfür ist eine Ausbildung zum  Rettungssanitäter in die Ausbildung zum Brandmeister integriert. Du hast am Ende also gleich zwei Abschlüsse in der Tasche. Um Brandmeister werden zu können, musst du bereits eine abgeschlossene Ausbildung nachweisen können. 

Als Brandmeister bist du ein Beamter im mittleren Dienst. Die Voraussetzungen um an der Ausbildung teilnehmen zu dürfen, sind daher etwas strenger als bei vielen anderen Berufen. Neben einem Hauptschulabschluss benötigst du an erster Stelle eine abgeschlossene Berufsausbildung im handwerklich-technischen oder medizinisch-pflegenden Bereich. Daneben solltest du die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen oder die eines Mitgliedlandes der EU. Doch nicht nur auf formeller Seite gibt es Voraussetzungen zu erfüllen. In wohl kaum einem Beruf ist die körperliche Fitness so wichtig, wie im Beruf des Brandmeisters. Klar also, dass du auf Herz und Nieren geprüft wirst. Du machst einen Fitness- sowie einen Sehtest und um diesen zu bestehen, benötigst du eine Sehkraft von mindestens 80 %. Je nach Bundesland können sogar Sportabzeichen wie das Schwimmabzeichen in Silber verlangt werden.

Neue Jobs zu diesem Beruf per Mail! Jetzt Traumjob starten
Der Jobletter wurde erfolgreich abonniert!

Hast du alle Hürden überwunden, kann es mit der Ausbildung beziehungsweise dem Vorbereitungsdienst zum Brandmeister losgehen. Die Ausbildung ist in zwei Phasen unterteilt: dem feuerwehrtechnischen Teil und dem rettungsdienstlichen Teil, also der Sanitäterausbildung. Im ersten Teil werden die Grundlagen unterrichtet. Du lernst wie die vielen technischen Hilfsmittel bedient, gereinigt und gewartet werden. Zudem wirst du im Rahmen von Praktika die Feuerwache kennenlernen und Einsätze begleiten. Während des Praktikums wirst du den Führerschein der Klasse C/CE machen, mit dem du den Rettungswagen fahren darfst. 

Während des zweiten Teils findet zunächst ein Rettungssanitäter-Lehrgang statt. Dass du gut aufgepasst hast, kannst du im Anschluss während eines Praktikums in einer Klinik beweisen. Danach geht es zurück in die Rettungswache. Am Ende wirst du in einem Prüfungslehrgang optimal auf deine Abschussprüfung vorbereitet.

Wusstest du schon, dass...

  • …die Notrufnummer 112 in der ganzen EU gilt?
  • …brennende Gebäude mit Hilfe des „Würfelblickes“ durchsucht werden?
  • …es zur Explosion kommt, wenn du versuchst, brennendes Fett mit Wasser zu löschen?
  • …der Schutzpatron der Feuerwehr der Heilige Florian ist? Das ist auch der Grund weshalb Feuerwehrleute auch Floriani- oder Floriansjünger genannt werden.
  • …die Ausbildung zum Brandmeister Vorbereitungsdienst genannt wird?

Stufenausbildung zum Brandmeister

Mit der Stufenausbildung zum Brandmeister kannst du in nur 37 Monaten in zwei Stufen zum Beamten im mittleren technischen Dienst der Besoldungsgruppe A7 ausgebildet werden. Anders als bei der klassischen Ausbildung zum Brandmeister ist für die Stufenausbildung keine handwerkliche Ausbildung Voraussetzung. Die erste Ausbildungsstufe dauert 19 Monate und umfasst die vier Ausbildungsfelder Holz, Metall, Elektrotechnik sowie Gas, Wasser, Heizung, Lüftung und Sanitär. Parallel dazu hast du allgemeinbildenden sowie Sportunterricht an einer Feuerwehrschule. Diese 19 Monate sind die Grundlage für dein handwerkliches Geschick, welches du als Brandmeister später benötigen wirst.

Die zweite Ausbildungsstufe geht über 18 Monate. In dieser Ausbildungsstufe wirst du zum Brandmeisteranwärter in einem Beamtenverhältnis auf Widerruf ernannt. Die Inhalte dieser 18 Monate sind nicht nur feuerwehrtechnisch, sondern auch rettungsdienstlich. Du verbringst diese Zeit daher zum einen in der Feuerwehrschule beziehungsweise auf den Feuerwachen der Feuerwehr und zum anderen in Rettungsassistentenschulen oder auch Krankenhäusern. Du befindest dich dann im sogenannten Vorbereitungsdienst, der im Grund nicht anders verläuft als bei der klassischen Ausbildung zum Brandmeister.

Nach der erfolgreichen Ausbildung zum Brandmeister wartet ein abwechslungsreicher Alltag auf dich. Du bist in den Wachen und wartest dort auf die Einsätze. Kommt ein Notruf, musst du innerhalb kürzester Zeit vor Ort sein. Es ist daher wichtig, dass du perfekt mit deinem Team eingespielt bist. Du löscht nicht nur Brände, sondern versorgst auch die Verletzen und bereitest den Abtransport in die Klinik vor. Nichts ausmachen sollte dir Schicht- und Bereitschaftsdienst. Mit einem normalen Arbeitstag hat die Arbeit als Brandmeister nicht viel zu tun. Denn Hilfe wird rund um die Uhr benötigt. Hast du in einem Bereich eine besondere Begabung, kannst du dich für ein Sondereinsatzkommando, wie beispielsweise die Höhenrettung, weiterqualifizieren.

Du solltest Brandmeister werden, wenn...

  1. ...du körperlich topfit bist.
  2. ...dir die Sicherheit von Menschen am Herzen liegt.
  3. ...du ein Teamplayer bist.

Du solltest auf keinen Fall Brandmeister werden, wenn...

  1. ...du das Risiko scheust.
  2. ...geregelte Arbeitszeiten besonders wichtig für dich sind.
  3. ...du eher ungeschickt bist.

Das Brandmeister-Quiz

Woraus besteht der Dreifachbrandschutz?



Weiter

Das könnte dich auch noch interessieren

Keine Ahnung wie du dich bewerben sollst? Die Ausbildung.de Bewerbungstipps Lass dich inspirieren Berufe nach Themen

Für eine bessere Lesbarkeit kann es sein, dass nur eine Geschlechtsform verwendet wird, obwohl alle Geschlechter gemeint sind.