Ausbildung zum/zur Brandmeister/in

Sugar image big ausbildung zur brandmeisterin
Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
18 Monate
Arbeitszeit:
Schichtdienst, auch nachts und am Wochenende
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Verdienst:

1. Jahr: 705-999 Euro
2. Jahr: 705-999 Euro
3. Jahr:

Brandmeister/in

Hast du alle Hürden überwunden, kann es mit der Ausbildung beziehungsweise dem Vorbereitungsdienst zum Brandmeister losgehen. Die Ausbildung ist in zwei Phasen unterteilt: dem feuerwehrtechnischen Teil und dem rettungsdienstlichen Teil, also der Sanitäterausbildung. Im ersten Teil werden die Grundlagen unterrichtet. Du lernst wie die vielen technischen Hilfsmittel bedient, gereinigt und gewartet werden. Zudem wirst du im Rahmen von Praktika die Feuerwache kennenlernen und Einsätze begleiten. Während des Praktikums wirst du den Führerschein der Klasse C/CE machen, mit dem du den Rettungswagen fahren darfst. 

Während des zweiten Teils findet zunächst ein Rettungssanitäter-Lehrgang statt. Dass du gut aufgepasst hast, kannst du im Anschluss während eines Praktikums in einer Klinik beweisen. Danach geht es zurück in die Rettungswache. Am Ende wirst du in einem Prüfungslehrgang optimal auf deine Abschussprüfung vorbereitet.

Wusstest du schon, dass...

  • die Notrufnummer 112 in der ganzen EU gilt?
  • brennende Gebäude mit Hilfe des „Würfelblickes“ durchsucht werden?
  • es zur Explosion kommt, wenn du versuchst, brennendes Fett mit Wasser zu löschen?
  • der Schutzpatron der Feuerwehr der Heilige Florian ist? Das ist auch der Grund weshalb Feuerwehrleute auch Floriani- oder Floriansjünger genannt werden.
  • die Ausbildung zum Brandmeister Vorbereitungsdienst genannt wird?

Stufenausbildung zum Brandmeister

Mit der Stufenausbildung zum Brandmeister kannst du in nur 37 Monaten in zwei Stufen zum Beamten im mittleren technischen Dienst der Besoldungsgruppe A7 ausgebildet werden. Anders als bei der klassischen Ausbildung zum Brandmeister ist für die Stufenausbildung keine handwerkliche Ausbildung Voraussetzung. Die erste Ausbildungsstufe dauert 19 Monate und umfasst die vier Ausbildungsfelder Holz, Metall, Elektrotechnik sowie Gas, Wasser, Heizung, Lüftung und Sanitär. Parallel dazu hast du allgemeinbildenden sowie Sportunterricht an einer Feuerwehrschule. Diese 19 Monate sind die Grundlage für dein handwerkliches Geschick, welches du als Brandmeister später benötigen wirst.

Die zweite Ausbildungsstufe geht über 18 Monate. In dieser Ausbildungsstufe wirst du zum Brandmeisteranwärter in einem Beamtenverhältnis auf Widerruf ernannt. Die Inhalte dieser 18 Monate sind nicht nur feuerwehrtechnisch, sondern auch rettungsdienstlich. Du verbringst diese Zeit daher zum einen in der Feuerwehrschule beziehungsweise auf den Feuerwachen der Feuerwehr und zum anderen in Rettungsassistentenschulen oder auch Krankenhäusern. Du befindest dich dann im sogenannten Vorbereitungsdienst, der im Grund nicht anders verläuft als bei der klassischen Ausbildung zum Brandmeister.

Nach der erfolgreichen Ausbildung zum Brandmeister wartet ein abwechslungsreicher Alltag auf dich. Du bist in den Wachen und wartest dort auf die Einsätze. Kommt ein Notruf, musst du innerhalb kürzester Zeit vor Ort sein. Es ist daher wichtig, dass du perfekt mit deinem Team eingespielt bist. Du löscht nicht nur Brände, sondern versorgst auch die Verletzen und bereitest den Abtransport in die Klinik vor. Nichts ausmachen sollte dir Schicht- und Bereitschaftsdienst. Mit einem normalen Arbeitstag hat die Arbeit als Brandmeister nicht viel zu tun. Denn Hilfe wird rund um die Uhr benötigt. Hast du in einem Bereich eine besondere Begabung, kannst du dich für ein Sondereinsatzkommando, wie beispielsweise die Höhenrettung, weiterqualifizieren.

Du solltest Brandmeister/in werden, wenn …
  1. du körperlich topfit bist.
  2. dir die Sicherheit von Menschen am Herzen liegt.
  3. du ein Teamplayer bist.
Du solltest auf keinen Fall Brandmeister/in werden, wenn …
  1. du das Risiko scheust.
  2. geregelte Arbeitszeiten besonders wichtig für dich sind.
  3. du eher ungeschickt bist.
Das Brandmeister/in-Quiz
Frage / 3

Woraus besteht der Dreifachbrandschutz?

Leider falsch! Die Richtige Antwort ist Nummer 2. Der Dreifachbrandschutz besteht aus den Löschmitteln Wasser, Pulver und Schaum. Sie alle müssen für Einsätze bereitgestellt werden, da verschiedene Brände unterschiedliche Löschmittel benötigen.
Richtig! Der Dreifachbrandschutz besteht aus den Löschmitteln Wasser, Pulver und Schaum. Sie alle müssen für Einsätze bereitgestellt werden, da verschiedene Brände unterschiedliche Löschmittel benötigen.

Wofür stehen die „As“ in der 3A – Regel?

Leider falsch! Die richtige Antwort ist Nummer 2. Hinter der 3A-Regel verbirgt sich Abstand, Aufenthalt, Abschirmung. Die Regel kommt bei Schadstoffeinsätzen zum Einsatz. Demnach soll der Abstand zur Gefahrenzone möglichst groß sein und der Aufenthalt möglichst kurz. Zur Abschirmung soll eine passende Deckung gesucht werden.
Richtig! Hinter der 3A-Regel verbirgt sich Abstand, Aufenthalt, Abschirmung. Die Regel kommt bei Schadstoffeinsätzen zum Einsatz. Demnach soll der Abstand zur Gefahrenzone möglichst groß sein und der Aufenthalt möglichst kurz. Zur Abschirmung soll eine passende Deckung gesucht werden.

Welche Regel gibt es wirklich?

Leider falsch! Die Richtig ist Antwort Nummer 2, die HAUS-Regel gibt es tatsächlich, die Regeln werden bei Einsätzen mit Hubrettungsfahrzeugen benötigt.
Richtig! Die HAUS-Regel gibt es tatsächlich, die Regeln werden bei Einsätzen mit Hubrettungsfahrzeugen benötigt.
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Dieses Profil wurde von Sabine geschrieben
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