Ausbildung als Industriekeramiker/in

Empf. Schulabschluss:
Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Arbeitszeit:
Schichtdienst
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Gehalt & Verdienst Industriekeramiker/in

Obwohl Scherben normalerweise Glück bringen sollten, verzichtest du in deiner Ausbildung als Industriekeramiker lieber darauf. Worauf du jedoch auf keinen Fall verzichten solltest, ist dein Gehalt. Damit du dir neben deiner Ausbildung auch andere Freiheiten erlauben kannst, ist es wichtig, dass du weißt, wie dein Gehalt als Industriekeramiker aussieht. 

In deinem ersten Ausbildungsjahr ist vieles noch ziemlich neu für dich und du musst deinen Arbeitsplatz erst kennenlernen. Du lernst, dass ein Rohling kein Datenträger ist und das dazu gehörigen Keramik Einmaleins. Für diesen Einstieg bekommst du circa 539 Euro bis 626 Euro monatlich. Wenn du dich aber reingefunden hast, ändert sich das im zweiten Jahr. Die Maschinen bedienen sich fast schon von alleine und das Rohmaterial kennst du so gut, wie deine eigenen Mahlzeiten. Auch Modelle entwerfen hat für dich den Schwierigkeitsgrad von Legobauen angenommen. Soviel Einsatz macht sich auch auf deinen Konto bemerkbar, denn dein Gehalt im zweiten Ausbildungsjahr beträgt um die 580 bis 700 Euro. 

In deinem letzten Jahr in der Ausbildung als Industriekeramiker bist du kein Amateur mehr. „Schlicker“ und „Glasuren“ sind für dich keine Fremdwörter und über Brennvorgänge bist du auch bestens informiert. Jetzt kannst du selber Formen herstellen und weißt alles - von Rohmaterialien über Modelle bis hin zur Verfeinerung des Endprodukts. Jetzt kann dir keiner mehr was vormachen und als Fachkraft bist du nur schwer zu ersetzen. Dafür bekommst du in deinem dritten Ausbildungsjahr ein Gehalt von ungefähr 670 bis 840 Euro im Monat.    

Nach deiner Ausbildung kannst du dich erst einmal zurücklehnen und dein Berufsleben genießen. Dein Gehalt als Berufseinsteiger hängt natürlich von dem Betrieb ab, aber mit etwas mehr als 2000 Euro darfst du monatlich rechnen. Wenn du nach mindestens einem Jahr Berufserfahrung merkst, dass du gerne mehr Verantwortung übernehmen möchtest, stehen dir Aufstiegsmöglichkeiten zur Verfügung. Du hast die Wahl: Entweder kannst du einen Meister oder einen Techniker im Fachbereich Keramik machen. 

Durchschnittliche Ausbildungsvergütung

  1. 580-700 €
    1. Lehrjahr
    580-700 €
  2. 620-760 €
    2. Lehrjahr
    620-760 €
  3. 670-840 €
    3. Lehrjahr
    670-840 €
  4. Einstiegsgehalt
    2000-2100 €
  1. 1. Lehrjahr
  2. 2. Lehrjahr
  3. 3. Lehrjahr
  4. Einstiegsgehalt

Gehaltsvergleich - Bruttoeinkommen

Minimum
Maximum
  1. 4.000
  2. 3.000
  3. 2.000
  4. 1.000
  5. 0
  1. Dieser Beruf
    Minimum: 2000 €
    Dieser Beruf
    Maximum: 2800 €
  2. Glas – und Porzellanmaler/-in
    Minimum: 1470 €
    Glas – und Porzellanmaler/-in
    Maximum: 2500 €
  3. Maschinen- und Anlageführer/-in
    Minimum: 1700 €
    Maschinen- und Anlageführer/-in
    Maximum: 2700 €
  4. Verfahrensmechaniker/in
    Minimum: 1470 €
    Verfahrensmechaniker/in
    Maximum: 2900 €
  1. Dieser Beruf
  2. Glas – und Porzellanmaler/-in
  3. Maschinen- und Anlageführer/-in
  4. Verfahrensmechaniker/in

Für den Meister brauchst du zwei Jahre Berufserfahrung und musst noch einmal die Schulbank drücken. Dieser Aufwand wird aber mit deinem Verdienst als Industriemeister entschädigt, der bis zu 3510 Euro betragen kann. Für den Techniker musst du dir noch etwas mehr Zeit nehmen, kannst aber auch ein Gehalt von ungefähr 3290 Euro erzielen. Dir sind also genug beruflichen Möglichkeiten als Industriekeramiker gegeben, so dass du nicht befürchten musst, nach deiner Ausbildung beruflich festzusitzen.  

Falls du irgendwann zu dem Entschluss kommst, dass du lieber unabhängig arbeiten möchtest, kannst du dich mit einem Techniker in Keramik selbständig machen. Du musst nur sicher sein, dass sich deine Idee beruflich auch umsetzen lässt. Da hängt dein Einkommen von deinen Aufträgen und dem Betrieb ab.

Auch ein Studium ist nicht ausgeschlossen. Du musst nicht das Gefühl haben, dass die Ausbildung vergeudete Zeit war. Denn deine abgeschlossene Ausbildung und eine dreijährige Berufserfahrung kann deine Hochschulzulassung sein. Je nachdem welche Fachrichtung du wählst, kannst du unter anderem „Maschinenbau/Verfahrenstechnik“ studieren. Mit diesem Bachelorabschluss sind dir natürlich beruflich und finanziell keine Grenzen gesetzt.          

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