Beamter/Beamtin Justizdienst (mittlerer Dienst) Bewerbung

Mit freundlicher Unterstützung von Oberlandesgericht Celle

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
1,5-2,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?

Bewerbung als Beamter/Beamtin Justizdienst (mittlerer Dienst)

Was sind die Voraussetzungen für die Bewerbung im Justizdienst?

Die Voraussetzungen für eine Bewerbung als Justizfachwirt variieren je nach Behörde und Bundesland. In der Regel ist vor einem persönlichen Vorstellungsgespräch ein Einstellungstest zu absolvieren. Für eine Bewerbung sind aber noch weitere Anforderungen zu erfüllen. Dazu zählt beispielsweise, die deutsche Staatsbürgerschaft zu haben oder aus einem anderen EU-Land zu kommen.

Zudem müssen Bewerber unter anderem ihre gesundheitliche Eignung nachweisen. Darüber hinaus dürfen sie ein vorgeschriebenes Alter nicht überschreiten und keine Eintragungen im polizeilichen Führungszeugnis haben. Übrigens: Die genauen Voraussetzungen kannst du immer aus den jeweiligen Stellenausschreibungen entnehmen.

Wie sieht der Einstellungstest im Justizdienst aus?

In der Regel absolvieren angehende Beamte im allgemeinen Justizdienst einen Einstellungstest, der immer wieder aktualisiert wird und sich je nach Behörde und Bundesland unterscheiden kann. Meist werden in einem schriftlichen Teil unter anderem das Allgemeinwissen sowie die Mathe- und Deutschkenntnisse geprüft.

Gibt es noch einen mündlichen Part, handelt es sich beispielsweise um eine Diskussion oder ein Rollenspiel. Die Bewerber mit den besten Ergebnissen werden dann zum persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen.

Welchen Schulabschluss brauche ich für die Ausbildung zum Beamten im Justizdienst im mittleren Dienst?

Du brauchst in der Regel die mittlere Reife, um eine Beamtenausbildung im mittleren Dienst beginnen zu können. Verfügst du über einen Hauptschulabschluss, benötigst du zusätzlich eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Justiz, wie etwa die zum Justizfachangestellten. Du kannst dich aber zum Beispiel auch als gelernter Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter um den Vorbereitungsdienst für angehende Beamte im allgemeinen Justizdienst bewerben.

Relevante Schulfächer

  • Mathe : Justizfachwirte berechnen unter anderem die Gerichtskosten und ihre einzelnen Bestandteile, wie die Zeugenentschädigungen. Grundlegende Mathekenntnisse sind daher verpflichtend.
  • Deutsch : Ob mündlich oder schriftlich – Beamte im allgemeinen Justizdienst kommunizieren tagtäglich und sollten ein ausgeprägtes sprachliches Talent haben.
  • Politik : Welche Gesetze sind neu vom Bundestag verabschiedet worden? Haben sie Auswirkungen auf die Arbeit der Justizfachwirte? Das aktuelle politische Geschehen ist relevant und muss daher mitverfolgt werden.

Was verschafft mir einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern?

Du hast schon ein Praktikum im Justizbereich absolviert? Dann ist das sicherlich ein Vorteil gegenüber anderen Bewerbern ohne praktische Erfahrungen. Wenn du eine verwandte Ausbildung wie die zum Justizfachangestellten absolviert hast und zusätzlich noch mindestens den Realschulabschluss vorweisen kannst, ist das ein weiterer Pluspunkt.

Der Grund: Die meisten Bewerber haben mit einer abgeschlossenen Ausbildung meist nur einen Hauptschulabschluss kombiniert. Mit der mittleren Reife wärst du dann etwas besser qualifiziert als andere.

Mit guten IT-Kenntnissen, die über die Basics wie Word und Excel hinausgehen, kannst du dich ebenfalls in deiner Bewerbung hervortun. Denn der Beruf des Justizfachwirts wird immer digitaler: Seit 2022 ist zum Beispiel die elektronische Aktenführung für die Justiz verpflichtend. Das bedeutet, dass es künftig keine endlosen Ansammlungen von Akten geben wird, sondern diese alle zentral und digital gespeichert und mittels spezieller Software verwaltet werden.

Gibt es Besonderheiten bei der Bewerbung?

In der Regel nicht. In die klassische Bewerbung gehören unter anderem das Anschreiben , der Lebenslauf und die üblichen Anlagen .

Insider: Die Bewerbung beim Oberlandesgericht Celle

Deine Bewerbung kannst du ganz einfach über Ausbildung.de verschicken oder über das Online-Bewerbungstool. Die Bewerbung sollte ein Anschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf und dein letztes Schulzeugnis enthalten. Anschließend machst du einen Online-Test – ganz bequem von zu Hause. Danach wirst du zu einem persönlichen Gespräch ins Oberlandesgericht eingeladen. Und wenn du überzeugt hast, dann bekommst du direkt Feedback und vielleicht auch schon eine Zusage.

Dresscode im Bewerbungsgespräch

Beim Vorstellungsgespräch bist du mit dem Dresscode Business Casual gut beraten.