Ausbildung als Justizfachwirt/in / Beamte/r im allgemeinen Justizdienst

Mit freundlicher Unterstützung von Oberlandesgericht Celle

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
1,5-2,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Karrierepfad Justizfachwirt/in / Beamte/r im allgemeinen Justizdienst

Welche Fort- und Weiterbildungen gibt es?

Weiterbildung zum Gerichtsvollzieher : Eineinhalb bis zwei Jahre dauert diese Weiterbildung für Beamte im mittleren Justizdienst, die bereits Berufserfahrung vorweisen können. Gerichtsvollzieher arbeiten nicht nur im Büro, sondern sind auch oft vor Ort bei Schuldnern im Einsatz.

Duales Studium Rechtspfleger : Mit Berufserfahrung als Justizfachwirt und entsprechenden Empfehlungen der direkten Vorgesetzten ist die Aufnahme eines dualen Studiums der Rechtspflege auch ohne (Fach-)Hochschulreife möglich. Rechtspfleger werden nach höheren Besoldungsgruppen bezahlt und erhalten dementsprechend ein höheres Gehalt als Justizfachwirte.

Studium – Jura/Rechtswissenschaft : Öffentliches Recht, Verfassungsgeschichte oder Strafrecht: Die Inhalte in einem Jurastudium sind sehr vielfältig und bereiten zum Beispiel auf eine Tätigkeit als Rechts- bzw. Staatsanwalt oder Richter vor.

Wie sind die Zukunftsaussichten als Justizfachwirt?

Die Zukunftsaussichten sind sehr gut. Justizfachwirte werden bei Gericht oder in der Staatsanwaltschaft gebraucht. Kleinere Veränderungen wird es im Zuge der Digitalisierung wahrscheinlich trotzdem geben: Zum Beispiel werden Akten in Zukunft nur noch digital angelegt, bearbeitet und geschlossen.

Einen Bedarf an qualifizierten Fachkräften wird es trotzdem immer geben. Darüber hinaus sind ausgelernte Justizfachwirte mit Berufserfahrung auf Lebenszeit verbeamtet und daher unter anderem unkündbar, sofern sie sich nicht strafbar machen. Zudem zahlen sie beispielsweise niedrigere Sozialabgaben als andere Beschäftigte.

Insider: Karriere beim Oberlandesgericht Celle

Arbeitest du als Justizfachwirt im Bezirks des Oberlandesgerichts Celle, kannst du dich ganz klassisch zum Gerichtsvollzieher weiterbilden lassen oder einen Aufstiegslehrgang zum Rechtspfleger absolvieren. Mit entsprechenden Qualifikationen und einigen Berufsjahren hast du ansonsten die Chance, von der Besoldungsgruppe A 6 (Justizsekretär) bis zur Besoldungsgruppe A 9 Z (Justizamtsinspektor mit Amtszulagen) aufzusteigen. Übrigens: Mit deiner Karriereplanung bist du nicht allein, denn es gibt regelmäßige Gespräche zwischen Dienstvorgesetzten und (ehemaligen) Auszubildenden.
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