Ausbildung als Orgel- und Harmoniumbauer/in

Empf. Schulabschluss:
Mittlere Reife
Ausbildungsdauer:
3,5 Jahre
Arbeitszeit:
werktags
Du interessierst dich für diesen Beruf?
Bewerbung als Orgel- und Harmoniumbauer/in

Orgel- und Harmoniumbauer ist mit Sicherheit kein 08/15-Beruf. Ausbildungsplätze gibt es dementsprechend auch nicht allzu viele, nur rund 200 Orgelwerkstätten finden sich in ganz Deutschland. Gleichzeitig sind geeignete Azubis aber so begehrt wie eine Originalorgel von Johann Adam Ehrlich –  schließlich bringt bei weitem nicht jeder die nötigen Voraussetzungen mit. Du beherrschst die Sinfonie aus Handwerk, Leidenschaft, Kreativität und Musikalität? Dann heißt es jetzt für dich, in die Tasten zu hauen und die Königin unter den Bewerbungen anzufertigen! 

Als Orgel- und Harmoniumbauer bist du Schreiner, Elektroniker und Klempner in einem. Insofern sollte in deiner Bewerbung deutlich werden, dass du handwerklich schon die eine oder andere Erfahrung gesammelt hast. Im Anschreiben kannst du all diese Erfahrungen ausführen, ob du nun schon ein Baumhaus im Garten errichtet, ein Praktikum in einem Handwerksbetrieb absolviert oder mit deinen Eltern den Dachboden ausgebaut hast – Hauptsache es wird deutlich, dass du schon ein wenig mit Werkzeugen umgehen kannst. Außerdem solltest du auch erwähnen, woher dein Interesse an dem Instrument rührt. Hast du vielleicht schon als Kind fasziniert der Organistin in eurer Gemeinde zugehört oder sogar selber schon gespielt?

Im Anschreiben musst du aber auch deutlich machen, warum du ausgerechnet bei diesem bestimmten Betrieb ausgebildet werden willst. Imponiert dir die lange Tradition des Familienunternehmens? Konntest du schon ein paar Instrumente der Firma aus der Nähe bestaunen? Du solltest dich im Vorfeld deiner Bewerbung auf jeden Fall umfassend mit dem Betrieb und den dort angefertigten Stücken auseinandersetzen.

Im Lebenslauf gibst du dann einen Überblick über deinen schulischen Werdegang und deine sonstigen Erfahrungen und Qualifikationen. Neben guten Noten in Mathe, Physik und Musik kannst du hier vor allem mit Praktika, zum Beispiel in einer Schreinerei oder – besser noch – einer Orgelbauwerkstatt, punkten. Hier darfst du auch Hobbys aufzählen, die zeigen, dass du Fingerfertigkeiten und Konzentrationsvermögen mitbringst, zum Beispiel beim Modellbauen, oder andere Eigenschaften, die im Berufsleben gefragt sind. Wer Fußball spielt, ist zum Beispiel meistens auch ziemlich teamfähig.

Abgerundet wird deine Bewerbung dann mit den letzten oder aktuellsten Schulzeugnissen und Nachweisen über die Praktika und sonstigen Tätigkeiten, die du in Anschreiben oder Lebenslauf erwähnt hast.

Dresscode im Bewerbungsgespräch

Wo gehobelt wird, da fallen Späne – und da haben Anzug und Krawatte oder das schicke Kostüm nichts zu suchen. Während deiner Arbeit solltest du deswegen vor allem Klamotten tragen, die was aushalten und ruhig schmutzig werden dürfen. Gelegentlich findest du dich sogar in Schutzkleidung wieder, zum Beispiel, wenn du mit flüssigem Metall oder heißem Wachs hantierst. Daher musst du dich auch im Vorstellungsgespräch nicht rausputzen. Gepflegt solltest du aber natürlich schon aufkreuzen. Eine saubere Jeans, ordentliche Schuhe und dazu ein Pullover oder eine schicke Bluse reichen völlig aus.

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