Studenten

Das Studenten-Interview mit Oliver Prümmer - Bürkert Fluid Control Systems

  • Name des StudentenOliver Prümmer
  • Duales StudiumDuales Studium Wirtschaftsinformatik
  • SemesterKeine Angabe

Ausbildung.de:

Oli, was waren deine Lieblingsfächer in der Schule?

Oliver Prümmer:

Mathe, Sport, Physik und natürlich die Programmierfächer.

Ausbildung.de:

Was sind die Schwerpunkte im Studium?

Oliver Prümmer:

Die wichtigen Bereiche sind natürlich „Wirtschaft“ und „Informatik“. Zum Block „Wirtschaft“ gehören BWL, VWL, Rechnungswesen, Buchhaltung, Bilanzierung und Finanzierung. Im Bereich „Informatik“ ist es das Ziel, verschiedene Programmierkonzepte kennenzulernen. Dafür gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen, wie eine Software erstellt werden kann. Außerdem lernt man verschiedene Rechnersysteme, Netzwerke und Betriebssysteme (z.B. Windows) besser kennen.

Ausbildung.de:

Was sind deine Aufgaben bei Bürkert?

Oliver Prümmer:

Zu meinen Aufgaben gehört die Prozessoptimierung. Dabei schaue ich mir den Ablauf der Prozesse an. Durch das Vornehmen von Verbesserungen oder durch das Entwickeln von neuen Programmen können Prozesse optimiert werden. Außerdem kann ich Fehler im System beheben oder Optimierungen vornehmen.

Ausbildung.de:

Welche Interessen sollte ein zukünftige/r Wirtschaftsinformatikstudent/in mitbringen?

Oliver Prümmer:

Ein/e zukünftige/r Wirtschaftsinformatikstudent/in sollte auf jeden Fall Spaß am Programmieren haben. Man sollte die Problemstellung analysieren können und eine Vorstellungskraft haben, wie das zu entwickelnde System aussehen kann und welche Funktionen es haben sollte. Ein wirtschaftliches Denken ist ebenfalls von Vorteil, damit man sinnvolle Konzepte erstellt, die in den betriebswirtschaftlichen Ablauf hineinpassen.

Das Studenten-Interview mit Lea Schmierer - Bürkert Fluid Control Systems

  • Name des StudentenLea Schmierer
  • Duales StudiumDuales Studium Wirtschaftsingenieurwesen
  • SemesterKeine Angabe

Ausbildung.de:

Wie sehen Schulungen bei Bürkert aus?

Lea Schmierer:

Mendel, Darwin, DaVinci, Einstein – mit diesen großen Naturwissenschaftlern vergangener Zeiten haben wir Studenten und Auszubildenden bei Bürkert in fast jedem Semester zu tun – nach ihnen sind nämlich die Schulungsräume im neuen Bildungszentrum auf dem Bürkert Campus benannt. Optimal mit Medienkoffern, Metawänden und Laptops ausgerüstet, finden dort zahlreiche Schulungen statt.

Thematisch ist alles dabei – egal, ob neues Wissen über unsere Produkte und Lösungen, über Ventiltechnik oder auch zu Teamfähigkeit und Präsentationsmethoden. Die Schulungen, an denen ausschließlich wir Studenten und Auszubildende teilnehmen, bieten einerseits die Möglichkeit, fachlich etwas Neues zu lernen. Gleichzeitig sind sie aber auch eine gute Chance, um sich mit anderen auszutauschen. Da nicht alle teilnehmenden Auszubildenden und Studenten in derselben Abteilung sind, kann man dabei viel über das Studium, über Projektarbeiten oder sonstige Dinge plaudern. Und sehr hilfreich sind sie auch noch: Ein Geschäftspartner kommt zu einem Termin und auch ein gemeinsames Mittagessen ist geplant? Kein Problem, denn dank einer Knigge-Schulung wissen wir, wie ein korrektes Verhalten aussieht: Wer begrüßt wen zuerst, wie verhalte ich mich beim Essen, und so weiter.

Ausbildung.de:

Welche Rolle spielt dabei die Teamarbeit?

Lea Schmierer:

Jeder von uns arbeitet in seinem Alltag in einem Team. Deshalb ist es wichtig, dass wir ein paar Regeln zur Teamarbeit kennen und auch wissen, wie zu handeln ist, falls es mal zu Meinungsverschiedenheiten kommt. Unter anderem lernen wir das in einer Teamfähigkeitsschulung. Und wie funktionieren überhaupt unsere Ventile? Was bedeutet die Wirkungsweise A? All dies wird uns in einer Ventiltechnik-Schulung erklärt.

Ausgestattet mit diesem neuen Wissen, können wir zurück in unseren Arbeitsalltag gehen und das Gelernte aus Mendle, Darwin, DaVinci und Einstein mitnehmen.

Das Studenten-Interview mit Anna Schluchter - Bürkert Fluid Control Systems

  • Name des StudentenAnna Schluchter
  • Duales StudiumDuales Studium Wirtschaftsingenieurwesen
  • SemesterKeine Angabe

Ausbildung.de:

Vier Monate Fish and Chips statt Spätzle und Currywurst

Anna Schluchter:

Wie die Zeit vergeht … Seit 2016 bin ich nun schon bei Bürkert und absolviere hier mein duales Studium “Wirtschaftsingenieurwesen – Internationales Technisches Vertriebsmanagement“. Studierende dieses Studiengangs haben die Möglichkeit, das vierte Theoriesemester der DHBW im Ausland zu verbringen – und mir war von Anfang an klar, dass ich diese Möglichkeit nutzen werde.

Ausbildung.de:

Wo ist denn bitte Stoke-on-Trent?

Anna Schluchter:

Entschieden habe ich mich für einen viermonatigen Auslandsaufenthalt in England, an der Staffordshire University in Stoke-on-Trent. Die 240.000-Einwohner-Stadt liegt in den englischen Midlands zwischen Manchester, Liverpool und Birmingham. Somit die perfekte Ausgangslage, um England und ganz Großbritannien zu erkunden.

Ausbildung.de:

Wie war das Studieren in England?

Anna Schluchter:

Das Studieren an einer großen Universität unterschied sich in jeder Hinsicht vom Studieren an der DHBW. Im Gegensatz zu knapp 600 Studierenden am Campus Bad Mergentheim hat die Staffordshire University nämlich mehr als 10.000 Studierende! Ich hatte zwar weniger Vorlesungen als in Bad Mergentheim, allerdings musste ich mehr zuhause nacharbeiten. Statt Klausuren wurden Hausarbeiten – sogenannte „Assignments“ geschrieben – die sich mit sehr praxisbezogenen Themen befassten. Das Bearbeiten dieser Hausarbeiten war zwar sehr zeitintensiv, hat mir aber trotzdem viel Spaß gemacht. Mit der Sprache hatte ich nirgendwo große Probleme – man gewöhnt sich schnell daran, dass das Leben jetzt auf Englisch stattfindet.

Ausbildung.de:

Wie kann man sich den "The British way of life – Das Leben in England" vorstellen?

Anna Schluchter:

Die Kultur in England und der Umgang miteinander ist geprägt von Offenheit und Freundlichkeit. Aufgefallen ist mir das bereits am ersten Tag an der Universität bei meinem ersten Kontakt mit dem „International Office“. Auch der Kontakt und die Kommunikation mit Dozenten findet eher auf freundschaftlicher Ebene statt. Man spricht seine Dozenten grundsätzlich mit Vornamen an und schreibt ihnen auch mal auf Facebook, wenn es ein Problem oder eine Frage gibt.


Dieser offene und herzliche Umgang wurde auch im Alltag deutlich. Zum Beispiel kann es beim Einkaufen im Supermarkt schon mal passieren, dass man von der Kassiererin mit „my love“ angesprochen wird oder dass sich der Schuhverkäufer danach erkundigt, ob man einen angenehmen Tag hat.

Einzig an das Essen und an das Wetter in England muss man sich gewöhnen – Dauerregen, Baked Beans und Fish and Chips sind nicht jedermanns Sache. Vor allem Maultaschen, Spätzle und Currywurst haben mir sehr gefehlt. :)

Ausbildung.de:

Welche Reisen und Ausflüge konntest du machen?

Anna Schluchter:

Wie schon gesagt ist Stoke-on-Trent ein super Ausgangspunkt für allerlei Reisen und Ausflüge – und die haben wir natürlich auch gemacht. An den Wochenenden besuchten meine Mitreisenden und ich Manchester, Liverpool, Birmingham, Nottingham und natürlich London. Liverpool war dabei mein klarer Favorit!

Ein weiteres Highlight des Aufenthalts war eine einwöchige Reise in den Osterferien nach Schottland. Wir besuchten die beiden Städte Edinburgh und Glasgow und machten anschließend eine Tour durch die atemberaubende Landschaft der schottischen Highlands, mit Zwischenstopp am Loch Ness. Leider hat sich das Monster Nessie aber nicht blicken lassen. :)

Wer die Möglichkeit hat, ein Semester im Ausland zu verbringen, sollte diese unbedingt nutzen. Die Zeit in England war für mich eine unglaubliche Erfahrung, die einem niemand mehr nehmen kann. Und wer offen für andere Kulturen ist, kann neue Freunde in allen Ecken der Welt finden!