Azubi

Das Azubi-Interview mit Meike - Deutsche Wohnen SE

  • Name des AuszubildendenMeike
  • Alter des Auszubildenden24 Jahre
  • AusbildungImmobilienkauffrau/-mann
  • Ausbildungsjahr2. Ausbildungsjahr

Ausbildung.de:

Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Meike:

Ich habe die Ausschreibung des Ausbildungsplatzes im Internet gefunden, habe mir Infos über das Unternehmen geholt und meine Bewerbung abgeschickt. Daraufhin wurde ich zu einem Online-Einstellungstest eingeladen. Nachdem ich diesen absolviert hatte, bekam ich vom Unternehmen eine Einladung zum Bewerbungsgespräch und danach glücklicherweise die Zusage zum Ausbildungsplatz.

Ausbildung.de:

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Meike:

Ich habe zunächst erwartet, eine gute Kenntnis über den Immobilienmarkt zu erlangen und einen Einblick in alle Teilbereiche eines Immobilienunternehmens zu bekommen, um herauszufinden, was mir am meisten liegt und auch Spaß macht. Dies hat sich definitiv erfüllt und ich bin froh, jetzt im zweiten Lehrjahr zu wissen, wo ich später genau hin möchte.

Ausbildung.de:

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Meike:

Besonders viel Spaß gemacht haben mir die Ausbildungsstationen "Vermietung" und "Vertrieb". Unter anderem, weil man auch die Möglichkeit hat, Außentermine wahrzunehmen, was eine willkommene Abwechslung zum täglichen Arbeiten vor dem Bildschirm ist. Hauptsächlich interessiert mich der Vertrieb, da man hier wirklich merkt, wie der Immobilienmarkt funktioniert und man vom Angebot der Immobilie, über die Verhandlungen bis hin zur Beurkundung der Kaufverträge alles mitbekommt.

Die Möglichkeit zu haben, die Verkaufsprojekte komplett durchzuführen und selbst für deren Erfolg verantwortlich zu sein, finde ich sehr spannend.

Ich persönlich mag das lieber, als wie in manchen anderen Ausbildungsstationen, wo man viel mit Zuarbeit und Nachbearbeitung zu tun haben kann.

Ausbildung.de:

Wie war deine Betreuung während der Ausbildung? Was war positiv und wo gibt es Verbesserungsvorschläge?

Meike:

Ich habe mich zu jeder Zeit in meiner Ausbildung sehr gut betreut gefühlt. Zusätzlich zu unserer Ausbildungsleiterin, mit der wir fast monatlich ein Azubi-Treffen haben, in dem wir wichtige Themen besprechen und uns austauschen können, haben wir in jeder Ausbildungsstation mindestens einen Ausbildungsbeauftragten, der uns einweist und sich um uns kümmert.

Man bekommt das Gefühl, als Auszubildender für das Unternehmen wichtig zu sein, was erfahrungsgemäß leider nicht in allen Ausbildungsbetrieben der Fall ist.

Es wird sich zudem immer sehr gut darum gekümmert, die jährlich neuen Auszubildenden zu integrieren und einzuarbeiten. Auch durch Azubi-Projekte und -Veranstaltungen finden wir immer wieder zusammen.

Ausbildung.de:

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Meike:

Ich würde zunächst einmal generell den Tipp geben, sich genügend über den Ausbildungsberuf zu informieren. Es kommt immer mal wieder vor, dass Azubis ihre Ausbildung abbrechen, weil sie merken, dass Ihnen ein anderer Beruf doch mehr gefällt oder sie etwas ganz anderes erwartet haben. Dadurch kann einem anderen Bewerber der Ausbildungsplatz nicht zugesagt werden, was dann natürlich sehr ärgerlich ist.

Wenn man sich dann sicher ist, sollte man rechtzeitig eine vernünftige und persönliche Bewerbung abschicken. Es geht nicht immer darum die besten Abiturnoten o.ä. zu haben, sondern, dass der Betrieb eine Vorstellung von dir als Person bekommt und merkt, dass du motiviert bist, bei diesem Unternehmen zu lernen und zu arbeiten.