Personaler

Das Personaler-Interview mit Stefanie Jansen - GC-Gruppe

  • Name des PersonalersStefanie Jansen
  • BerufAusbildungsleiterin (COLLIN)

Ausbildung.de:

Stellen Sie sich Ihren zukünftigen Auszubildenden doch kurz vor! Wer sind Sie und was machen Sie?

Stefanie Jansen:

Mein Name ist Stefanie Jansen. Seit über 15 Jahren bilde ich mit großer Freude und Begeisterung Auszubildende für das Berufsbild Groß- und Außenhandelskaufmann/-frau aus.
Junge Menschen zu fördern und fordern ist meines Verständnisses nach ein wesentlicher Part der Ausbildung, den wir so in unserem Unternehmen entsprechend leben.
Mit großer Begeisterung nehme ich immer wieder wahr, wie sich junge Menschen durch Schulungen und Projektarbeiten entwickeln um schlussendlich nach erfolgreicher Prüfung wesentlich zum Erfolg unseres Unternehmens beitragen.

Ausbildung.de:

Was können Auszubildende von einer Ausbildung in Ihrem Unternehmen erwarten?

Stefanie Jansen:

Auszubildende erwarten eine spannende, abwechslungsreiche und umfassende Ausbildung. Sie durchlaufen über 10 verschiedene Abteilungen, in denen Sie Ihre Stärken und Neigungen entdecken können. Gleichzeitig wird durch ein intensives Schulungs- und Förderprogramm an dem Leistungsstand eines jeden Einzelnen angeknüpft um ihn zu einem Kollegen/Kollegin von morgen zu entwickeln.

Ausbildung.de:

Wenn Sie nochmal wählen könnten: Welche Ausbildung in Ihrem Betrieb würden Sie persönlich machen?

Stefanie Jansen:

Die Ausbildung zum Großhandel würde ich vor dem Hintergrund der Abwechslung in den Tätigkeiten, der anstehenden Projektarbeiten und der Möglichkeit früh Verantwortung übertragen zu bekommen erneut wählen.

Das Personaler-Interview mit Sebastian Januszewki - GC-Gruppe

  • Name des PersonalersSebastian Januszewki
  • BerufAusbildungsleiter (CORDES & GRAEFE BREMEN)

Ausbildung.de:

Was rät der GC-Experte in Sachen Bewerbung?

Sebastian Januszewki:

Bei mir punkten junge Menschen, wo schon auf den ersten Blick deutlich wird, dass sie sich besondere Mühe gegeben haben, z.B. durch ein originelles Deckblatt oder die Einbindung von Fotos oder Logos unseres Unternehmens. Daran zeigt sich, dass sie sich mit dem Unternehmen beschäftigt und wirkliches Interesse an der Ausbildung bei uns haben. Grundsätzlich gilt bei der Bewerbung: Der erste Eindruck zählt! Eine zerknickte, unsaubere Bewerbung hat da logischerweise schon mal einen schwierigeren Start.

Ausbildung.de:

Worauf genau achten Sie denn bei einem Lebenslauf?

Sebastian Januszewki:

Natürlich achte ich auf die Schullaufbahn und welchen Abschluss der Kandidat hat bzw. anstrebt. Aber auch die Hobbies sind für mich sehr interessant. Sie sagen sehr viel über die Persönlichkeit aus. Ein junger Mensch, der sich zum Beispiel in der freiwilligen Feuerwehr engagiert, beweist sich meistens auch im Unternehmen als sehr teamfähig.

Ausbildung.de:

Gibt es ein absolutes „No Go“ in einer Bewerbung?

Sebastian Januszewki:

Ein absolutes „No Go“ für mich ist die Angabe eines falschen Betreffs. Es passiert tatsächlich, dass wir Bewerbungen für Ausbildungsberufe erhalten, die wir gar nicht anbieten. Auch eine falsche Adresse oder eine falsch geschriebene Anrede fallen negativ auf. Das erweckt einfach den Eindruck, dass sich der Bewerber nicht richtig informiert bzw. keine Mühe gegeben hat. Schlechte Rechtschreibung geht ebenfalls überhaupt nicht. Darum: Bitte die Bewerbung immer von einem Familienmitglied, Freund oder Lehrer gegenlesen lassen, dann können solche Fehler ganz leicht vermieden werden.

Ausbildung.de:

Viele tun sich vor allem bei Anschreiben schwer. Was empfehlen Sie?

Sebastian Januszewki:

Das Anschreiben sollte so gegliedert sein, dass als erstes erkenntlich wird, warum man sich für diesen Ausbildungsplatz entschieden hat und speziell, warum man sich bei unserem Unternehmen bewirbt. Sehr wichtig ist außerdem, dass man nicht nur vermeintliche Stärken auflistet, sondern diese beschreibt und anhand von Beispielen belegt. Wer schon ein Praktikum in der Berufsrichtung gemacht hat, sollte dies schon im Anschreiben erwähnen, um deutlich zu machen, dass er schon erste Berufseinblicke erlangen konnte. Mehr als eine Seite sollte das Anschreiben aber nicht umfassen. Ganz am Ende sollte man die Anlagen aufführen, die folgen.