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    Die Gothaer - Ein Blick hinter die...
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Ausbildung bei Gothaer machen
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Der/Die Auszubildende

Name der/des Auszubildenden:
Julian Bank
Alter der/des Auszubildenden:
25 Jahre
Ausbildung:
Kaufmann für Versicherungen und Finanzen Vertrieb, 2. Lehrjahr

Das Azubi-Interview mit Julian Bank von Gothaer

  • Ausbildung.de: Heutzutage stehen junge Menschen oft vor der Wahl Ausbildung oder Studium. Warum hast du dich bewusst für eine Ausbildung entschieden?
    Julian Bank:
    Eine Ausbildung ist definitiv der praktischere Weg des Lernens. Ich bin direkt am Geschehen und lerne Theorie und Praxis in einem Zug. Es macht Spaß, das theoretische Wissen direkt in der Praxis umzusetzen und nebenbei verstärkt sich so der Lerneffekt. Mir persönlich gefallen die geregelten Zeiten, die Vergütung und das kollegiale Miteinander sowie der Teamgeist. Ein reines Studium bietet Vorteile wie lange Semesterferien, flexiblere Zeiten und einen anerkannten Abschluss. Auf der anderen Seite erfordert es aber auch ein hohes Maß an Selbstdisziplin und eventuelle finanzielle Abhängigkeiten. Ich habe in zwei Semestern festgestellt, dass diese Form der Ausbildung nicht zu mir passt und mich für den praktischen Weg entschieden. Falls ich nochmal studieren werde, dann nur berufsbegleitend.
  • Ausbildung.de: Viele Schüler beschäftigen sich mit der Frage, wie wohl die ersten Tage im Ausbildungsbetrieb aussehen und wie man aufgenommen wird – wie hast du deine ersten Tage bei der Gothaer erlebt?
    Julian Bank:
    Ich war schon etwas aufgeregt, ich kam ja schließlich in ein Team, mit dem ich mindestens die nächsten drei Jahre den Großteil meiner Zeit verbringen würde. Ich wurde vom ersten Tag an sehr warm und herzlich aufgenommen. Die typische, leicht angespannte Atmosphäre mit einem neuen Kollegen im Raum wurde innerhalb kürzester Zeit durch lockere Gespräche ersetzt. Bei mir kam schnell das Gefühl auf, schon jetzt ein wichtiger Teil des Teams zu sein. Das lag zum einen an den Aufgaben, die ich schon früh bekam und selbstständig lösen konnte, zum anderen an dem Respekt der Kollegen. Hier war ich niemals „nur der Azubi“, sondern vom ersten Tag an „der Kollege“ auf Augenhöhe.
  • Ausbildung.de: Die Versicherungsbranche hat manchmal den Ruf „langweilig und trocken“ zu sein. Was sagst du dazu?
    Julian Bank:
    Ich komme morgens ins Büro, checke meine E-Mails und errechne dem Kunden ein Änderungsangebot zu seiner Hausratversicherung und sende es zurück. Im Anschluss klingelt das Telefon: der junge Jäger XY braucht nun eine Jagdhaftpflicht. Ich lasse ihm ein Angebot zukommen und kläre dem Jäger über versicherte Leistungen auf. Währenddessen erhalte ich eine E-Mail von meinem Vorgesetzten: ein ansprechender Serienbrief soll geschrieben und an einen Teil des Kundenbestands verschickt werden. Nachdem ersten Entwurf klingelt das Telefon. Der Ehegatte von Frau XY ist verstorben. Ich drücke mein Beileid aus, beruhige die Frau und erkläre ihr, was nun zu veranlassen ist. Die Tür geht auf und ein langjähriger Kunde wünscht eine umfassende Beratung bezüglich seiner Altersvorsorge und möchte seinen gerade eben zugelassenen Pkw versichern. Im Anschluss trifft sich unser Team im Besprechungszimmer. Es werden neue Ideen für attraktive Produktkampagnen gesammelt.
    Das ist nur ein Teil meines Tagesablaufs. In meinem Beruf wird Kreativität, Kommunikation, Planung, Organisation, Emotionales und viel Fachwissen gefordert. Dazu kommt die gewisse Spontanität, so dass ich nicht weiß, was im nächsten Moment per Telefon, Email oder durch die Tür hineinkommt. „Langweilig und trocken“? Das sehe ich nicht so!
  • Ausbildung.de: Du sagst, mit einem tollen Kollegenzusammenhalt macht das Arbeiten gleich viel mehr Spaß. Wie beurteilst du das Unternehmensklima der Gothaer?
    Julian Bank:
    Generell sehr positiv. Natürlich gibt es bei der Gothaer, wie in jedem anderen Unternehmen auch, von Zeit zu Zeit Änderungen, Umstrukturierungen oder Entscheidungen, die nicht jedem Mitarbeiter zufrieden stellen. Mir gefällt vor allem, dass mein Fleiß und Engagement von vielen Seiten aus belohnt wird.