Studenten

Das Studenten-Interview mit Stefanie - Hannover Rück SE

  • Name des StudentenStefanie
  • Duales StudiumDuales Studium BWL
  • SemesterKeine Angabe

Ausbildung.de:

Wie bist du an dein duales Studium gekommen?

Stefanie:

Eigentlich war ich mir immer sicher, dass ich nie in der Versicherungsbranche arbeiten werde. Langweilig, habe ich mir gedacht. Aber dann habe ich mich mit dem Thema genauer auseinandergesetzt und erkannt, dass Versicherung auch bedeutet, sich mit interessanten Risiken auseinanderzusetzen, international zu arbeiten und immer neuen Herausforderungen gegenüber zu stehen.

Aber Rückversicherung? Ehrlich gesagt, hatte ich davon auch noch nie was gehört und habe mich dementsprechend informiert. Dies erschien für mich noch interessanter und weitgreifender, also habe ich mich bei der Hannover Rück beworben.

Nachdem ich meine Bewerbung abgeschickt hatte, bekam ich eine Einladung zum Einstellungstest. Dort mussten wir Bewerber ein paar Allgemeinwissen-Fragen, Mathe- und Englischaufgaben sowie Logik-Übungen lösen.

Anscheinend hatte ich im Test nicht allzu schlecht abgeschnitten, denn kurze Zeit später wurde ich zum Assessment Center eingeladen. Dort bekam ich mit fünf weiteren Bewerbern mehrere Aufgaben gestellt und ein persönliches Gespräch gab es auch.

Am Montag drauf kam der ersehnte Anruf – „Wir würden Ihnen gerne den Studienplatz anbieten“.

Für mich war die Sache klar, ich werde mein duales Studium bei der Hannover Rück machen.

Ausbildung.de:

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Stefanie:

Ich wollte nicht nur studieren und die trockene Theorie über drei Jahre hinweg lernen, um dann anzufangen sie zu verstehen und anzuwenden. Ich wollte beides - die theoretischen Grundlagen der Betriebs- und Versicherungswirtschaft verknüpfen mit der Praxis.

Ich wollte die unterschiedlichsten Bereiche in der Rückversicherung kennenlernen, ein internationales Arbeitsumfeld haben, gefordert und gefördert werden aber auch einfach mal nur Student sein.

Und, das kann ich im letzten Ausbildungsjahr sagen, meine Wünsche haben sich erfüllt.

In den Praxisphasen kann ich mein gelerntes Theoriewissen anwenden und in den Theoriephasen, in der FHDW, kann ich die Dinge schneller verstehen, durch mein in der Praxis erlerntes Wissen.

Ich habe bisher 4 verschiedene Abteilungen durchlaufen und zwei kommen noch. Alle waren komplett unterschiedlich und ich habe einen weiten und gleichzeitig tiefgreifenden Einblick in die verschiedensten Abteilungen unseres Unternehmens bekommen.

Wenn ich morgens ankomme und den Flur entlanglaufe, höre ich freundliche „Guten Morgens“ in zig verschiedenen Sprachen. Die Internationalität endet aber dort nicht, sondern fließt auch in den Umgang miteinander und auch die Arbeitsatmosphäre positiv mit ein. Angekommen am Platz, arbeite ich mit Kunden und Kollegen aus aller Welt zusammen...

Wir dualen Studenten hier in der Hannover Rück werden stark gefördert und bekommen auch herausfordernde Aufgaben, gleichzeitig ist die Theoriephase aber auch etwas entspannter. Dort kann man das „Studentenleben“ ein wenig genießen und sich mit anderen Studierenden austauschen.

Ausbildung.de:

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht?

Stefanie:

Am meisten Spaß gemacht hat mir tatsächlich die Praxisphase und dort die Marktbereiche. In den Marktbereichen bekommt man Deckungsanfragen für Risiken, muss diese analysieren, einen Angebotspreis berechnen und tritt dann in die Verhandlung mit den Maklern. Marktbereiche sind sehr abwechslungsreich und kein Tag ist wie der andere. Was mir hier auch besonders Spaß macht ist, dass man nicht nur vor dem Computer sitzt, sondern sich auch aktiv mit Kollegen und den Maklern austauscht.

Auch fand und finde ich immer noch toll, dass wir Patenschaften haben. Jeder von uns Dualen Studenten übernimmt im letzten Ausbildungsjahr die Patenschaft für einen neu anfangenden Dualen Studenten. Es macht Spaß, bereits erlangtes Wissen weiterzugeben.

Was mir persönlich nicht so viel Spaß macht sind all die administrativen Dinge. Aber die müssen auch gemacht werden, die macht jeder – also nicht nur wir Auszubildenden.

Ausbildung.de:

Wie hat man dich als Student behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Stefanie:

Da wir in unserem Jahrgang nur 4 Duale Studenten sind und insgesamt zur Zeit in der Firma nur 14, sind wir schon etwas „besonderes“. Wir sind gern gesehen in den Abteilungen und die Kollegen die ich bisher getroffen habe, hatten Interesse daran mir Sachen beizubringen.

In den Abteilungen, die ich besucht habe, hat sich das Zuhören und Lernen ausgeglichen abgewechselt mit dem eigenständigen Arbeiten. Mir wurden Sachen zugetraut zu bearbeiten, die auch etwas komplizierter sein konnten. Ich habe mich aber nie überfordert oder allein gelassen gefühlt, da ich bei Fragen auf offene Ohren gestoßen bin und mit dem 4-Augen-Prinzip gearbeitet wird. Das heißt, ich hätte nie etwas komplett falsch machen können.

In jeder Abteilung habe ich einen Ausbildungsplan bekommen und neben meinem Ausbilder haben sich auch die anderen Kollegen um mich gekümmert.

Außerdem hat unsere Ausbildungsbeauftragte immer und für jede Sache ein offenes Ohr für uns und ich hatte noch nie das Gefühl alleine zu sein. Auch wenn es mal nicht arbeitstechnische Dinge gibt, die wichtiger sind, wird gemeinsam nach Lösungen geschaut – so, dass am Ende alle glücklich sind.

Ausbildung.de:

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium hier interessieren?

Stefanie:

Für das duale Studium bei der Hannover Rück solltest du Interesse haben an Zahlen, Analyse, der Wirtschaft, Sprachen und internationaler Arbeit.

Du solltest weltoffen sein und auch mit Menschen umgehen und zusammenarbeiten können, die vielleicht anders als du sind. Unser Motto ist nicht ohne Grund „Somewhat Different“- wir sind alle eigene Persönlichkeiten und formen uns nicht nach bestimmten Schemata.

Auch solltest du Interesse haben, mal etwas mehr zu arbeiten, wenn es viel zu tun gibt. Denn wir arbeiten nicht als Individuen, sondern als ein Team. Teamarbeit ist also auch ein sehr wichtiges Merkmal welches du mitbringen solltest.

Lernbereitschaft ist auch wichtig, denn hier lernst du in 3 Jahren einiges, von dem du bisher noch nie gehört hast.

Und für das duale Studium insgesamt sollte dir bewusst sein, dass es anstrengender ist als ein „normales“ Studentenleben. Wir machen zwei Abschlüsse innerhalb von drei Jahren und arbeiten nebenbei. Und auch die Fachhochschule ist anders, als wie eine normale Universität. Falls du also Interesse hast, solltest du auch mal die FHDW im Vorhinein besuchen und eine Probevorlesung mitmachen.

Das Studenten-Interview mit Jamal - Hannover Rück SE

  • Name des StudentenJamal
  • Duales StudiumDuales Studium BWL
  • SemesterKeine Angabe

Ausbildung.de:

Wie bist du an dein duales Studium gekommen?

Jamal:

Ich habe im Internet nach dualen Studienplätzen in der Versicherungsbranche recherchiert und bin über ein Karriereportal auf die Hannover Rück SE gekommen.

Ausbildung.de:

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Jamal:

Erwartet habe ich viel Abwechslung hinsichtlich Theorie und Praxis. Ich muss sagen, meine Wünsche haben sich gänzlich erfüllt. So kann ich das, was ich in der Uni gelernt habe ab und zu auch in der Praxis umsetzen und es wird mir nie langweilig. Spannend war auch der sechswöchige Auslandsaufenthalt in Schottland!

Ausbildung.de:

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht?

Jamal:

Ich durfte interessante Abteilungen kennenlernen, wo beispielsweise Fußballnationalspieler oder auch Events bekannter Stars rückversichert wurden. Da ist es natürlich spannend einen kleinen Blick hinter die Kulissen zu bekommen. Weniger Spaß hat mir am Anfang vielleicht die Dokumentenablage gemacht, wobei die meisten Dokumente nun im Zuge der Digitalisierung elektronisch abgespeichert werden.

Ausbildung.de:

Wie hat man dich als Student behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Jamal:

Auf jeden Fall! Ich habe bisher vier Abteilungen besucht und wurde immer, wie andere Mitarbeiter, ganz normal behandelt. Wenn ich fragen habe, sind meine Ausbilder stets bemüht mir zu helfen und lassen gerne auch mal ihre Aufgaben für mich liegen, um sich genug Zeit für mich zu nehmen.

Ausbildung.de:

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium hier interessieren?

Jamal:

Du solltest offen im Umgang mit Menschen sein. Kommunikationsfähigkeit ist in der Versicherungsbranche wichtig. Des Weiteren solltest Du Deine schüchterne Seite ablegen können, falls Du eine hast, und selbstbewusst sein. In einem internationalen Unternehmen wie der Hannover Rück sind Fremdsprachenkenntnisse gerne gesehen. Also keine Scheu haben, einfach bewerben!