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Das Studenten-Interview mit Charlotte - MADSACK Mediengruppe

  • Name des StudentenCharlotte
  • Duales StudiumDuales Studium BWL – Medien- und Kommunikationswirtschaft
  • Semester3. Semester

Ausbildung.de:

Seit August 2016 wirst du als duale Studentin in BWL, Fachrichtung Medien- und Kommunikationswirtschaft, bei der MADSACK Mediengruppe ausgebildet. Warum hast du dich dafür entschieden?

Charlotte:

Schon während der Schulzeit habe ich an Zukunftstagen in verschiedene Medienbereiche geschnuppert und wusste schon sehr bald, dass mich diese Richtung fasziniert und ich unbedingt mehr darüber wissen möchte. Durch Freunde und Familie habe ich zudem viel über das System des dualen Studiums, mit dem Wechsel zwischen Theorie und Praxis, erfahren und mich daraufhin auf die Suche gemacht. Bei einer Ausbildungsmesse bin ich dann auf MADSACK gestoßen und wusste nach einem interessanten Gespräch direkt, dass ich mich dort auf jeden Fall bewerben werde. Besonders gereizt hat mich die große Vielfalt, die die Mediengruppe zu bieten hat. Das Assessment Center hat meine Erwartungen bestätigt. Ich habe mich direkt sehr wohlgefühlt und wusste: Hier will ich mein duales Studium machen!

Ausbildung.de:

Wie sieht dein Arbeitsalltag bei der MADSACK Mediengruppe aus?

Charlotte:

Während der dreimonatigen Praxisphase durchlaufe ich die verschiedensten Abteilungen, vom Produktmanagement bis zum Verkauf. Dabei erhalte ich viele Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche der Mediengruppe und unterstütze meine Kollegen. Besonders gut gefällt mir vor allem, dass ich sehr selbständig arbeiten und auch eigene Ideen mit einbringen kann. Nebenbei schreibe ich zurzeit meine Projektarbeit. Das ist natürlich sehr viel Arbeit, aber auch gleichzeitig eine gute Vorbereitung für die Bachelorarbeit. Außerdem machen mir die täglichen Herausforderungen viel Spaß und bereiten mich auf meinen späteren Berufsalltag vor. Bei MADSACK beginnt man in der Praxisphase in einem Projekt, in dem man zusammen mit anderen Azubis und dualen Studenten zum Beispiel eine Kampagne entwirft oder eine Kundenumfrage durchführt. Das ist ein super Einstieg und man lernt direkt das Unternehmen kennen.

Ausbildung.de:

In welchen Abteilungen warst du schon im Einsatz und wo hat es dir am meisten gefallen?

Charlotte:

Bisher war ich schon im Bereich Business Intelligence, wo man viel mit Zahlen zu tun hat und bspw. Zielgruppen analysiert. Auch die Personalentwicklung war sehr interessant: Da ich zur Bewerbungszeit eingesetzt war, konnte ich ein Assessment Center mit vorbereiten. Im MADSACK Media Store war dann meine kreative Seite gefragt, dort habe ich Blogeinträge für das Intranet erstellt. Am meisten hat mir bis jetzt die Unternehmenskommunikation gefallen, da ich dort drei Monate eingesetzt war und somit voll in den Arbeitsalltag eingebunden wurde. Ich habe viele Meldungen über aktuelle Themen aus unserem Unternehmen verfasst, welche dann im Intranet veröffentlicht wurden.

Ausbildung.de:

Ein paar Worte zur Hochschule?

Charlotte:

Unsere Hochschule befindet sich im Süden Deutschlands in Ravensburg, eine kleine gemütliche Stadt, in der viele Studenten leben. Unser Alltag ist während der dreimonatigen Theoriephase strikt getaktet, im Regelfall haben wir von 9 bis 16:30 Uhr Vorlesungen mit dem Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre und den medienbezogenen Fächern, wie Medien- und Werbewirtschaft und Medienmanagement. Das kann manchmal echt stressig sein, aber es lohnt sich! Ich lerne dabei Vieles, was ich auch in meinem beruflichen Alltag anwenden kann. Außerdem habe ich am Ende dann meinen Bachelorabschluss und viele Möglichkeiten, im Unternehmen einzusteigen. In Ravensburg hat man aber auch sehr viele Freizeitmöglichkeiten. Ich zum Beispiel unterstütze nebenbei „Das kleine U-Boot“, einen Radiosender unserer Hochschule. Auch der Absolventenball, zu dem jeder Student etwas beiträgt, ist ein echtes Highlight, auf das sich alle freuen.

Ausbildung.de:

Seit Beginn deines dualen Studiums ist nun schon einige Zeit vergangen. Du warst, wie bereits gehört, in verschiedenen Abteilungen und in der Hochschule. Wie lautet dein Zwischenfazit zu deiner Berufsausbildungswahl?

Charlotte:

Durch den Wechsel von praktischer und theoretischer Phase ist die Zeit total schnell vergangen. Dieses System gefällt mir trotzdem richtig gut, da man angemessen viel Zeit hat, sich auf die jeweilige Phase zu konzentrieren. Ich habe bis jetzt schon so viel gelernt und mich sehr gut eingefunden. Das Unternehmen habe ich durch Projekte und verschiedene Abteilungen auch schon viel erkunden können und ich freue mich schon sehr auf die kommenden Jahre.

Ausbildung.de:

Wie ist das Verhältnis zu den anderen Azubis und Dualis?

Charlotte:

Ich verstehe mich besonders mit meinem Jahrgang sehr gut, wir gehen in der Mittagspause oft zusammen essen oder eine kleine Runde spazieren. Auch wenn ich nach drei Monaten Theoriephase wiederkomme, ist es so, als wäre ich nie weg gewesen. Einmal die Woche findet bei uns ein Mittagsstammtisch statt, an dem alle Azubis und Dualis aus unterschiedlichen Jahrgängen und Ausbildungsberufen teilnehmen. Unsere Ausbildungsleitung ist natürlich auch dabei. Wir lachen sehr viel zusammen und tauschen uns über unsere momentanen Abteilungen aus. Danach geht es wieder munter ans Arbeiten. Häufig bearbeiten wir in kleinen Gruppen auch eigene Projekte. So planen wir zum Beispiel die Einführungswoche des neuen Jahrgangs und können eigene Ideen entwickeln und umsetzen.

Ausbildung.de:

Was sollten Bewerber mitbringen, wenn sie sich für ein duales Studium interessieren?

Charlotte:

Unser duales Studium ist nicht nur „irgendwas mit Medien“. Natürlich steht das Interesse an der Medienwelt ganz oben, jedoch sollte man auch großes Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen haben. Wenn man zudem noch ein Kommunikations- und Organisationstalent ist und hohes Engagement und Belastbarkeit zeigt, ist man genau richtig für das duale Studium.



Mehr Erfahrungsberichte findest du auch auf unserem Blog unter

https://www.madsack.de/blog/tag/duales-studium-medienmanagement/

Das Studenten-Interview mit Henry - MADSACK Mediengruppe

  • Name des StudentenHenry
  • Duales StudiumBachelor of Science: Fachrichtung Wirtschaftsinformatik
  • Semester3. Semester

Ausbildung.de:

Seit Anfang August 2015 wirst Du als dualer Student in Wirtschaftsinformatik, Fachrichtung Systemintegration, bei der MADSACK Mediengruppe ausgebildet. Warum hast Du dich dafür entschieden?

Henry:

Nach dem Abitur war für mich klar, dass ich mich in den Bereich Informatik orientieren möchte. Ich habe aber eine Alternative zum reinen Informatik-Studiengang gesucht, weil mir das auf Dauer zu trocken und theoretisch gewesen wäre. MADSACK kannte ich durch die Hannoversche Allgemeine Zeitung und eine Betriebsführung, die ich über meine Schule gemacht habe, schon und durch Zufall habe ich dann auf deren Website gelesen, dass sie ein duales Studium im Bereich Wirtschaftsinformatik anbieten. Dabei gefiel mir vor allem die Verknüpfung des Informatikstudiums mit der Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre, die ein grundlegendes Verständnis für Abläufe innerhalb eines Unternehmens schafft, sowie der hohe Praxisanteil. Man hat nämlich neben den Theorie-Phasen an der Uni einen gleich hohen Anteil an Praxis-Phasen im Unternehmen. Außerdem finde ich es super, dass MADSACK das Studium finanziert und ich sogar Gehalt bekomme.

Ausbildung.de:

Wie sieht dein Arbeitsalltag bei der MADSACK Mediengruppe aus?

Henry:

Es ist so, dass ich abwechselnd alle drei Monate an der Uni und dann wieder im Unternehmen bin. Wenn ich bei MADSACK bin, habe ich eigentlich keine sich wiederholenden Aufgaben, da unser Aufgabenbereich doch sehr individuell ist. Es geht darum, Problemlösungen bei technischen Konflikten zu finden und die komplette IT rund um das Medienunternehmen zu betreuen. Das ist recht vielfältig und reicht vom Reparieren eines Computers bis hin zur Datenbankverwaltung. Bevor ich selbst an neuen Aufgaben arbeiten kann und darf, ist es meist so, dass mein Ausbilder mir alles Notwendige erklärt und ich ihm bei seiner Arbeit über die Schulter sehe, damit ich dann selbst „ran“ darf und es selbstständig erledige. Manchmal arbeite ich auch eigenständig an Projekten. Das macht besonders viel Spaß, weil ich selbstständig die Organisation, Problemlösung und Betreuung verschiedener Themen übernehmen kann, wie z.B. beim Projekt „Datenbanken Administration“, in welchem ich mich momentan befinde.

Ausbildung.de:

In welchen Abteilungen warst du schon im Einsatz und welche hat dir am meisten gefallen?

Henry:

Neben der Abteilung „Netzwerk“, in welcher ich die meiste Zeit immer wieder bin, war ich bisher in vier weiteren Abteilungen. Das war zum einen die Abteilung Windows Serververwaltung, in der ich Server und Datenbanken betreut habe. Hierbei geht es unter anderem darum, einen problemlosen Ablauf von Zugriffen auf verschiedene Netzlaufwerke zu ermöglich, dass z. B. die Märkische Allgemeine Zeitung die Chance hat, auf die gleichen Redaktionsordner zuzugreifen wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung. Im Endgeräte-Management war ich auch, da ging es dann darum, defekte Geräte wie Computer, Telefone und Laptops zu reparieren und Instand zu setzen. In der Vi&Va-Beratung und Entwicklung optimieren wir hauptsächlich Abläufe und programmieren Erweiterungen für das VI&VA-System. VI&VA ist das hauseigene Verkaufs- und Verlags-System, mit dem bei MADSACK gearbeitet wird. Die vierte Abteilung, in der ich war, war Windows AD. AD steht hier für Active Directory, es werden alle Windows Anmeldungen und Zugänge sowie Zugriffsrechte gesteuert und durch uns freigegeben.

Ausbildung.de:

Ein paar Worte zur Hochschule?

Henry:

Wenn ich wieder in meiner dreimonatigen Theoriephase an der HSW Hameln eingesetzt bin, startet mein Tag um viertel vor zehn in der Uni. Meistens bin ich dort bis viertel nach fünf, aber ich habe auch eine lange Mittagspause zwischendurch. Und manchmal hat man auch mal einen Tag frei! Normalerweise ist es aber so, dass es vormittags und nachmittags jeweils einen Vorlesungsblock gibt, der jeweils einen Informatik- und einen Wirtschaftsteil beinhaltet. Wirtschaftsenglisch ist dabei ein Fach, das semesterübergreifend unterrichtet wird und immer wieder auftaucht. Es ist auch spannend, sich mit dualen Studenten aus anderen Unternehmen über Erfahrungen auszutauschen.

Ausbildung.de:

Seit Beginn deines dualen Studiums ist nun schon einige Zeit vergangen. Du warst, wie bereits gehört, in verschiedenen Abteilungen und in der Hochschule. Wie lautet dein Zwischenfazit zu deiner Berufsausbildungswahl?

Henry:

Ich bin sehr froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe. Mir gefällt es in meinem Unternehmen total gut, ich fühle mich wohl! Auch meine Universität in Hameln finde ich super, sie ist leicht zu erreichen und die Qualität der Vorlesungen ist hoch. Ich merke außerdem, wie groß die Vorzüge gegenüber einem reinen Universitätsstudium sind. Das, was ich in der Uni lerne, kann ich in den Praxisphasen gut im Unternehmen anwenden und ausprobieren. Das Wissen, dass ich also in den Theoriephasen vermittelt bekomme, kann ich so viel schneller festigen.

Ausbildung.de:

Wie ist das Verhältnis zu den anderen Azubis und Dualis?

Henry:

Mit meiner Kollegin, die auch ein duales Studium macht, verstehe ich mich total gut. Wir sind zwar meistens in verschiedenen Abteilungen eingesetzt, arbeiten aber oft zusammen, wenn sich Themen überschneiden. Mit den Azubis aus den anderen Berufsfeldern verstehe ich mich auch sehr gut, aber wir sehen uns nicht so häufig, da wir in anderen Räumlichkeiten arbeiten. Dienstags ist aber immer Azubi-Stammtisch, da kommen alle immer zusammen und man kann sich austauschen.