Azubi

Das Azubi-Interview mit Florian - Neubrandenburger Stadtwerke GmbH

  • Name des AuszubildendenFlorian
  • Alter des Auszubildenden21 Jahre
  • AusbildungElektroniker/in für Betriebstechnik
  • AusbildungsjahrAusgelernt

Ausbildung.de:

Warum sollte es genau dieser Ausbildungsberuf werden?

Florian:

Gerade die technischen Berufe haben mich interessiert. Den Tipp zum Elektroniker für Betriebstechnik habe ich dann über das Arbeitsamt erhalten. Fünf Bewerbungen habe ich daraufhin abgeschickt – auch an andere große Energieversorger, aber neu.sw hat mich am Ende überzeugt. 

Ausbildung.de:

Was sind jetzt deine Hauptaufgaben?

Florian:

Wartung, Inspektion, Montage, Kabelprüfung – und das alles im Bereich vom Kraftwerk bis zum Hausanschlusskasten zu Hause. Jeder Tag ist anders. 

Ausbildung.de:

Dann ist die Abwechslung das was dir am meisten in diesem Beruf gefällt?

Florian:

Auf jeden Fall. Aber auch die Teamarbeit die dieser Job mit sich bringt. Wir sind meist immer zu zweit unterwegs. 

Ausbildung.de:

Was war für Dich die bisher größte Herausforderung?

Florian:

Ich schätze meine Abschlussprüfung. Wir konnten zwischen einer Aufgabe der IHK und einer betrieblichen wählen. Ich habe mich für die betriebliche Aufgabe entschieden und musste sehr praxisbezogen meinem Meister bei neu.sw mein Können beweisen. 

Ausbildung.de:

Was würdest du künftigen Bewerbern mit auf den Weg geben?

Florian:

In der Berufsschule ist mir besonders aufgefallen, wie viele Lehrgänge neu.sw uns Azubis ermöglicht hat. Das war bei allen anderen Unternehmen nicht so. Unter anderem aufgrund dieser praxisnahen Erfahrungen konnte ich meine Ausbildungszeit von eigentlich 3,5 auf 3 Jahre verkürzen. Anders als bei anderen Ausbildungsberufen konnte ich fast die gesamte Lehrzeit in meiner künftigen Abteilung verbringen. Ich kannte mich somit schon bestens aus und war schon ein fester Bestandteil des Teams. 

Das Azubi-Interview mit Anna Kehle - Neubrandenburger Stadtwerke GmbH

  • Name des AuszubildendenAnna Kehle
  • Alter des Auszubildenden19 Jahre
  • AusbildungMechatroniker/in
  • Ausbildungsjahr1. Ausbildungsjahr

Ausbildung.de:

Anna Kehle macht ihre Ausbildung zur Mechatronikerin bei neu.sw. Wie es ihr dabei geht und warum sie sich für diesen Beruf entschieden hat, erfährt ihr in dieser Story.

Anna Kehle :

Bunte Kabel, mehrere Leitungen, Schalter und Gehäuse: Anna Kehle steht an einem Übungsbrett in der Werkstatt des Gas- und Dampfturbinenheizkraftwerkes (GuD) und schraubt das Gehäuse einer Lampe auf. „Wir müssen verschiedene Aufgaben lösen“, erklärt sie. Auf einem Blatt Papier stehen kurze Anweisungen. „Vorher zeichnen wir uns auf, wie wir den Schaltkreis aufbauen, damit am Ende alles so funktioniert, wie es soll“, sagt die 19-Jährige.

Anna Kehle steht am Ende ihres ersten Ausbildungsjahres zur Mechatronikerin bei neu.sw. Schon immer hat sie sich fürs Bauen und Schrauben interessiert. Ihre Mutter erzählt noch heute von dem Tag als Anna, damals noch ein kleines Mädchen, einen Grill selbst zusammengebaut hat, weil sie nicht warten wollte bis ihr Vater von der Arbeit kam. Die Begeisterung für Technik, für das Handwerkliche blieb auch, als sie älter wurde. Nach einem Praktikum im Krankenhaus – „ich habe schnell gemerkt, dass das nichts für mich ist“ – absolvierte Anna Kehle in der zehnten Klasse im GuD ihr zweites Praktikum. „Hier hat es mir gefallen“, sagt sie. Denn der Beruf des Mechatronikers setzt sich aus den Fachrichtungen Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik zusammen. Genau die Verbindung all dieser Disziplinen sei reizvoll, findet die 19-Jährige. Also bewarb sie sich bei neu.sw. 

Im ersten Lehrjahr ging es für die Auszubildende erst einmal entweder nach Neustrelitz in die Berufsschule oder in die Trainings- und Fortbildungsakademie (TFA) nach Neubrandenburg, mit der neu.sw seit 2015 zusammen arbeitet. „Hier finden unsere angehenden Mechatroniker ideale Bedingungen für das Erlernen der praktischen Grundlagen vor“, erklärt Susann Martin, Ausbildungsverantwortliche bei neu.sw den überbetrieblichen Ausbildungsteil. Anna Kehle kann das nur bestätigen: „Der Beruf ist enorm vielseitig und abwechslungsreich. Bei der TFA haben wir die Möglichkeit, die unterschiedlichen Bereiche des Mechatronikers in der Praxis kennenzulernen“, sagt sie. 

Ab dem zweiten Lehrjahr verbringt die Neubrandenburgerin mehr Zeit im GuD und lernt die spezifischen Prozesse des Strom- und Fernwärme produzierenden Werkes besser kennen. Auch, wenn sie oft ungläubig wegen der Wahl ihres Ausbildungsberufs angeguckt wird, steht für sie fest: „Ich habe alles richtig gemacht.“