Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel machen
Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel

767 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags, Wochenendarbeit möglich
1. Ausbildungsjahr 480-840 Euro
2. Ausbildungsjahr 520-890 Euro
3. Ausbildungsjahr 630-950 Euro
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Ausbildung zum
Kaufmann im Groß- und Außenhandel

Schulische und duale Ausbildung

Wenn du von den „3 W“ hörst, denkst du nicht an „Wer, Was & Warum“ sondern eher „Wachstum, Wohlstand, Wirtschaftsstandort (Deutschland)“? Bei deinem Schulpraktikum im Supermarkt hast du im Lager beim Anblick der großen Paletten kaum den Mund zubekommen? Oder wusstest du vielleicht schon vorher, dass du lieber organisatorisch arbeitest und hast dich direkt für ein Büropraktikum beworben? Die Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandel scheint genau das richtige für dich zu sein. Du musst dich dabei übrigens entscheiden, ob dich die Fachrichtung Großhandel oder Außenhandel mehr interessiert. Den Unterschied bekommst du gleich genauer erklärt.

Zuerst solltest du wissen, wie die Ausbildung überhaupt abläuft. Im Idealfall hast du einen mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss) oder Abitur, wenn du dich bewirbst, aber auch Hauptschüler haben es schon in die Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel geschafft. Wenn du eine Lehrstelle gefunden hast, kannst du dich auf eine duale Ausbildung einstellen. Das bedeutet, dass du die meiste Theorie in der Berufsschule lernst. Entweder wirst du dafür ein- oder zweimal pro Woche von der Arbeit befreit oder der Unterricht findet in Blöcken von ein paar Wochen statt. Das ist von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Den praktischen Teil deines zukünftigen Berufes lernst du dann in deinem Ausbildungsbetrieb. Das kann beispielsweise ein Industrie- oder Handelsunternehmen im Bereich der Warenwirtschaft sein, wie etwa alles im Mode-, Textil- und Lebensmittelbereich. Aber auch die Industrie, wie zum Beispiel die Automobilbranche oder in der Metallverarbeitung werden Kaufleute im Groß- und Außenhandel gebraucht.

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Doch was genau macht man eigentlich in der Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel? Einfach ausgedrückt: du kaufst Waren bei einem Hersteller und verkaufst sie dann weiter. Beispielsweise kaufst du eine bestimmte Menge Schokoladentafeln von einer großen Schokoladenfirma und sorgst dafür, dass sie letztendlich dann auch im Supermarktregal landen. Dabei achtest du darauf, dass die Lagerung der Produkte möglichst wenig Kosten verursacht, dass die Lieferung an die Supermärkte ohne Pannen vonstattengeht, außerdem überprüfst du, ob die Ware in dem bestellten Umfang angekommen ist und wieviel davon nun im Lager ist. So weißt du, wann wieder neue Schoki nachbestellt werden muss.

Das hört sich erstmal wenig kompliziert an, aber um das alles zu bewältigen, musst du schon einiges wissen und können, z. B. wie du überhaupt mit den Großhändlern in Kontakt kommst, wie du ihnen Angebote unterbreitest und Verhandlungen mit ihnen führst. Du musst auch einiges über Zollbestimmungen wissen, wenn Ware aus dem Ausland kommt und natürlich all deine Tätigkeiten dann auch in der Buchhaltung dokumentieren.

Wusstest du schon, dass...

  • …fast 16.000 Kaufleute im Groß- und Außenhandel im Jahr 2011 ihre Ausbildung begonnen haben?
  • …du als Kaufmann im Groß- und Außenhandel eine gute Konzentrationsfähigkeit brauchst? Bei all den Tabellen und Listen, die du lesen musst, sollten Augen und Gehirn funktionieren wie ´ne 1.
  • …es besonders im Bereich Außenhandel wichtig ist, gut Englisch sprechen zu können?
  • …dir auch ein freundliches Auftreten bei der Arbeit weiterhilft? Auch Großkunden lassen sich am liebsten von netten Menschen beraten.
  • …der Beruf Groß- und Handelskaufmann nichts für schüchterne Menschen ist? Du solltest schon kontaktfreudig sein, um Erfolge zu erzielen.
  • …Großhandel früher „Grossierer“ hieß? Diese Bezeichnung stammt ab vom französischen „marchant grossier“

Der Unterschied zwischen Groß- und Außenhandel ist übrigens folgender: Als Kaufmann im Großhandel arbeitest du in Großhandelsunternehmen, wie z.B. der Fahrzeugindustrie, wohingegen der Kaufmann im Außenhandel in Import- und Exportabteilungen oder Außenhandelsunternehmen beschäftigt wird. Als Kaufmann im Außenhandel ist es besonders wichtig, auch mindestens eine Fremdsprache zu beherrschen, da man natürlich entsprechend viele Geschäfte im Ausland abwickeln muss. Welche dieser beiden Richtungen dir mehr liegt, das kannst natürlich deinem persönlichen Interesse und Talent entsprechend entscheiden. Auf jeden Fall hast du dir mit der Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel einen spannenden Beruf mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten ausgesucht.

Du solltest Kaufmann im Groß- und Außenhandel werden, wenn...

  1. ...du Spaß am Verkaufen hast.
  2. ...dir organisiertes Arbeiten Spaß macht.
  3. ...Büroarbeit dein Ding ist.

Du solltest auf keinen Fall Kaufmann im Groß- und Außenhandel werden, wenn...

  1. ...du als chaotisch bekannt bist, weil du so oft Termine verpeilst.
  2. ...du bei Referaten oder Präsentationen tierisch nervös wirst.
  3. ...du zu schüchtern bist, klare Ansagen zu machen.

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