Ausbildung zum Bankkaufmann machen
Empfohlener Schulabschluss mittlerer Schulabschluss (Realschule)
Ausbildungsdauer 2-3 Jahre
Arbeitszeit werktags
1. Ausbildungsjahr 870 Euro
2. Ausbildungsjahr 940 Euro
3. Ausbildungsjahr 1000 Euro
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Ausbildung zum
Bankkaufmann

Klassische duale Berufsausbildung

Deine Freunde wetten schon, wann du es auf die Forbes-Liste schaffst. Denn wenn es jemandem gelingt, sich die tollen Schuhe, auf die jeder scharf ist, als Erstes zusammenzusparen, dann dir? Scheinbar bist du bestens geeignet für eine Ausbildung zum Bankkaufmann! Bankkaufleute können in allen Bereichen der Kreditinstitute arbeiten und haben vielfältige Aufgaben: Neben der Beratung und Betreuung von Kunden sind sie im Verkauf tätig und beschäftigen sich mit den Gebieten Zahlungsverkehr, Vermögensanlagen oder Kreditgeschäften. Um nur ein paar davon zu nennen. Als du noch klein warst, wolltest du auf keinen Fall etwas Langweiliges werden? Das wirst du mit einer Ausbildung als Bankkaufmann entgegen dem Klischee auch ganz sicher nicht! Schließlich bist du dann die erste Anlaufstelle für Kunden, die Fragen oder Anliegen rund ums Geld haben. Du wirst dir außerdem auch niemals Sorgen um deinen Beruf machen müssen, denn Bankkaufleute werden schließlich immer und überall gebraucht.

Ein würzig-kühler Geruch des Geldes liegt im Raum und vermischt sich mit dem von frischen Kaffeebohnen. Eine Geldmaschine rattert im Hintergrund fröhlich vor sich hin und eine nette ältere Frau bringt dir Merci-Schokolade, weil du sie so gut beraten hast. Klingt gut, oder? Als Bankkaufmann hast du es wie bereits erwähnt hauptsächlich mit Kunden zu tun. Du betreust, berätst, verkaufst, informierst, eröffnest Konten, erstellst Finanzkonzepte und, und, und. Im Zuge deiner Ausbildung lernst du alles, was du dafür brauchst. Einige der Ausbildungsschwerpunkte sind zum Beispiel Personalwesen und Berufsbildung, Kontoführung und Zahlungsverkehr, Kreditgeschäft oder Marketing.

Wie du es dir vermutlich schon fast denken kannst, gibt es auch ein paar Voraussetzungen, die du mitbringen solltest, um eine Ausbildung als Bankkaufmann, beziehungsweise Bankkauffrau machen zu können. Hier sind unter anderem deine Schulnoten in der Regel von größerem Interesse für die Personaler, die besonders auf deine Mathe- und Deutschnoten achten werden. 

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Mit der Fachhochschulreife hat man übrigens die besten Chancen auf eine Ausbildung in diesem Sektor. Zwar werden auch Real- oder manchmal Hauptschüler eingestellt, aufgrund der großen Konkurrenz bist du mit Abi aber am besten beraten. Natürlich solange deine Bewerbungsunterlagen vollständig und gut sind. Dein Schulabschluss hat manchmal sogar auch Auswirkung auf die Ausbildungsdauer. Bei einigen Bankinstituten dauert die Ausbildung als Bankkaufmann mit dem Abitur nur zwei, mit einem Realschulabschluss dagegen zweieinhalb Jahre. 

War die schriftliche Bewerbung erfolgreich, so durchläufst du im weiteren Bewerbungsprozess einen Einstellungstest und/oder das Assessment-Center, wo deine Eignung und deine Kompetenzen auf Herz und Nieren geprüft werden. Als angehender Banker musst du vor allem kommunikativ, offen, engagiert und selbstständig sein. Du solltest auch ein ‚dickes Fell‘ haben, denn hin und wieder hast du es sicher mal mit aufgebrachten und verärgerten Kunden zu tun. Da heißt es dann: ruhig und immer freundlich bleiben. Im Assessment-Center wird außerdem überprüft, ob du dich zur Teamarbeit eignest und ein sicheres Auftreten mitbringst. Echt wichtig ist auch, dass du ein gewisses Verständnis für Themen wie Buchführung sowie 
Betriebs- und Volkswirtschaft hast.

Wusstest du schon, dass...

  • …auf eine Stelle etwa 20 Bewerber kommen?
  • …Frauke Ludowig vor ihrer Fernsehkarriere eine Ausbildung als Bankkauffrau gemacht hat?
  • …die Chancen, nach der Ausbildung vom Betrieb übernommen zu werden, im Bankensektor gut bis sehr gut sind?
  • …2014 in Deutschland 12.495 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen wurden? Damit steht der Ausbildungsberuf des Bankkaufmannes auf der Rangliste nach Neuabschlüssen in Deutschland auf Platz 9.

Die duale Ausbildung zum Bankkaufmann wird abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule absolviert und hat absolut humane Arbeitszeiten: Du arbeitest während der Öffnungszeiten der Banken, also werktags bis spätestens 18 Uhr. Mit einem Bruttogehalt von etwa 870 Euro im ersten Lehrjahr und einem Einstiegsgehalt von circa 2400 Euro gehört der Beruf des Bankers zu den gut bezahlten Ausbildungsberufen. 

Bist du besonders ehrgeizig und wissbegierig, muss nach deiner Ausbildung zum Bankkaufmann noch lange nicht Schluss sein. Manche Banken bieten zum Beispiel interne Fortbildungen an, die innerhalb von fünf Semestern aus ihren Mitarbeitern Bankfachwirte machen. Das Durchhaltevermögen für eine solche Weiterbildung, die quasi jedes Geldinstitut ermöglichen kann, musst du dann natürlich selbst an den Tag legen. Sehr beliebt ist auch ein (Betriebs-) Wirtschaftsstudium im Anschluss an diese kaufmännische Ausbildung. Mit der Ausbildung als Bankkaufmann hast du das optimale Fundament für ein Anschlussstudium. Einige Banken fördern ihre besten Azubis beispielsweise sogar mit so etwas wie einem Stipendium. Es gibt mittlerweile schon vierzig Unis in Deutschland, an denen es diese Förderkreise gibt.

Du solltest Bankkaufmann werden, wenn...

  1. ...du Freude daran hast, anderen Menschen zu helfen, indem du sie beispielsweise in Finanzfragen super berätst.
  2. ...dich Organisation und Zahlen schon immer begeistert haben.
  3. ...ein guter Verdienst und faire Arbeitszeiten dir wichtig sind.

Du solltest auf keinen Fall Bankkaufmann werden, wenn...

  1. ...du nicht gut mit Geld umgehen kannst.
  2. ...Mathe für dich das Horrorfach schlechthin ist.
  3. ...das Reden mit fremden Menschen nichts für dich ist und du keine Lust hast, nett zu Kunden zu sein.

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