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Interview mit Constantin

Constantin
Mechatroniker/in
28 Jahre
2. Semester
Wie bist du an dein duales Studium gekommen?

Der Weg zum dualen Studium war spannend und nicht direkt absehbar. Während des bereits begonnenen Studiums dual zu beginnen ist eher unüblich, würde ich sagen. Die Hochschule Hamm-Lippstadt bietet jedoch nicht nur einen ausbildungsintegrierten, sondern auch einen praxisintegrierten Track an, sodass dies eine passende und meinen Vorstellungen entsprechende Lösung war. 

Die ASO GmbH und ich waren von Beginn an an einer engen Kooperation interessiert, sodass ich meine vorlesungsfreien Zeiten und das Praxissemester ohnehin im Unternehmen verbracht hätte. Auch meine Projekt- und Abschlussarbeiten wollte ich von Beginn an dort schreiben. Dies entsprach letztlich genau dem Konzept eines dual praxisintegrierten Studiums. ASO war dabei sehr unkompliziert und hilfsbereit. Als langjähriges Partnerunternehmen der HSHL war die Verwirklichung schließlich kein Problem und ich konnte mein Studium von nun an dual fortsetzen.

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Mein Interesse für Technik war immer breit gestreut und groß. Mechatronik ist durch ihren interdisziplinären Charakter daher das ideale Studium für mich, da es viele Disziplinen der Ingenieurwissenschaften verbindet, welche in modernen, technischen Systemen ohnehin eng verbunden sind. Von meinem Studium habe ich mir als Tüftler und Bastler erwartet, mein Verständnis für die Materie auf ein höheres Niveau bringen zu können, sowie das Fundament meiner beruflichen Karriere zu setzen. Sei es das Design mittels CAD-Software, Programmierung oder Auslegen elektronischer Bauteile. Dem Studium ist dieser Wunsch absolut gerecht geworden. 

Nach meinem abgeschlossenen Studium an einer Universität, war es eine bewusste Entscheidung, an einer Fachhochschule zu studieren. Die Nähe der Lehre zur Praxis macht sich bemerkbar und spielt auch bei der Inhaltsvermittlung eine wesentliche Rolle. Das würde ich nicht mehr missen wollen und bietet meiner Meinung nach auch einige Vorteile gegenüber einer universitären Ausbildung wie ich sie erlebt habe.

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht?

Besonders viel Spaß haben Gruppenprojekte in Seminaren gemacht, welche der Umsetzung des theoretischen Wissens in die Praxis bedurften. Etwa die Programmierung und Inbetriebnahme eines sensorgestützt fahrenden Systems auf Arduino-Basis. Hier hat man Erfolge aber auch Frust geteilt. Das macht nicht immer nur Spaß, sondern bedeutet manchmal auch Stress und Fehlersuche unter Zeitdruck, aber das gehört dazu, verbindet und hilft das Wissen abzuspeichern. Außerdem ist es eine hilfreiche Vorbereitung auf Szenarien, welche einem in der späteren Karriere mit Sicherheit ähnlich begegnen werden. Dann ist es gut zu wissen, dass man auch unter Druck in der Lage ist, Lösungen zu finden und präsentieren zu können.

Wie hat man dich als Student behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Als Student bei ASO wurde ich direkt in laufende Prozesse und Aufgaben integriert. Anders als man das von Studententätigkeiten etwa in Großkonzernen hört, sitze ich nicht abseits des Geschehens und bekomme Aufgaben, welche dem Zweck der Beschäftigung dienen. Meine Entscheidung für den Mittelstand habe ich auch hier ganz bewusst getroffen. Diese Entscheidung bereue ich nicht. Mit zunehmender Zeit bekomme ich mehr Verantwortung und lerne in einem anspruchsvollen Umfeld viel dazu. 

Aufgrund der kürzeren Entscheidungswege lassen sich für jede Herausforderung, sei es etwa organisatorischer Natur, was die Vereinbarkeit von Job und Studium angeht, individuelle Lösungen finden. Darüber bin ich sehr froh. Unterstützung erhalte ich jederzeit, sowohl fachlich in der Abteilung als auch organisatorisch durch die Personalabteilung.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium hier interessieren?

Ob bei Gesprächen an der Hochschule oder auch bereits auf einer Karrieremesse, ich kann aus meiner Erfahrung immer nur raten Initiative zu zeigen. Wenn dein Gegenüber merkt, dass du engagiert und eigeninitiativ handelst, dann lassen sich häufig Lösungen finden. Davon bin ich überzeugt!

Interview mit Mona

Mona
Designer/in
26 Jahre
5. Semester
Wie bist du an dein duales Studium gekommen?

Nach meiner Ausbildung als Technische Produktdesignerin bei der ASO GmbH wollte ich mich fachlich weiterbilden und habe mich über verschiedene Möglichkeiten informiert. Dabei bin ich auf das Studium Design- und Projektmanagement aufmerksam geworden, das mich direkt angesprochen hat.

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe erwartet, dass ich bereits erlernte Fähigkeiten in den angebotenen Modulen weiter vertiefen kann. Diese Erwartungen haben sich auf jeden Fall erfüllt, da das Studium sehr breit gefächert ist und viele unterschiedliche Themen abdeckt.

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht?

Besonders gut gefallen mir aktuell die Wahlpflichtmodule. Davon kann man sich zwei aussuchen, die den eigenen Interessen entsprechen und einen persönlich sowie fachlich für das spätere Berufsleben weiterbringen.

Wie hat man dich als Student behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Ich habe mich während des Studiums sehr gut betreut gefühlt und wurde die ganze Zeit über fair und wertschätzend behandelt.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium hier interessieren?

Ich würde mich jederzeit wieder für diesen Weg entscheiden. Mein Tipp ist: einfach Mut haben und es ausprobieren. Man sollte sich nicht schon im Voraus einreden, dass man es nicht schaffen kann.