Mein Name ist Andreas Meyer, ich in 29 Jahre alt und arbeite als Heilerziehungspfleger im Wohnbereich für Menschen im Autismus-Spektrum (AS). Zusätzlich bin ich als Ausbildungsbegleitung tätig.
Mein Weg in die Heilerziehungspflege begann über einen Quereinstieg mit einem Bundesfreiwilligendienst. 2022 habe ich die Ausbildung begonnen und 2025 erfolgreich abgeschlossen.
Heute begleite ich, neben meiner Tätigkeit im Wohnbereich, Auszubildende und Praktikant:innen auf ihrem Weg in die Heilerziehungspflege. Außerdem vertrete ich unsere Einrichtung auf Messen und Informationsveranstaltungen und bin Ansprechpartner für alle Fragen rund um Praktikum und Ausbildung.
Die Heilerziehungspflege verbindet Soziale Arbeit, Pädagogik und Pflege in einem Beruf. Man begleitet Menschen im Alltag, unterstützt ihre Selbstständigkeit und schafft echte Teilhabe.
Für mich ist das ein Beruf mit Sinn, weil man jeden Tag direkt erlebt, wie wichtig eigene Arbeit für andere Menschen ist. Gleichzeitig bietet die Ausbildung viele Zukunftsmöglichkeiten und einen sicheren Beruf mit vielfältigen Einsatzbereichen.
Uns ist wichtig, dass Auszubildende nicht nur fachlich lernen, sondern sich auch persönlich weiterentwickeln können.
Bei uns erwartet die Schüler:innen eine enge Begleitung, ein offenes Team und praxisnahe Einblicke in die Arbeit mit Menschen mit Behinderung. Wir legen Wert auf respektvollen Umgang, Unterstützung im Ausbildungsalltag und eine gute Verbindung zwischen Theorie und Praxis.
Außerdem bieten wir die Möglichkeit, verschiedene Arbeitsbereiche kennenzulernen und eigene Stärken zu entdecken und weiter zu entwickeln.
Wichtig sind Offenheit, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und ein respektvoller Umgang mit anderen Menschen. Man muss nicht perfekt sein oder schon alles wissen. Vieles lernt man erst in der Praxis und während der Ausbildung.
Entscheidend ist vor allem die Bereitschaft, mit Menschen zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.
Die Arbeit kann manchmal emotional und herausfordernd sein, weil man Menschen in schwierigen Situationen begleitet. Auch Schichtdienst oder stressige Tage gehören dazu.
Gleichzeitig lernt man, im Team Lösungen zu finden und mit Herausforderungen professionell umzugehen. Gerade das macht den Beruf abwechslungsreich und persönlich bereichernd.
Uns ist wichtig, dass Auszubildende nicht alleine gelassen werden. Deshalb legen wir großen Wert auf eine gute Anleitung, regelmäßige Gespräche und Unterstützung im Ausbildungsalltag.
Die Auszubildenden bekommen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, verschiedene Bereiche kennenzulernen und sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln.
Nach der Ausbildung gibt es viele unterschiedliche Einsatzbereiche, zum Beispiel Wohnangebote, Werkstätten, Schulen oder Förderstätten. Außerdem bestehen verschiedene Fort- Weiterbildungsmöglichkeiten.
Die Heilerziehungspflege bietet dadurch langfristig sichere und vielseitige berufliche Perspektiven.
Ein Praktikum oder ein Bundesfreiwilligendienst kann helfen, einen realistischen Einblick in den Beruf zu bekommen. Viele merken erst dadurch, ob die Arbeit zu ihnen passt.
Wichtig ist, offen für neue Erfahrungen zu sein und sich nicht zu schnell von Vorurteilen oder Unsicherheiten abschrecken zu lassen.
Besonders schön ist es für mich, wenn man merkt, dass Vertrauen entstanden ist und kleine Fortschritte im Alltag sichtbar werden. Oft sind es genau diese Momente, die zeigen, wie wichtig die eigene Arbeit sein kann.
Auch die Entwicklung vom Quereinsteiger bis hin zur Ausbildungsbegleitung war für mich persönlich eine besondere Erfahrung.
Ein Praktikum bietet die Möglichkeit, den Berufsalltag direkt kennenzulernen und praktische Erfahrung zu sammeln. Viele stellen dabei fest, wie vielseitig und abwechslungsreich die Arbeit ist.
Außerdem bekommt man einen guten Eindruck davon, wie wichtig Teamarbeit, Kommunikation und der Umgang mit Menschen im Alltag sind.
Ich bin Kathrin Fuchs und arbeite in der Ausbildungsbegleitung. In meiner Rolle unterstütze und begleite ich angehende Heilerziehungspfleger:innen auf ihrem Weg durch die Ausbildung.
Mir ist es besonders wichtig, Theorie und Praxis sinnvoll miteinander zu verknüpfen und die individuellen Stärken jeder einzelnen Person zu fördern. Ich sehe mich dabei nicht nur als Ansprechpartnerin für fachliche Fragen, sondern auch als unterstützende Begleiterin in herausfordernden Situationen.
Die Heilerziehungspflege ist für mich ein Beruf, der Sinn stiftet, weil man Menschen in ihrem Alltag begleitet und ihnen echte Teilhabe ermöglicht. Es ist eine Arbeit, die viel Herz erfordert, da Beziehungsgestaltung, Empathie und Wertschätzung im Mittelpunkt stehen. Gleichzeitig bietet der Beruf eine sichere Perspektive, da gut ausgebildete Fachkräfte dringend gebraucht werden und vielfältige Einsatzmöglichkeiten bestehen.
Schüler:innen können eine praxisnahe und vielseitige Ausbildung erwarten, in der sie sowohl fachlich als auch persönlich wachsen können. Wir legen großen Wert auf eine enge Begleitung, individuelle Unterstützung und einen wertschätzenden Umgang. Außerdem fördern wir eigenständiges Denken, reflektiertes Handeln und die Entwicklung einer professionellen Haltung. Ziel ist es, die Schüler:innen bestmöglich auf die Anforderungen im Berufsalltag vorzubereiten.
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