Bester Absolvent des Jahrgangs 2023 im Beruf „Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik“ und Platz 1 des „Jeder-braucht-Pulver“-Awards: Die BENSELER Firmengruppe gratuliert Max Reichert zu diesem tollen Erfolg!
Unser frischgebackener Prozesstechniker, der seine Ausbildung an unserem Standort Kornwestheim absolvierte, hat für den Wettbewerb der Qualitätsgemeinschaft Industriebeschichtung (QIB) seine Abschlussarbeit eingereicht – ein spezieller Unterfahrschutz für Geländefahrzeuge, den er nach der KTL-Beschichtung per Hand mit der Pulverpistole perfekt pulverbeschichtet hat. Dafür hat er Brief und Siegel der anschließenden Qualitätsprüfung mit Gitterschnitt, Glanzgrat- und Schichtdickenmessung, und nun auch die Bestätigung der Jury des „Jeder-braucht-Pulver“-Awards! Die Preisverleihung fand Mitte November im Rahmen des 11. Praxisforums in Wetzlar statt. „Eine coole Erfahrung“, sagt Max Reichert, mit der er gar nicht gerechnet habe, denn man denke ja immer, dass andere viel besser seien als man selbst.
Sein Dank gelte vor allem Jan Hielscher, seinem Ausbilder bei BENSELER, der ihm die vergangenen drei Jahre mit Rat und Tat unterstützt habe, und Markus Single von der Gottlieb-Daimler-Berufsschule, der ihn überhaupt zur Teilnahme am Award ermutigt habe. Natürlich ist Max Reichert „ein bisschen stolz“ auf die Auszeichnung – wir sind es auch, und nicht nur ein bisschen.
Mit bestandener Abschlussprüfung wechselte Herr Reichert zu unserem Entgrat-Standort in Marbach und ist dort in der Prozesstechnik beschäftigt. Wir sind uns sicher, dass wir noch viel von Herrn Reichert hören werden und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!
21 Jahre alt, auf zwei Jahre verkürzte Ausbildung zur Industriekauffrau abgeschlossen und seit Mai 2023 frischgebackene Personalerin mit Verantwortung für rund 15 junge Männer und Frauen, die bei der BENSELER Firmengruppe ihre Ausbildungen absolvieren: Sarah Alagics berufliche Laufbahn hat zwar erst begonnen, aber das in rasantem Tempo.
Die Nachwuchsfachkraft wusste schon früh, was sie später machen wollte: „Industriekauffrau. Weil es vielseitig ist und umfangreich und einem am Ende der Ausbildung viele Möglichkeiten offenstehen, sich zu spezialisieren.“ Das Kaufmännische lag ihr, das merkte sie während ihrer Zeit auf dem Wirtschaftsgymnasium. Kaum hatte sie das Abitur in der Tasche, machte sie sich deshalb auf den großen Jobbörsen auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz – und entdeckte eine Anzeige der BENSELER Firmengruppe. „Als Kornwestheimerin kennt man BENSELER natürlich, doch was hinter dem Namen steckte, wusste ich nicht.“ Also fing sie an zu recherchieren. Was sie sah und las, gefiel ihr so gut, dass sie sich um die Ausbildungsstelle bewarb. „Das war im Februar/März 2021 und im September desselben Jahres ging’s am BENSELER Hauptsitz in Markgröningen los.“
Ihre erste Station war die die dortige Qualitätssicherung. „Besser ging‘s eigentlich gar nicht, denn dort habe ich das BENSELER Portfolio bis ins Detail kennengelernt – das war eine gute Grundlage.“ Anschließend folgte die nächste Lehrabteilung, das Personalwesen. Dort gefiel es Sarah Alagic vom ersten Augenblick an: „Vielseitig, überhaupt nicht monoton, sehr individuelle Aufgaben, denn wir arbeiten ja mit und für Menschen. Und immer wieder neue Projekte, wie zum Beispiel die Digitalisierung von Workflows, was auch deshalb spannend ist, weil man mitgestalten kann.“ Denn das Tolle bei BENSELER sei, dass auch die Stimmen von Azubis bzw. jungen Mitarbeitenden im Unternehmen gehört und ernst genommen würden. „Hat zum Beispiel jemand eine gute Idee fürs Unternehmen, wird inhouse kommuniziert, von wem sie stammt. Leistung wird anerkannt – auch von der Geschäftsführung“, hat sie die Erfahrung gemacht.
Also zögerte Sarah Alagic keinen Moment, als ihr angeboten wurde, nach Abschluss ihrer Ausbildung in der Personalabteilung zu bleiben. Hier arbeiten inklusive Chefin Muriel Kurz und einem Azubi sieben Personen: „Ein echtes Team mit flachen Hierarchien und respektvollem Miteinander, in dem sich alle gegenseitig unterstützen.“ Sarah Alagic ist unter anderem für die Betreuung der Azubis und DHBW-Studierenden am Standort zuständig. Von der Bewerbung bis zum Abschluss der Berufsschule bzw. des Studiums. „Das klappt gut, denn ich bin ja nicht viel älter als sie.“ Will heißen: Sie kennt die Bedürfnisse der Auszubildenden und die herausfordernden Situationen während der Lern- und Lehrzeit – schließlich ist diese bei ihr selbst noch nicht lange her. So weiß sie, worauf es zum Beispiel bei der Ausbildungsplanung ankommt und steht den Azubis „auf Augenhöhe“ mit Rat und Tat zur Seite. „Natürlich lerne ich selbst auch jeden Tag noch dazu, aber nicht zuletzt das macht die Arbeit bei BENSELER ja so spannend!“
Drei Jahre lang waren Herrenfrisuren ihr Metier, dann war es für die gelernte Friseurin Kerstin Herrmann Zeit für einen Neustart. Sie wollte weiterkommen. Dafür plante die damals 23-Jährige eine weitere Ausbildung zu machen, diesmal zur Industriekauffrau. Sie stieß auf eine Stellenausschreibung des Arbeitsamts, bewarb sich darauf – und startete im September 2010 ihre Lehre bei BENSELER. „Ich war etwas spät dran, hatte aber das große Glück, dass jemand abgesprungen war, so dass ich direkt beginnen konnte“, erinnert sich Kerstin Herrmann. Wie alle BENSELER Azubis durchlief auch sie verschiedene Stationen in der Unternehmensgruppe, eine davon war die Disposition am Standort Kornwestheim. Die Arbeit dort machte ihr viel Spaß: „Die Aufgaben in diesem Bereich sind sehr vielseitig, da dort alle Fäden zusammenlaufen – Kunden, Produktion und Qualitätsmanagement.“ Und so musste sie nicht lange überlegen, als ihr nach ihrem Lehrabschluss genau dort eine Stelle angeboten wurde. „Ich habe sofort zugesagt – vor allem weil auch das Team dort so großartig ist!“
Zehn Jahre lang war sie bei der Dispo tätig, keine Minute davon mag sie missen. Und trotzdem: Als sich Anfang 2023 die Chance auftat, bei der BENSELER Beschichtungen GmbH & Co. KG in Kornwestheim die Stelle der Produktionsleitung zu übernehmen, bewarb sie sich. Auch wenn die Vorstellung etwas gewöhnungsbedürftig war, denn „das war nicht nur aufgrund der Tätigkeiten etwas Neues, sondern ich sollte auch plötzlich eine Leitungsfunkton übernehmen“. Doch mit ihrer langjährigen Erfahrung im Unternehmen, einer berufsbegleitenden Coaching-Ausbildung und dem Wissen, dass sie immer auf die Hilfe ihrer Kolleginnen und Kollegen zählen kann, wagte sie schließlich den Sprung ins kalte Wasser.
Seit März 2023 ist sie nun eine von insgesamt drei Produktionsleitenden für das Werk Kornwestheim und teilt sich mit ihren Kollegen die Verantwortung für die 120 dort Tätigen sowie den reibungslosen Ablauf der Prozesse. Auch wenn sie ein bisschen gebraucht hat, sich in die neue Situation einzufinden, hat sie ihre Entscheidung nicht bereut. Im Gegenteil: „Ich finde es toll, dass ich diese Chance bekommen habe – noch dazu als Frau! Aber genau das ist das Besondere an BENSELER: Es ist ein Familienunternehmen mit flachen Hierarchien und großer Kollegialität.“
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