BTK Befrachtungs- und Transportkontor GmbH

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  1. Lina Untergruber
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Interview mit Lina Untergruber

Lina Untergruber
Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung
17 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Was hast du dir unter 'Spedition' vorgestellt und was hat dich in der Praxis bisher am meisten überrascht?

Bevor ich meine Ausbildung bei der BTK begonnen habe, dachte ich, dass die Lkw-Disposition nur ein weiterer normaler Bürojob sei. Nach meinen ersten paar Wochen in der Dispo ist mir jedoch klar geworden, dass hinter einer Ladung von A nach B viel mehr steckt, als ich mir vorgestellt habe. Ich hätte nicht gedacht, wie viel Organisation hinter einer einzigen Lieferung nötig ist. Man muss Zollpapiere beantragen, Zeitfenster buchen und noch vieles mehr erledigen, damit am Ende keine Probleme entstehen.

Welche Aufgabe macht dir bisher am meisten Spaß – und vor welcher hast du noch richtig Respekt?

Am meisten Spaß macht mir bis jetzt, dass Touren verkaufen auf der Plattform „Timocom“. Dort kann ich verschiedene Touren einstellen, die wir gerade selbst nicht benötigen, und diese an andere Transport-Unternehmer weiterverkaufen -> kann man mit Ebay etc. vergleichen. Dadurch komme ich mit vielen verschiedenen Leuten aus Unternehmen weltweit ins Gespräch.

„Respekt“ oder Angst habe ich nicht wirklich vor einer bestimmten Aufgabe, da man von den Kollegen immer unterstützt wird und jederzeit nachfragen kann, falls man etwas noch nicht weiß oder nicht verstanden hat.

Was ist das Beste daran, in einer Branche zu arbeiten, ohne die im Supermarkt die Regale leer blieben?

Das Beste daran ist zu merken, wie wichtig unser Beruf eigentlich ist. Wenn man im Supermarkt steht, denkt man normalerweise nicht viel darüber nach, wie die ganzen Lebensmittel in den Laden gekommen sind. Mir ist erst bewusst geworden, wie viel Verantwortung und Arbeit dahintersteckt, als ich selbst dabei sein durfte, eine solche Tour zu planen. 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Ein typischer Arbeitstag lässt sich bei Azubis gar nicht so leicht festlegen, da meine täglichen Aufgaben stark davon abhängen, in welcher Abteilung ich gerade eingesetzt bin.

In der Disposition sieht mein Tag so aus: Ich komme morgens zwischen 07:00 und 07:30 Uhr ins Büro und schaue erst einmal, ob ich neue E-Mails oder Nachrichten mit Aufgaben bekommen habe. Danach prüfe ich kurz, was für den Tag ansteht. Anschließend kontrolliere ich, ob die Lkws, für die ich gerade zuständig bin, im Zeitplan liegen, um gegebenenfalls Zeitfenster anzupassen oder alternative Touren zu organisieren. Danach werden mir Touren eingeteilt, die ich auf der Plattform TimoCom an andere Unternehmer weiterverkaufe. Bei Gelegenheit schaue ich in unsere Prüfliste und buche verschiedene Zeitfenster. Regelmäßig kontrolliere ich den Status meiner Lkws auf Pünktlichkeit und stehe im engen Austausch mit den Fahrern, um bei eventuellen Schwierigkeiten sofort eingreifen zu können.

Welche Abteilung hat dir bisher am besten gefallen?

Am besten hat mir bisher die Disposition gefallen. Besonders spannend finde ich dort den direkten Kontakt zu den verschiedenen Unternehmern und zu unseren Kunden. Über Plattformen wie TimoCom stehe ich im ständigen Austausch mit Frachtführern und Subunternehmern aus ganz Europa.

Des Weiteren hat es mir in der Fuhrparkverwaltung sehr gefallen. Dort konnte ich verschiedene neue Dinge lernen, wie zum Beispiel das Bearbeiten von Blitzern, das Vereinbaren von Werkstattterminen oder das vergleichen der verschiedenen Tankanbieter.

Interview mit Anes Murecahajic

Anes Murecahajic
Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung
19 Jahre
3. Ausbildungsjahr
Was hast du dir unter 'Spedition' vorgestellt und was hat dich in der Praxis bisher am meisten überrascht?

Ich hatte mir anfangs nicht allzu viel unter dem Begriff Spedition vorgestellt und dachte, es sei ein ganz normaler Bürojob. Zwar habe ich die Lkws der BTK immer auf den Straßen fahren sehen, doch in der Praxis hat mich am meisten überrascht, wie viel Aufwand eigentlich dahintersteckt, damit diese Lkws ununterbrochen fahren können. 

Welche Aufgabe macht dir bisher am meisten Spaß – und vor welcher hast du noch richtig Respekt?

Am meisten Spaß macht mir der Verkauf von Touren über die Plattform TimoCom. Dabei kann ich mit verschiedenen Unternehmern verhandeln und die passenden Lösungen für unsere Touren finden. Eine kleine Herausforderung stellt für mich derzeit noch die Zollabfertigung dar, da diese anfangs recht kompliziert wirken kann. Da ich jedoch schon fast am Ende meiner Ausbildung bin, habe ich eigentlich keine Probleme mehr mit den verschiedenen Themenbereichen und kann alle Aufgaben bereits selbstständig bewältigen. 

Was ist das Beste daran, in einer Branche zu arbeiten, ohne die im Supermarkt die Regale leer blieben?

Das Beste an der Arbeit in dieser Branche ist das Bewusstsein für die eigene Verantwortung. Es gibt immer etwas zu tun, sodass es uns nie langweilig wird. Man lernt aus erster Hand, welcher logistische Prozess zum Beispiel hinter dem Transport von Lebensmitteln steckt. 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Morgens fahre ich nach dem Ankommen zuerst meinen PC hoch und hole mir etwas zu trinken. Danach öffne ich alle Programme und schaue nach, was für den Tag ansteht. Im Anschluss spreche ich mich mit meinen Kollegen ab, welche Touren heute verkauft werden sollen. Dann beginne ich damit, die Touren auf TimoCom einzustellen und zu verkaufen. Zwischendurch prüfe ich die Listen, ob Zeitfenster verfügbar sind, die ich buchen kann. Nachmittags melde ich dann die Verzollungen für die Anlieferungen am nächsten Tag an. 

Welche Abteilung hat dir bisher am besten gefallen?

Am besten hat mir bisher die Ladungsdisposition im Büro gefallen. Außerdem fand ich die Zeit im Fahrerbüro sehr lustig, dort war ich viel unterwegs, durfte sogar in einem Lkw mitfahren und mir alles ganz genau aus der Nähe anschauen.