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  1. Milena

Interview mit Milena

Milena
Polizeimeisteranwärterin bei der Bundespolizei
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
2. Lehrjahr
Wie bist Du auf eine Ausbildung bei der Bundespolizei aufmerksam geworden?

Das Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Oerlenbach liegt direkt neben meinem Heimatort. Für mich stand fest: Da möchte ich auch hin.

Was reizt Dich an der Arbeit bei der Bundespolizei?

Mich reizt vor allem die Aufgabenvielfalt. Wie abwechslungsreich der Beruf ist, bekommt man schon während der Ausbildung gezeigt. Während des Praktikums bei der Bundesbereitschaftspolizei war ich zum Beispiel beim G 7-Gipfel eingesetzt –  mein erster Großeinsatz.

Welche Tipps kannst Du zukünftigen Bewerbern/innen geben?

Man sollte sich bewusst sein, dass der Beruf ein gewisses Maß an Stressresistenz fordert und das auch schon während der Ausbildung. Besonders im ersten Ausbildungsjahr schreibt man viele Klausuren und muss die vorgeschriebenen Sport- und Schießleistungen erfüllen.

Wer das Auswahlverfahren bestehen möchte, sollte sich gut vorbereiten, auch auf den Sporttest, denn die Anforderungskriterien stehen im Vorfeld fest.

Was hast Du von Deiner Ausbildung erwartet und haben sich Deine Wünsche erfüllt?

Mir war es wichtig, dass die Ausbildung mich gut auf das tatsächliche Berufsleben vorbereitet und das erfüllt sie. Ich verstehe jetzt, warum Polizisten bestimmte Maßnahmen treffen und wie anspruchsvoll die Polizeiarbeit ist.

Zudem habe ich mir immer gewünscht, dass sich Arbeit und Sport verbinden lassen. Auch das ist bei der Bundespolizei möglich.

Welche Aufgaben haben Dir während Deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die Du nicht so gerne gemacht hast?

Besonders viel Spaß haben mir die Praktika an den verschiedenen Bundespolizei-dienststellen gemacht.  Den Coopertest (Sport: 12 Minuten-Lauf) würde ich hingegen am liebsten aus meinem Ausbildungsplan streichen.

Hast Du Dich während Deiner Ausbildung ausreichend betreut gefühlt?

Ja, auf jeden Fall. Insbesondere im ersten Ausbildungsjahr standen uns viele Lehrer zur Seite, zu denen wir ein tolles Verhältnis hatten.

Welche Aufgaben und Verwendung wünscht Du Dir nach Deiner Ausbildung?

Bis jetzt haben mir alle Aufgaben gefallen, die ich kennengelernt habe. Somit freue ich mich auf jede Verwendung. Ein ganz besonderer Wunsch wäre aber eine Auslandstätigkeit in Israel (Tel-Aviv).