Deutscher Holz- und Bautenschutzverband e.V.

Häufige Fragen zur Ausbildung – Deutscher Holz- und Bautenschutzverband e.V.

Was macht ein(e) Holz- und Bautenschützer/in?
Holz- und Bautenschützer/innen sind Facharbeiter, die sich mit der Instandsetzung, Pflege und dem Schutz von Bauwerken vor schädlichen Einflüssen wie Feuchtigkeit, Schimmel, Holzschädlingen und anderen Umwelteinflüssen beschäftigt. Die Hauptaufgabe besteht darin, den Zustand von Bauwerken zu erhalten und die Lebensdauer durch gezielte Schutzmaßnahmen zu verlängern.
Wie werden Ausbildungsstellen bei Ihnen vergütet?

Es handelt sich dabei um eine gestaffelte Vergütung:

  1. Lehrjahr: 1080,- €
  2. Lehrjahr: 1300,- €
  3. Lehrjahr: 1550,- €
Welche dualen Ausbildungen bieten Sie an?
  1. Ausbildung zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten (2-jährige Berufsausbildung)
  2. Ausbildung zum/zur Holz- und Bautenschützer/in (3-jährige Berufsausbildung)
Was sind die Voraussetzungen, um Holz- und Bautenschützer zu werden?
  • Empfohlener Schulabschluss: Hauptschul- oder Realschulabschluss
  • Relevante Schulfächer: Mathe, Werken/Technik, Biologie & Chemie
  • Persönliche Eigenschaften: körperliche Fitness, handwerkliches Geschick & Sorgfalt sowie Verantwortungsbewusstsein, technisches Verständnis & ein Auge für Fehler
Wie groß sind die Chancen nach fertiger Ausbildung bei Ihnen übernommen zu werden?

Sehr groß, es werden händeringend Fachkräfte gebraucht.

Bis wann und wie muss man sich für einen Ausbildungsplatz bewerben?

In der Regel startet die Ausbildung am 01. August, eine Bewerbung ist bis zu diesem Zeitpunkt möglich. Einige Mitgliedsfirmen suchen aber auch sofortige Auszubildende.


Wenn du z. B. auf Ausbildung.de eine passende Stelle gefunden hast, bewirbst du dich klassisch mit einem Anschreiben und einem Lebenslauf. Die Unterlagen sichtet dann der Ausbildungsbetrieb und du hast mit etwas Glück nach kurzer Zeit einen Ausbildungsplatz! Mehr Infos zur Bewerbung findest du in unserem Bewerbungsratgeber.

Welche Fort- und Weiterbildungen gibt es?
  • Anpassungsweiterbildungen: Für Holz- und Bautenschützer bieten sich Weiterbildungen zu Themen wie Bauwerksabdichtung, Bausanierung oder Schädlingsbekämpfung an. Auch Spezialisierungen auf denkmalgeschützte Gebäude oder innovative Schutztechnologien sind denkbar.


  • Meister im Holz- und Bautenschutzgewerbe: Mit einer Weiterbildung zum Meister arbeitest du nicht nur praktisch im Betrieb mit, sondern wirst als Führungskraft auch im Büro tätig. So planst du Arbeitsabläufe inhaltlich sowie zeitlich und analysierst anfallende Kosten.


  • Techniker der Fachrichtung Bautechnik: Als Techniker entwirfst du Baukonstruktionen und Ausführungspläne. Darüber hinaus dokumentierst du Baufortschritte, führst Nachweise über den Materialverbrauch und den Maschineneinsatz und erstellst Zwischen- sowie Endrechnungen für den Auftraggeber.


  • Techniker der Fachrichtung Holztechnik: Bei dieser Fachrichtung entwirfst und konstruierst du Holzprodukte wie Holztüren oder Holztreppen. Zudem bist du für Qualitätskontrollen zuständig. Auch die Felder Vertrieb, Akquisition und Kundenberatung fallen in deinen Verantwortungsbereich.


  • Studium im Bauingenieurwesen: Mit einem Studienabschluss im Bauingenieurwesen bist du für Bauprojekte wie Wohnhäuser, Straßen und Brücken zuständig. Du planst, berechnest und überwachst diese und sorgst dafür, dass sie wirtschaftlich und nachhaltig gebaut werden. Unter Umständen kannst du das Studium auch ohne Abitur machen – informier dich dazu bei der Hochschule. Danach kannst du auch als Sachverständiger für Gebäudeschäden arbeiten.


  • Selbstständigkeit: Mit ordentlich Erfahrung im Kasten, kannst du dich natürlich auch selbstständig machen, z. B. mit einem Holz- oder Bautenschutzbetrieb. Schau aber vorher, ob du dafür nicht einen Meister brauchst.
Wie sieht der Bewerbungsprozess für eine Ausbildungsstelle bei Ihnen aus?

Bewerben können sich Interessierte direkt über die einzelnen Mitgliedsfirmen: 

www.ausbildung.de/berufe/holz-und-bautenschuetzer/stellen/#tab-bar-anchor

Wie viele Ausbildungsstellen werden jährlich bei Ihnen ausgeschrieben?

Ca. 25 Stück