Mit einem dualen Studium habe ich die Möglichkeit die theoretischen Inhalte an der Hochschule zu lernen und in den anschließenden Praxisphasen anzuwenden. Dadurch kann ich auch während des Studiums Berufserfahrung zu sammeln und Praxis und Theorie miteinander zu verbinden.
Für das Diakonie-Klinikum Stuttgart habe ich mich entschieden, da es ein sehr herzliches Haus ist und ich mich hier bei meinem Praktikum, das ich zuvor absolviert habe, direkt willkommen gefühlt habe. Ein gutes Miteinander und eine angenehme Atmosphäre werden hier großgeschrieben.
Der Wechsel zwischen Hochschule und Praxis findet immer alle drei Monate statt. Es ist ein nahtloser Übergang, da die jeweiligen Phasen direkt aneinander anschließen. In jeder Praxisphase ist man in einer anderen Abteilung eingesetzt und bekommt dadurch einen umfangreichen Einblick in die verschiedenen Abläufe und Bereiche. Vor dem Start in die Praxisphase nimmt man bereits Kontakt mit seiner neuen Abteilung auf und klärt mit den jeweiligen Ansprechpersonen die Arbeitszeiten und andere wichtige Informationen, die für die Praxisphase relevant sind.
Ein typischer Praxistag variiert je nach Abteilung, in der man eingesetzt ist. Morgens bespricht man mit dem Team meistens die Aufgaben, die erledigt werden müssen, und welche man davon selbstständig übernehmen kann. Auch anstehende Termine werden besprochen.
Je nach dem in welcher Abteilung man gerade eingesetzt ist hat man verschiedene Projekte beziehungsweise Aufgaben des Tagesgeschäfts, die man übernehmen kann und so die Abteilung unterstützt. Bei meinem Einsatz in der Unternehmenskommunikation konnte ich beispielsweise, auch ihm Rahmen meiner Projektarbeit, bei der Planung des Tages der offenen Türe mitwirken. Im Betrieblichen Gesundheitsmanagement wurde ich in die Planung der Gesundheitswoche für das kommende Jahr mit eingebunden.
Besonders gut an dem dualen Studium im Diakonie-Klinikum gefällt mir, dass man in den Praxisphasen einen sehr umfangreichen Einblick in die verschiedenen Abteilungen bekommt und ich meist Aufgaben schnell selbst übernehmen kann. Dadurch kann man eventuell gelerntes aus den Theoriephasen umsetzen und sein Wissen durch Praktische Inhalte erweitern.
Die größte Herausforderung ist in meinen Augen das Zeitmanagement während der Theoriephase. Man hat hier viele Vorlesungen mit viel Stoff und Prüfungstermine, die es schnell stressig werden lassen. Daher ist es hier wichtig, dass man sich am besten vor Beginn der Theoriephase einen Überblick über die jeweiligen Fristen und Module verschafft, damit man nicht überflutet wird. Vorlesungsfreie Tage sollte man zum Lernen und Nacharbeiten nutzen, damit man an Vorlesungstagen nicht zu viel zu tun hat.
Einige Module bauen aufeinander auf und werden gemeinsam in einer Klausur geprüft. Dadurch muss man manchmal den Stoff von 2 Semestern lernen. Daher ist es sinnvoll, den Stoff aus dem vorherigen Semester bereits in der Praxisphase zu wiederholen und vorzubereiten.
Ich werde sehr gut unterstützt – sowohl bei Fragen zur Theorie als auch in der Praxisphase. Wenn man Fragen zu den Aufgaben hat, die einem gegeben werden, kann man diese jederzeit stellen und die Kollegen und Kolleginnen nehmen sich immer die Zeit die Aufgaben nochmals durchzusprechen.
Während des Studiums muss man zwei Projektarbeiten und die Bachelorarbeit als Abschlussarbeit schreiben. Auch hier wird man von seinem Betreuer oder seiner Betreuerin gut unterstützt und kann sich mit Fragen immer an sie wenden. Somit fühlt man sich auch hier immer gut aufgehoben.
Das ist immer unterschiedlich. Bisher hatte ich die Erfahrung, dass die Praxis für die Theorie hilfreich war. In der Theoriephase bekommt man immer wieder Einblicke in Themen, die einem ein gewisses Basiswissen für den Praxiseinsatz bieten. Das hilft, im Unternehmen Gelerntes besser zu verstehen und nachzuvollziehen. Manchmal kann man dadurch auch mehr Eigeninitiative zeigen und sich besser im Team einbringen.
Während der Theoriephasen kann es schnell sehr stressig werden und man muss sich bewusst Zeit für die Freizeit nehmen. Gerade in der Phase vor den Klausuren, kann es vorkommen, dass man nicht so viel Zeit für andere Dinge hat.
Während der Praxisphase sieht das schon anders aus. Hier sollte man zwar immer am Ball bleiben, aber zwischendurch bleibt immer Zeit zum Zusammenfassen oder Nacharbeiten. Studium und Freizeit lassen sich in der Praxisphase deutlich besser vereinbaren.
Ein duales Studium bietet die Möglichkeit Theorie und Praxis zu verbinden und dadurch bereits Berufserfahrung zu sammeln. Das kann wertvoll für den weiteren Weg – auch nach dem Studium – sein. Bevor man sich für ein duales Studium bewirbt, sollte man sich Gedanken darüber machen, ob man kontinuierlich am Ball bleiben und diszipliniert arbeiten kann.
Es ist wichtig zeitnah anzufangen den Stoff aus dem laufenden Semester zusammenzufassen und auch während den Praxisphasen immer am Ball zu bleiben, damit einem das während der Theoriephase nicht alles auf die Füße fällt. So ist man bereits zu Beginn der neuen Theoriephase gut vorbereitet und kann sich voll und ganz auf das neue Semester und die Inhalte konzentrieren.
Sei in der Praxisphase offen, so kannst du dich gut einbringen und viel lernen!
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