DRK-Krankenhaus Grevesmühlen gGmbH

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  1. Fynn

Interview mit Fynn

Fynn
Pflegefachmann/-frau
21 Jahre
3. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Nach meinem Schulabschluss habe ich ein freies soziales Jahr im DRK Krankenhaus Grevesmühlen absolviert. In diesem sozialen Jahr wurde ich auf der Intensivstation eingesetzt. Das Jahr hat mich bestärkt, den Beruf des Pflegefachmannes im DRK Krankenhaus Grevesmühlen zu erlernen.     

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Von meiner Ausbildung habe ich mir vor allem eine abwechslungsreiche und praxisnahe Zeit gewünscht, in der ich viele verschiedene Bereiche der Pflege kennenlernen und herausfinden kann, wo meine Stärken liegen. Die Ausbildung beginnt beim Träger der Ausbildung, also im DRK Krankenhaus Grevesmühlen, mit einem Orientierungseinsatz, der ein halbes Jahr dauert. Danach beginnen die externen praktischen Einsätze im Pflegeheim, in der ambulanten Pflege, in der Pädiatrie, in der Psychiatrie und in weiteren Bereichen im Krankenhaus. Dadurch bekommt man einen sehr guten Einblick in die unterschiedlichen Versorgungsbereiche und kann viele Erfahrungen sammeln – genau das hat meinen Wunsch erfüllt, die Pflege in ihrer ganzen Vielfalt kennenzulernen und mich fachlich wie auch persönlich weiterzuentwickeln

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Besonders gut gefällt mir die Teamarbeit im Krankenhaus. Man arbeitet nie allein, sondern unterstützt sich gegenseitig. Außerdem ist jeder Tag anders und sehr abwechslungsreich. Besonders schön finde ich, dass man fast täglich die Dankbarkeit der Patienten erlebt. Während der Ausbildung lernt man zudem viele spezielle Bereiche kennen, zum Beispiel die Funktionsabteilungen, den OP und die Anästhesie, die Intensivstation sowie die Notaufnahme. Das macht die Ausbildung sehr spannend und vielseitig.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Man sollte bedenken, dass der Beruf auch mit Stress verbunden ist. Es gibt Tage an denen man viel laufen oder stehen muss. Der Umgang mit unfreundlichen Patienten oder unangenehmen Gerüchen kann herausfordernd sein und die Vielzahl von Aufgaben erfordert eine Priorisierung, was zuweilen schwierig sein kann. Die Berufsschule befindet sich in Teterow, der lange Fahrweg kann anstrengend sein, aber eine Zugfahrt kann auch sehr lustig werden. Insgesamt überwiegen aber eindeutig die positiven Aspekte, weshalb ich die Ausbildung immer wieder wählen würde!