Studenten

Das Studenten-Interview mit Yannick Lawinger - keipp elektro-bau-technik GmbH

  • Name des StudentenYannick Lawinger
  • Alter des Studenten24 Jahre
  • Duales StudiumElektrotechnik
  • SemesterAbsolvent

Ausbildung.de:

Wie bist du an dein duales Studium gekommen?

Yannick Lawinger:

Noch in der Schulzeit, war ich durch einen Informationsvortrag eines Dualen Studenten auf die DHBW in Mannheim aufmerksam geworden. Die Homepage der DHBW bietet online eine Liste mit Partnerunternehmen, die ein duales Studium anbieten – darunter auch die keipp elektro-bau-technik GmbH.
Nach dem Bewerbungsgespräch mit dem Geschäftsführer Herr Arnheiter bat ich darum, in den Schulferien ein Praktikum bei keipp absolvieren zu können, um mir ein Bild des Unternehmens machen zu können. Während des Praktikums in der eigenen Werkstatt / Produktionshalle des Unternehmens, stattete mir Herr Arnheiter einen Besuch in der Werkstatt ab. Spätestens dort wurde mir klar, dass die Mitarbeiter der keipp elektro-bau-technik GmbH nicht nur beliebige Nummer sind, sondern eigenständige Persönlichkeiten, die auch als solche gesehen werden. Kurz darauf folgte die Unterschrift unter dem Ausbildungsvertrag.

Ausbildung.de:

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Yannick Lawinger:

Um ehrlich zu sein, bin ich ohne großartige Erwartungen und Wünsche in das Studium gestartet. Zu Beginn des Studiums hatte ich jedoch befürchtet, während der Praxisphasen im Betrieb nur als eine Art Praktikant gesehen zu werden. Jedoch wurde ich vom ersten Tag an in Projekte eingebunden und arbeitete meinen Kollegen zunächst sinnvoll zu. Die Aufgaben wurden von Tag zu Tag anspruchsvoller. Auch für die Praxisarbeiten, die während jeder Praxisphase geschrieben werden müssen, habe ich in Abstimmung mit meinem Betreuer, immer interessante und anspruchsvolle Projekte bearbeiten dürfen.

Ausbildung.de:

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht?

Yannick Lawinger:

Besonders viel Spaß hat mir das Bearbeiten meiner Bachelorarbeit zum Abschluss des Studiums gemacht. In Abstimmung mit meinem betrieblichen Betreuer entschied ich mich dafür, die Spannungsfestigkeit verschiedener elektrischer Komponenten von Kontrollraumbedientafeln zu testen. Die Tests konnte ich in unserer Werkstatt durchführen, wo ich mir einen eigenen Arbeitsplatz einrichten konnte. Sämtliche Arbeiten konnte ich mir im Rahmen der Bearbeitungszeit komplett frei einteilen, was mir persönlich sehr wichtig war. In einer ruhigen Bibliothek schreibt es sich einfach besser als in einem Großraumbüro mit 6 Telefonanschlüssen. Diese Freiheit ist natürlich auch nicht selbstverständlich.

Ausbildung.de:

Wie hat man dich als Student behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Yannick Lawinger:

Die Unterstützung und Betreuung während des Studiums hätte ich mir auch rückblickend kaum besser vorstellen können. Kollegen und Vorgesetzte haben mich bei fachlichen und persönlichen Anliegen stets unterstützt und sich sehr kollegial und hilfsbereit verhalten.
Selbst bei Nachklausuren oder Studien-, oder Praxisarbeiten wurde Rücksicht genommen, sodass ich mich voll auf das Studium konzentrieren konnte. Von meinen Betreuern wurde kein zusätzlicher Notendruck ausgeübt, was ich durch Erzählungen von Kommilitonen auch anders kenne. Druck hat man als dualer Student ohnehin genug, aber durch gute Betreuung kann das definitiv etwas gelockert werden.

Ausbildung.de:

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium hier interessieren?

Yannick Lawinger:

Ein duales Studium ist kein Zuckerschlecken, darüber muss sich jeder Interessent im Klaren sein. Während andere Studenten während der Semesterferien in der Sonne liegen, sitzt man selbst im Büro und arbeitet an seiner Praxisarbeit oder an betrieblichen Aufgaben. Nichts desto trotz würde ich mich jederzeit wieder für das duale Studium bei der keipp elektro-bau-technik GmbH entscheiden. Die persönliche und kompetente Betreuung, die kurzen Kommunikations- und Entscheidungswege, sowie das fast schon familiäre Arbeitsumfeld in einem mehr als 100 Mann starken Unternehmen ist eine beeindruckende Mischung, die ich mir in dieser Form vor Beginn meines Studiums nicht vorstellen konnte.