Mettingen Grundbesitz GmbH & Co. OHG

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  1. Jens Heckmann
  2. Julia Stermann
  3. Leena Bräkling
  4. Niklas Böggemann

Interview mit Jens Heckmann

Jens Heckmann
Ausbilder im GaLa-Bau
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Wie unterstützen Sie mich dabei, praktische Fähigkeiten sicher zu erlernen und besser zu werden?

Praktische Fähigkeiten zu erlernen, erfolgt durch ständiges Wiederholen. Zuerst natürlich unter Aufsicht um die Kenntnisse zu festigen. Die Geschwindigkeit des Erlernten zu erhöhen, kommt von ganz alleine.

Welche Erwartungen haben Sie an mich als Auszubildende*n im Arbeitsalltag?

Die größte Erwartung, die ich an Auszubildende habe, ist der Wille zum lernen. Egal, ob es eine, zwei oder drei Wiederholungen benötigt: Der Wille, etwas zu lernen, ist der Grundstein für alles.

Wie flexibel sind die Arbeitszeiten, und wie gehen Sie mit Themen wie Work-Life-Balance oder gesundheitlicher Belastung um?

Die Flexibilität der Arbeitszeiten ist bei uns nach Absprache mit den Vorgesetzten in der Regel gar kein Problem. das erreichen der Wochen Arbeitsstunden sollte dabei nicht in Vergessenheit geraten.

Das Thema Work Life Balance spielt jeden Tag eine große Rolle, denn wir arbeiten da wo andere Urlaub machen. ;-) Spaß beiseite. Überstunden können natürlich anfallen sind aber nicht der Regelfall.

Welche Eigenschaften sind Ihnen bei Ihren Auszubildenden besonders wichtig – sowohl fachlich als auch menschlich?

Die fachlichen Eigenschaften eines Auszubildenden müssen sich verständlicherweise erst entwickeln und hier gilt wieder: der Wille ebnet den Weg.

Auch menschlich muss man sich aneinander gewöhnen und kennen lernen.Zuverlässigkeit ist ein großes Thema bei der Teamarbeit. Vertrauen wächst mit jeder geschafften Aufgabe.

Zuletzt die wichtigste Eigenschaft, die selbstverständlich sein sollte, es aber nicht immer ist. Ehrlichkeit. Man kann über alles und jedes Problem sprechen. Vielleicht findet man nicht sofort die beste Lösung. Aber nur ein ausgesprochenes Wort kann gehört werden.

Interview mit Julia Stermann

Julia Stermann
Hausleitung & Ausbilderin
Foto des/der Interview-Partners/in
Warum arbeiten Sie gerne mit Auszubildenden zusammen?

Die Hauswirtschaft ist kein Berufsfeld, das vom Stillstand lebt. Sie entwickelt sich immer weiter z.B. im Bereich der Nachhaltigkeit, verschiedene Ernährungsformen, das wiederentdecken und erneuern alter Techniken und noch vieles mehr. Auszubildende bringen immer einen anderen Blickwinkel mit, der einen selbst eine andere Sichtweise zeigt, so bleibt das Berufsleben in Bewegung und spannend. 

Was wünschen Sie sich von Ihren Azubis – fachlich und menschlich?

Fachlich füllen wir den „Rucksack“ auf, da reicht für den Start eine Portion Neugier. Menschlich sollte unser Azubi offen sein für die Verschiedenheit der Welt, ein Verständnis dafür haben, dass Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben und Menschen freundlich begegnen. 

Was motiviert Sie, schon über 20 Jahre in diesem Betrieb zu arbeiten?

Die tollen Gäste aus aller Welt, die immer wiederkommen und somit Stammgäste sind, denen man daher besonders gut einem tollen Urlaub bereiten kann. Ein tolles Team, welches einen auffängt, wenn es einem nicht so gut geht. Eines mit dem auch sehr viel Arbeit spaß macht, denn einer hat immer eine extra Portion Motivation für das Team dabei. 

Was macht Mettingen Grundbesitz als Ausbildungsbetrieb besonders?

Da wir die verschiedensten Stoffe, Materialien und Kostformen in unseren Gästehäusern haben, können wir sehr gut am praktischen Beispiel ausbilden. Außerdem macht der Einsatz ab dem 2. Lehrjahr in den unterschiedlichen Gästehäusern die Ausbildung besonders vielseitig. 

Welche Werte oder Arbeitsweisen sind Ihnen hier besonders wichtig?

Menschlichkeit, Ehrlichkeit, Freundlichkeit sind wichtige Werte. Eine saubere und gastorientierte Arbeitsweise ist uns besonders wichtig.

Wie wird hier mit Herausforderungen oder Fehlern umgegangen? Wie unterstützen Sie Ihre Auszubildenden, wenn es mal schwierig wird?

Es immer wieder versuchen, bis es klappt und man selbst mit dem Ergebnis zufrieden ist. Fehler können passieren, wo Menschen arbeiten, sie lassen einen wachsen und neue Fähigkeiten entwickeln. Wir sind immer ansprechbar, haben zwei offene Ohren und finden gemeinsam eine Lösung.

Was war Ihr schönstes Erlebnis mit Auszubildenden?

Eine Auszubildende wollte nach der Ausbildung gerne etwas in die Welt hinaus und hat sich bei einem 5*S Hotel beworben. Mit zu fiebern, ob sie die Stelle bekommt oder nicht und dann mit ihr zur Zusage die von mir versprochene Flasche Champagner zu trinken. Das war schön. Dadurch auch zu sehen, wie sie in einen Beruf gewachsen ist und ihren Traum leben und erleben kann.

Welche Entwicklungsmöglichkeiten haben Auszubildende nach der Ausbildung bei Ihnen?

Es besteht die Möglichkeit übernommen zu werden, oder auch begleitend zu einer Weiterbildung wie z.B. Meister oder Betriebsleiter, bei uns seine praktischen Fähigkeiten weiter auszubauen. Perspektivisch kann auch eine Führungsrolle übernommen werden, auf die wir Dich individuell vorbereiten. 

Interview mit Leena Bräkling

Leena Bräkling
HR Operations
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Stellen Sie sich ihren zukünftigen Auszubildenden doch kurz vor! Wer sind Sie und was machen Sie?

Hi, ich bin Leena aus der Perso. Schön, Dich kennenzulernen!

In meiner Funktion verantworte ich unterschiedliche Bereiche, neben allen Projekten rund um das Thema Ausbildung sind das z.B. Personalmarketing & Recruiting, Weiterbildung & Trainings, interne Kommunikation & Mitarbeiterzufriedenheit aber auch Themen wie strategische Personalentwicklung & Kulturentwicklung. 

Das Allerwichtigste ist für mich: Menschen in den Bereichen zu fördern, die ihnen Spaß machen. Denn wie cool ist bitte ein Beruf, der sich anfühlt wie ein Hobby? :-)

Was können Auszubildende von einer Ausbildung in Ihrem Unternehmen erwarten?

Dass wir wirklich noch echtes Handwerk ausbilden. Und uns verdammt viel Zeit dafür nehmen - das habe ich in anderen Betrieben so noch nicht erlebt!

Wenn Sie nochmal wählen könnten: Welche Ausbildung in Ihrem Betrieb würden Sie persönlich machen?

Auf jeden Fall in der Hauswirtschaft. Ich hätte mir gewünscht, dass der Ausbildungsberuf vor über 15 Jahren populärer gewesen wäre - weil ich den gar nicht auf dem Schirm hatte. Meine Hotelfachausbildung war zwar auch sehr gut, aber ich habe mir es jetzt zur Mission gemacht, die Ausbildung der Hauswirtschaft populärer zu machen! Die Ausbildung ist unglaublich vielseitig und bei uns ist sowieso ein super schöner Ort zu lernen. 

Interview mit Niklas Böggemann

Niklas Böggemann
Ausbildungsverantwortlicher im GaLa-Bau
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Welche Projekte oder Baustellen erwarten mich typischerweise in Ihrer Firma?

Wir arbeiten ausschließlich auf unseren eigenen, privaten Anlagen mit einer Gesamtfläche von rund 35 Hektar. Dazu gehören die Pflege, Gestaltung und Umgestaltung von Parkanlagen, Wegen, Terrassen, Rasen- und Beetflächen sowie Tätigkeiten im Bereich Leitungsbau. Außerdem gehört die Pflege und teilweise Umgestaltung von Grabanlagen zu unserem Arbeitsalltag.

Zusätzlich unterstützen wir bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen, die auf unseren Anlagen stattfinden.

Die Projekte variieren je nach Jahreszeit und sind sehr abwechslungsreich – von kleinen Detailarbeiten bis hin zu größeren Umgestaltungen ganzer Bereiche.

Welche Aufgaben darf ich schon im ersten Ausbildungsjahr selbstständig übernehmen?

Du arbeitest von Beginn an praktisch mit und wirst früh in den Arbeitsalltag eingebunden. Dazu gehören das Pflanzen und Pflegen von Grünflächen, das Teilen und Setzen von Stauden sowie die Pflege und der fachgerechte Rückschnitt von Gehölzen. Außerdem wirkst du bei Wege- und Pflasterarbeiten sowie bei der Gestaltung und Pflege von Außenanlagen mit. Nach entsprechender Einweisung wirst du an allen Maschinen ausgebildet, die im täglichen Betrieb eingesetzt werden, und kannst diese auch direkt nutzen.

Welche Maschinen und Werkzeuge werde ich bei Ihnen kennenlernen und bedienen?

Du arbeitest täglich mit den klassischen Werkzeugen des Garten- und Landschaftsbaus, zum Beispiel Spaten, Motorsägen, Heckenscheren und Rosenscheren. Darüber hinaus wirst du im Umgang mit Baggern, Teleskopladern und Kommunalschleppern ausgebildet. Ergänzend dazu lernst du den Einsatz von Baulasern sowie Rüttelplatten und anderen Verdichtungsgeräten kennen. Je nach Einsatzgebiet und nach entsprechender Sicherheitsunterweisung kommst du auf diesen Maschinen zum Einsatz. Sicherheit hat dabei immer oberste Priorität.

Wie gehen Sie mit Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und ressourcenschonender Arbeit um?

Nachhaltigkeit ist für uns kein Lippenbekenntnis. Wir pflanzen standortgerechte Arten und stellen unsere Technik dort, wo es sinnvoll und wirtschaftlich möglich ist, schrittweise auf elektrische Maschinen und Geräte um. Dazu gehören unter anderem Elektro-Hoflader, Mähroboter sowie elektrisch betriebene Heckenscheren, Motorsägen und Laubbläser. Der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser und Materialien gehört bei uns zum Standard. Wir setzen gezielt auf Verdunstungsschutz in den Beeten und auf Tröpfchenbewässerung, um den Wasserverbrauch so gering wie möglich zu halten.