Sparkasse Bodensee

<- Zurück zur Übersicht
  1. Melissa Ekici
  2. Julia Nakonechny

Interview mit Melissa Ekici

Melissa Ekici
Bankkaufmann/-frau
20 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie läuft das Bewerbungsverfahren bei der Sparkasse Bodensee ab?

Das Bewerbungsverfahren ist ganz einfach online. Du bewirbst dich über das Online-Bewerbungstool auf der Website der Sparkasse Bodensee. Nachdem du deine Unterlagen eingereicht hast, werden diese von den Personalverantwortlichen geprüft. Wenn deine Bewerbung überzeugt, wirst du zu einem Online-Bewerbungsgespräch eingeladen. Falls du dort ebenfalls überzeugen kannst folgt ein Vorstellungsgespräch vor Ort. Und wenn dann alles gut läuft, bekommst du schnell eine Zusage.

Wie ist die Ausbildung bei der Sparkasse Bodensee strukturiert?

Die Ausbildung zur Bankkauffrau ist dual. Du arbeitest abwechselnd je nach dem in welcher Region du eingesetzt bist in verschiedenen Geschäftsstellen und gehst zur Berufsschule in Friedrichshafen oder Überlingen je nach Ausbildungsort. So kannst du das, was du in der Schule lernst, direkt in der Praxis anwenden. Während der Ausbildung lernst du verschiedene Bereiche kennen, wie Kreditgeschäft, Kundenberatung, Zahlungsverkehr und vieles mehr. Es werden auch zahlreiche Programme angeboten, die dir helfen, dich weiterzuentwickeln.

Was unterscheidet die Ausbildung bei der Sparkasse Bodensee von anderen Banken?

Was die Sparkasse Bodensee besonders macht, ist das gute Arbeitsklima. Man fühlt sich immer als Teil des Teams. Es gibt viel Unterstützung von den Kollegen, und als Azubi bist du immer eingebunden. Zudem hast du die Chance, nicht nur in den Standardbereichen zu arbeiten, sondern auch in spezialisierte Bereiche wie Private Banking und in unsere Immobilienabteilung einzutauchen. Die Sparkasse Bodensee bietet auch viele Weiterbildungsmöglichkeiten, die dich sowohl fachlich als auch persönlich weiterbringen.

Was sind die nächsten Karriereschritte, die dir nach der Ausbildung offenstehen?

Nach der Ausbildung gibt es viele Möglichkeiten. Du kannst den Bankfachwirt machen, was dich auf Führungspositionen vorbereitet. Der Bankbetriebswirt ist eine weitere Option, um mehr betriebswirtschaftliches Wissen zu erlangen und in Management-Aufgaben einzutauchen. Wer direkt nach der Ausbildung studieren möchte, kann einen Bachelor-Abschluss in Bankwirtschaft machen. All diese Weiterbildungen werden nebenberuflich absolviert. Das ist eine gute Möglichkeit, Theorie und Praxis zu verbinden und für höhere Management-Positionen qualifiziert zu werden.

Was würdest du potenziellen Bewerbenden empfehlen, wenn sie sich auf die Ausbildung bei der Sparkasse Bodensee vorbereiten?

Meine Empfehlung ist es, authentisch zu sein und sich nicht zu verstellen. Nutze die Chance, dich im Gespräch zu zeigen, so dass während dem Bewerbungsgespräch erkannt wird, wer du wirklich bist. Es ist auch hilfreich, sich vorher über Bankprodukte und den allgemeinen Bankbetrieb zu informieren. Zeige Motivation und sei bereit, neue Dinge zu lernen. In der Ausbildung wirst du viele verschiedene Bereiche kennenlernen. Neugier und Lernbereitschaft sind deswegen sehr wichtig. Und abschließend: Eigeninitiative ist wichtig! Zeige Interesse an den Aufgaben und bring Ideen ein, dann wirst du viel lernen.

Interview mit Julia Nakonechny

Julia Nakonechny
Bankkaufmann/-frau
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Welche Möglichkeiten werden mir angeboten um mich auf Klassenarbeiten/Prüfung vorzubereiten?

In der Berufsschule wird uns alles Nötige und Wichtige für Klassenarbeiten vermittelt. Unsere Klassenarbeiten bestehen überwiegend aus ehemaligen Prüfungsfragen, wodurch wir bereits während der Schulzeit auf das Niveau der Abschlussprüfung vorbereitet werden. Zudem arbeiten wir mit einer App, die uns zu jedem Themenbereich Lernvideos anbietet. Im Anschluss daran wird unser Wissen durch Quizfragen überprüft. Außerdem stehen uns unsere Kollegen und Kolleginnen aus jeder Abteilung immer zur Verfügung, sollten uns doch noch Fragen im Kopf sein.

Wie läuft die Übernahme nach der Ausbildung? Wo arbeiten meist ehemalige Azubis heute?

Zunächst muss die Abschlussprüfung erfolgreich bestanden werden. Dass eine Übernahme nach der Ausbildung nicht erfolgt, kommt eher selten vor. Dennoch sollte man sich gegen Ende der Ausbildungszeit frühzeitig mit den jeweiligen Abteilungen austauschen, um herauszufinden, ob dort eine freie Stelle zur Verfügung steht. Je nach dem müssen anschließend entsprechende Bewerbungen verschickt werden. Falls eine direkte Übernahme in eine Abteilung nicht möglich ist, besteht die Möglichkeit, als „Springer/in“ eingesetzt zu werden. Dabei unterstützt man flexibel verschiedene Abteilungen, in denen gerade personeller Bedarf besteht. Ehemalige Auszubildende arbeiten heute beispielsweise in Bereichen wie der Beratung, im Service oder auch in internen Abteilungen, wie der Sachbearbeitung. Je nach Stelle bietet die Zeit nach der Ausbildung eine gute Gelegenheit, sich fachlich weiterzubilden, da die Belastung zu Beginn noch überschaubar ist.

Bekommen wir Azubis bestimmte Aufgaben/Projekte?

Je nach Abteilung werden uns unterschiedliche Aufgaben übertragen, die entweder selbstständig oder im Team bearbeitet werden können. Im Service-Team übernehmen wir dabei beispielsweise dieselben Tätigkeiten wie unsere Kollegen/Kolleginnen im Arbeitsalltag. Zusätzlich treffen wir Auszubildenden uns vierteljährlich und erhalten dabei verschiedene Aufgaben oder Projekte von unserem Ausbildungsleiter. Ein Beispiel hierfür ist ein soziales Projekt, das wir eigenständig planen und für einen Tag selbst organisieren und durchführen dürfen.

Wie läuft deine Arbeitszeit/Urlaubsplanung ab?

Da wir als Auszubildende ebenfalls im Gleitzeitmodell arbeiten dürfen, können wir unsere Arbeitszeiten flexibel gestalten. Je nachdem, ob man lieber früh startet oder morgens etwas länger schlafen möchte, besteht die Möglichkeit, zwischen 8 und 9 Uhr oder in Ausnahmefällen auch später mit der Arbeit zu beginnen. Dementsprechend kann der Feierabend ebenfalls früher oder später gestaltet werden.

Außerdem besteht die Möglichkeit, unseren Urlaub außerhalb der Berufsschulzeiten weitgehend frei zu planen. Urlaubswünsche werden dabei nur in seltenen Fällen abgelehnt.

Was erwartet einen am Anfang der Ausbildung?

Wie in jedem neuen Beruf lernt man auch während der Ausbildung viele neue Dinge kennen. Abhängig von bisherigen Erfahrungen oder vorherigen Tätigkeiten können einem manche Inhalte im Betrieb oder in der Berufsschule bereits bekannt vorkommen. Natürlich begegnet man anfangs vielen neuen Menschen, trotzdem sollte man den Einstieg nicht als zu stressig erwarten. In den einzelnen Abteilungen wird man offen aufgenommen und Schritt für Schritt eingearbeitet. Außerdem werden wir in der ersten Woche mit einer Einführungswoche begrüßt, in der wir alle wichtigen und notwendigen Informationen für unsere Ausbildung vermittelt bekommen. Uns wird alles wichtige wie Schule, der Arbeitsalltag, korrektes Verhalten, Sicherheiten und Regeln sowie die Ausbildung selbst vorgestellt. Dabei haben wir auch die perfekte Möglichkeit mit unseren Mit-Azubis warm zu werden.