Die Entscheidung, eine Ausbildung in der Verwaltung zu machen, war nicht meine erste.Nach meinem Abitur habe ich zunächst den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegerinausgeübt. Ein paar Jahre nach meiner Ausbildung konnte ich aus persönlichen Gründenleider nicht mehr in diesem Beruf arbeiten. Stattdessen übernahm ich dieVerwaltungsaufgaben auf der Station. Dabei wurde mir deutlich, wie viel Freude mir dieseArbeit bereitet und dass ich mich in diesem Bereich gerne weiterentwickeln möchte.
Aus diesem Grund entschloss ich mich, mich bei verschiedenen Behörden zu bewerben. Unter
anderem auch bei der Stadt Hilden. Besonders angesprochen hat mich dabei, dass ichhier schon seit einigen Jahren lebe und viele positive Erfahrungen mit der Stadt und denBürger*innen verbinde.Vor Beginn meiner Ausbildung war es mir besonders wichtig, gut betreut zu werden undmich schulisch nicht überfordert zu fühlen. Ich hatte großen Respekt davor, mitGesetzestexten zu arbeiten und anfangs die Sorge, damit nicht richtig umgehen zukönnen.
Diese Befürchtung hat sich jedoch schnell als unbegründet herausgestellt. Ich
habe gemerkt, dass man mit der Zeit ein gutes Verständnis dafür entwickelt. MeineErwartungen an die Ausbildung haben sich bisher voll und ganz erfüllt. Besondersüberrascht hat mich das Patenkonzept bei der Stadt Hilden. Jede Auszubildende und jederAuszubildende bekommt eine Person zur Seite gestellt, die die Ausbildung aktuelldurchläuft oder durchlaufen hat. Zu wissen, dass jemand da ist, der ähnliche Erfahrungengemacht hat und mich bei schulischen Themen unterstützen kann, war von Anfang ansehr beruhigend und hat mir den Einstieg deutlich erleichtert.In jedem Amt, das ich bisher durchlaufen habe, gab es Aufgaben, die mir besonders vielSpaß gemacht haben, weil sie mich gefordert und motiviert haben Neues zu lernen. ImHaupt- und Personalamt hat mir vor allem gefallen, nach mehrfacher AnleitungBewerbungsgespräche selbst zu führen. Es war spannend, die andere Seite desAuswahlprozesses kennenzulernen und dabei Verantwortung zu übernehmen.
In der Wirtschaftsförderung hatte ich Freude daran, die Ausbildungs- und Studienbörse
mitzuorganisieren. In diesem Feld wurde mir durch das Planen und Abstimmen im Teamnäher gebracht, wie abwechslungsreich und kreativ die Verwaltung sein kann. Auch imBürgerbüro hat mir die Arbeit großen Spaß gemacht, weil ich dort direkten Kontakt zu denBürger*innen hatte und eigenständig Termine übernehmen durfte. Das Gefühl, anderenweiterhelfen zu können, war sehr motivierend und hat mich an meinen vorherigen Beruferinnert.Egal in welchem Amt ich bisher gewesen bin, ich wurde in jedem Team von Anfang anherzlich aufgenommen. Dadurch fiel es mir leicht, mich einzuleben und mich zuintegrieren.
Bei Fragen standen mir die Kolleg*innen jederzeit zur Seite. Besonders positiv
fand ich, dass ich nicht wie eine Schülerin, sondern auf Augenhöhe wie eine Mitarbeiterinbehandelt wurde. Mir wurden regelmäßig verschiedene Aufgaben angeboten, sodass ichdie Arbeit des jeweiligen Amtes in vielen Bereichen kennenlernen konnte. Auch dieBegegnungen im Rathaus, selbst mit Personen, mit denen ich noch keinen direktenKontakt hatte, waren immer freundlich und hilfsbereit.Aus meiner Sicht ist es hilfreich, offen und neugierig zu sein. Vor allem in jeder Abteilungaufmerksam mitzuarbeiten und Fragen zu stellen. Ich habe bisher die Erfahrung gemacht,dass die Kolleg*innen immer bereit sind zu helfen und ihr Wissen weiterzugeben. Mansollte keine Angst davor haben, neue oder ungewohnte Aufgaben zu übernehmen. Auchwenn manches am Anfang herausfordernd wirkt, wächst man schnell hinein und lernt mitjeder Station etwas Neues dazu. Zudem ist es hilfreich, Interesse zu zeigen undEigeninitiative einzubringen.
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