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  1. Robin Reul
  2. Jessy Syczylo
  3. Melina Otterbein

Interview mit Robin Reul

Robin Reul
Industriekaufmann / Industriekauffrau
Foto des/der Interview-Partners/in
22 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

In der 9. Klasse absolvierte ich ein zweiwöchiges Praktikum als Elektriker bei diesem Unternehmen und sammelte dabei viele positive Eindrücke. Da mir das Unternehmen gut in Erinnerung geblieben ist, suchte ich nach meinem Fachabitur im Bereich Wirtschaft und Verwaltung auf der Homepage der STI Group nach Ausbildungsplätzen. Dabei stieß ich auf die Ausbildung zum Packmitteltechnologen, die sich spannend und vielversprechend anhörte. Ich bewarb mich, hatte ein Vorstellungsgespräch und erhielt eine Zusage. Die dreijährige Ausbildung zum Packmitteltechnologen habe ich erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde mir jedoch schnell klar, dass dieser Beruf nicht zu 100 % zu mir passt. Da mir das Unternehmen aber sehr gut gefiel, entschied ich mich, hier zu bleiben und eine Ausbildung zum Industriekaufmann zu starten. Dank meiner kaufmännischen Erfahrungen aus dem Fachabitur war dies der richtige Weg für mich. Heute bin ich sehr glücklich mit dieser Entscheidung, weil der Beruf des Industriekaufmanns einfach besser zu mir passt.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Zu Beginn meiner neuen Ausbildung hoffte ich, dass ich mich wohlfühle und dass der Beruf besser zu mir passt. Von meinen neuen Arbeitskollegen wünschte ich mir einen freundlichen, hilfsbereiten und respektvollen Umgang. Da ich durch meine vorherige Ausbildung bereits die Perspektive der Produktion kennenlernen durfte, war es mir wichtig, viele neue Inhalte erklärt zu bekommen, um auch die kaufmännische Sicht auf die Produktion einer Verpackung zu verstehen. Heute, im zweiten Lehrjahr, kann ich sagen, dass sich meine Erwartungen und Wünsche vollständig erfüllt haben.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Besonders viel Spaß hat mir gemacht, dass ich alle Abteilungen durchlaufen konnte und von Abteilung zu Abteilung immer besser verstanden habe, was hinter der Produktion einer Verpackung steckt. In jeder Abteilung hatte ich Aufgaben, die mir viel Freude bereitet haben, auch wenn es natürlich Tätigkeiten gab, die mir weniger Spaß gemacht haben. Eine meiner Lieblingsaufgaben war es jedoch, in der Abteilung Verkauf Kontrakte und Abrufe im System anzulegen.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Vom ersten Tag an wurde ich in jeder Abteilung herzlich ins Team aufgenommen. Alle waren höflich und standen mir bei Problemen zur Seite, sodass ich mich bisher in jeder Abteilung wohl und respektiert gefühlt habe. Bei Fragen konnte ich mich jederzeit an jemanden wenden, der sich Zeit nahm, mir weiterzuhelfen. Außerdem merkte ich, dass mir Vertrauen entgegengebracht wurde und die Kollegen wollten, dass man sich weiterentwickelt. Da man schon nach kurzer Zeit sehr viel selbstständig arbeiten konnte, gab mir das ein sehr gutes Gefühl.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Traut euch von Anfang an, viele Fragen zu stellen – das zeigt Interesse und hilft euch, Zusammenhänge schneller zu verstehen. Dadurch wird euch Vertrauen geschenkt und ihr könnt schneller selbstständig arbeiten. Das macht nämlich am meisten Spaß, wenn man das Gefühl hat, dass einem vertraut wird und man gebraucht wird. Außerdem solltet ihr immer freundlich sein und jeden grüßen, dem ihr begegnet, denn man weiß nie, mit wem man später noch zusammenarbeiten wird.

Interview mit Jessy Syczylo

Jessy Syczylo
Packmitteltechnologe/-technologin
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
3. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Meine Schwester hat bereits ein Jahr vor mir ihre Ausbildung zur Medientechnologin bei der STI Group begonnen. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir noch nicht sicher, welchen Beruf ich ergreifen wollte. Fest stand jedoch, dass es ein Handwerksberuf sein sollte. Meiner Schwester hat der Start ihrer Ausbildung sehr gut gefallen, und sie hat mir begeistert davon erzählt. Das hat mein Interesse geweckt, und ich habe mich daraufhin für die Ausbildung zur Packmitteltechnologin beworben. Schon bald erhielt ich eine Rückmeldung und wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Als ich schließlich die Zusage bekam, habe ich mich sehr gefreut, Teil der STI Group zu werden.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich hatte erwartet, freundliche Mitarbeiter kennenzulernen, die mir viel beibringen können, damit ich Aufgaben auch selbstständig erledigen kann. Diese Erwartungen haben sich voll erfüllt. Unsere netten Arbeitskollegen haben sich große Mühe gegeben, mir in den einzelnen Abteilungen so viel wie möglich zu zeigen, und ich durfte vieles selbst ausprobieren. Auch die Auszubildenden aus dem Lehrjahr über mir haben mich bei meinen Aufgaben unterstützt und mir hilfreiche Tipps gegeben, damit ich mich verbessern kann.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Besonders viel Spaß hat mir die Arbeit im Vorrichten und in der CAD-Abteilung gemacht. Sehr interessant an der Ausbildung zum Packmitteltechnologen finde ich, dass man alle Abteilungen durchläuft. Dadurch erhält man einen guten Überblick über die einzelnen Prozessschritte.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Von Beginn an wurde ich sowohl von meinen Kollegen an der Maschine als auch von meinen Vorgesetzten sehr gut behandelt. Ich habe mich jederzeit respektiert gefühlt, und wenn ich Fragen hatte, wurden sie mir immer beantwortet. Alle sind sehr offen und hilfsbereit. Sollte doch einmal ein Problem auftreten, weiß ich, dass ich mich an meinen Ausbilder oder die Jugend- und Auszubildendenvertretung wenden kann, und wir gemeinsam eine Lösung finden werden.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Ich empfehle, ein kleines Praktikum zu machen, um noch einmal in den Beruf hineinzuschnuppern. Ich habe mein Praktikum in Alsfeld und in Lauterbach gemacht. Beide Standorte haben mir sehr gut gefallen. Nach dem Praktikum war ich mir sicher, dass ich hier meine Ausbildung beginnen möchte. Ich würde empfehlen, an der Maschine viele Fragen zu stellen, damit die Mitarbeiter merken, dass man interessiert ist. Die Mitarbeiter beantworten gerne alle Fragen, und es wird dir bestimmt nicht langweilig, auch wenn die Maschine läuft.

Interview mit Melina Otterbein

Melina Otterbein
Industriekaufmann / Industriekauffrau
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Die Bundesagentur für Arbeit hat mir das Unternehmen wärmstens empfohlen, und auf der Ausbildungsmesse in Angersbach habe ich meine Bewerbung persönlich übergeben. Der weitere Ablauf verlief äußerst zügig: Ich wurde sofort zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, und schon kurze Zeit später begann meine spannende Reise in das neue berufliche Kapitel.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich hatte erwartet, als Auszubildende herzlich empfangen zu werden und einen großartigen Start zu erleben. Es war mir wichtig, bereits früh eigenständig Aufgaben übernehmen zu dürfen und mich als Teil des Unternehmens zu fühlen. Und was soll ich sagen – genau so ist es gekommen! Unser Einstieg war unvergesslich, wir wurden sofort als Persönlichkeiten wahrgenommen und konnten schon in den ersten Tagen viele spannende Einblicke in das Unternehmen gewinnen. Dabei haben wir viel über die Geschichte, die Werte und die Produktion erfahren, sodass wir schnell verstanden haben, was das Unternehmen ausmacht. Zudem durfte ich schon früh eigene Tätigkeiten durchführen, was mir viel Freude bereitet und meinen Start in die Ausbildung perfekt gemacht hat.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Besonders viel Freude hat mir die Arbeit bereitet, bei der ich selbst überlegen und kreativ sein konnte. Zum Beispiel habe ich ein Rücksendeformular für die Einkaufsabteilung erstellt. Dabei musste ich zuerst genau überlegen, welche Informationen notwendig sind, um einen reibungslosen Rücksendeprozess zu gewährleisten. Anschließend durfte ich das Formular eigenständig umsetzen. Tätigkeiten, die mir nicht ganz so viel Spaß gemacht haben, gab es bisher kaum, da alle Aufgaben sehr spannend waren. Natürlich gehört es auch dazu, als Azubi die Post zu holen, zu bearbeiten oder zu kopieren – was vielleicht für den einen oder anderen etwas langweilig sein mag. Für mich jedoch macht auch diese Arbeit Spaß und gehört zum Lernprozess dazu.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Bisher habe ich eine wirklich perfekte Zusammenarbeit mit meinen Kollegen und Führungskräften erlebt. Es herrschte stets der ideale Mix aus Kontrolle und Freiheit. In manchen Momenten war es wichtig, dass meine Arbeit überwacht wurde, da ich noch kein Profi in der Materie bin. Doch gab es auch viele Situationen, in denen ich komplett eigenständig arbeiten konnte. Das hat mir ein sehr gutes Gefühl gegeben, da ich gespürt habe, dass man mir vertraut. Wenn ich Fragen hatte, konnte ich mich jederzeit an meine Kollegen wenden, und ich habe immer die nötige Unterstützung erhalten. Insgesamt bin ich äußerst zufrieden mit dieser Erfahrung.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Mein Tipp an euch lautet: Zeigt, was in euch steckt! Seid vom ersten Tag an voll dabei, achtet auf euch und gebt euch wirklich Mühe. Begrüßt jeden freundlich auf dem Flur, zeigt Engagement und traut euch auch mal, Neues auszuprobieren. 

Noch wichtig: Seid von Anfang an freundlich zu allen. Die Person, die ihr vielleicht erst am Müllcontainer trefft, könnte später eure Führungskraft sein. Behandelt alle mit Respekt und Herzlichkeit – der erste Eindruck zählt.