Ausbildung zum Maler und Lackierer machen
Maler/-in und Lackierer/-in

3 freie Ausbildungsplätze
Empfohlener Schulabschluss Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer 3 Jahre
Arbeitszeit werktags
1. Lehrjahr 450 Euro
2. Lehrjahr 500 Euro
3. Lehrjahr 635 Euro
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Ausbildung zum
Maler und Lackierer

Klassische duale Berufsausbildung

Egal wer gerade umzieht, ob dein bester Freund, dein Onkel oder ein entfernter Bekannter, dich juckt es in den Fingern und du kannst es kaum erwarten, den Wänden ihren Anstrich zu verpassen. In der Ausbildung zum Maler und Lackierer schwingst du täglich den Pinsel und holst das Beste aus Häusern und Fassaden heraus. Ob Beton, Stahl, Holz oder Metall, du lernst, welche Farbe die jeweils richtige ist und welches Verfahren angewendet wird. Während der 3-jährigen Ausbildung findet man dich auf den verschiedensten Baustellen, denn ständig neue Aufträge sorgen für Abwechslung in deinem Arbeitsalltag. Langschläfer haben es in diesem Beruf übrigens schwer, denn häufig geht es schon in den frühen Morgenstunden mit der Arbeit los. 

Die Ausbildung zum Maler und Lackierer wird mit drei verschiedenen Fachrichtungen angeboten. In der Fachrichtung „Bauten- und Korrosionsschutz“ liegt dein Arbeitsschwerpunkt auf der Sanierung und Sicherung von Bauten und Gebäuden. So führst du beispielsweise Brandschutzmaßnahmen durch, indem du spezielle Beschichtungen aufträgst. Wählst du die Fachrichtung „Gestaltung und Instandhaltung“ liegt dein Arbeitsschwerpunkt auf der optischen Verschönerung von Gebäuden. Du verpasst den Fassaden, Wänden und Decken einen neuen Anstrich und sorgst dafür, dass auch alte Objekte wieder in neuem Glanz erstrahlen. Viel Fingerspitzengefühl brauchst du, wenn du dich für die Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege entscheidest. Historische Gebäude sind dein täglicher Arbeitsort und du gibst nicht nur Wänden und Decken, sondern auch Skulpturen und Ornamenten einen neuen Anstrich.

Währen deiner Ausbildung zum Maler und Lackierer wirst du nicht nur fleißig den Pinsel schwingen, sondern auch die Schulbank drücken. Um Aufträge selbstständig und sachgerecht ausführen zu können, lernst du beispielsweise die verschiedenen Arbeitsmethoden, Farben, Materialien und Bausubstanzen kennen und zu entscheiden, welche Herangehensweise bei den jeweiligen Aufträgen zu wählen ist. Damit deine Arbeit nicht in einem riesen Chaos endet, lernst du zudem, wie du den Arbeitsort absicherst und schützt. Als Maler und Lackierer hast du viel Abwechslung im Berufsalltag. Laufend neue Aufträge sorgen dafür, dass du an den verschiedensten Orten arbeitest. Oft wirst du draußen oder in Rohbauten zu finden sein, Wind und Wetter sollten dir daher nichts ausmachen. 

Wusstest du schon, dass...

  • …die spanische Hobbyrestauratorin Cecilia Giménez unfreiwillig zu Weltruhm gelangte, als sie versuchte eine Jesusabbildung zu restaurieren, die seitdem nur noch als „Affenjesus“ bekannt ist?
  • …nur 5,6% der Maler und Lackierer weiblich sind?
  • …der teuerste Farbstoff Purpur zwischen 2000 und 3000 Euro - pro Gramm(!!!) kostet? Kein Wunder also, dass der reine Farbstoff fast ausschließlich bei der Restauration von Museumsstücken zum Einsatz kommt.
  • …der Eiffelturm 2009 anlässlich seines 120. Geburtstags mit rund 60 Tonnen Farbe neu gestrichen wurde? 24 Maler waren damit über ein Jahr lang beschäftigt.
  • …das menschliche Auge etwa 20 Millionen Farben unterscheiden kann?

Möchtest du Maler und Lackierer werden, sind erste praktische Erfahrungen im Bereich Werken und Technik von Vorteil. Die hohe Mathematik wird zwar nicht von dir verlangt, doch helfen dir mathematische Grundkenntnisse bei der Mengenberechnung und der Anfertigung von Farbmischungen. Offiziell wird kein bestimmter Schulabschluss für die Zulassung zur Maler- und Lackiererausbildung vorgeschrieben, in der Praxis werden aber überwiegend Bewerber mit Hauptschulabschluss eingestellt.

Abgeschlossen wird die 3-jährige Ausbildung mit der sogenannten Gesellenprüfung. Neben einer schriftlichen Prüfung, in der die Inhalte der Berufsschule abgefragt werden, wartet auch eine praktische Prüfung auf dich. Dir wird eine Aufgabe gestellt, in der du deine praktischen Kenntnisse zeigen kannst. Nach der Ausführung wirst du in einem mündlichen Gespräch deine Herangehensweise erklären. Hast du die Gesellenprüfung bestanden, darfst du dich offiziell als Maler und Lackierer bezeichnen. Vielleicht möchtest du ja mal deinen eigenen Betrieb führen und selbst Lehrlinge ausbilden. Die Chance bekommst du, wenn du eine Weiterbildung zum Meister machst. Zudem hast du mit der Ausbildung als Maler und Lackierer viele Möglichkeiten dich zu spezialisieren, beispielsweise zum Restaurateur, Maler und Tapezierer, Vorarbeiter oder Wärmeisolierer. 

Du solltest Maler und Lackierer werden, wenn...

  1. ...du gerne an verschiedenen Arbeitsorten und im Freien arbeitest.
  2. ...du handwerklich begabt und geschickt bist.
  3. ...du körperlich fit bist.

Du solltest auf keinen Fall Maler und Lackierer werden, wenn...

  1. ...wenn du allergisch auf Farben und chemische Stoffe reagierst.
  2. ...du eine schlechte Feinmotorik hast.
  3. ...du Höhenangst hast und von Treppen, Leitern und Baugerüsten lieber Abstand hältst.

Das Maler und Lackierer-Quiz

Der Begriff Restauration steht für…



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