Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Kunststofftechnik untersuchen Kunststoffe und Zwischenprodukte aus Kunststoff auf Materialfehler und überwachen ihre gleichbleibende Qualität. Sie planen physikalisch-chemische sowie mechanisch-technologische Prüfungen und Versuchsreihen und untersuchen zur Weiterverarbeitung bestimmte Erzeugnisse und Teile aus Kunststoff auf ihre Zusammensetzung, Struktur und Eigenschaften. Nach Schadensfällen ermitteln sie mögliche Ursachen des Bauteilversagens. Sie präparieren Werkstoffproben für zerstörende, zerstörungsfreie oder materialografische Prüfungen, etwa Zug-, Biege- oder Relaxationsversuche. Weiter bestücken sie Prüfgeräte, untersuchen Proben mit verschiedenen Prüfgeräten und bestimmen physikalische, chemische und insbesondere mechanische Eigenschaften sowie Kennwerte von Kunststoffen. Beispielsweise bestimmen sie Materialeigenschaften wie Härte oder Verformbarkeit und untersuchen den Aufbau von technischen Kunststoffen. Die Ergebnisse der Untersuchungen bewerten sie im Zusammenhang mit dem Fertigungsprozess. Wenn sie fehlerhafte Halbzeuge oder Teile untersuchen, analysieren sie die Fehlerursachen und legen Abhilfemaßnahmen fest. Schließlich dokumentieren sie ihre Ergebnisse und beurteilen z.B. die Ergebnisplausibilität.
Sorgfalt und Genauigkeit
Prüfungen müssen präzise durchgeführt und dokumentiert werden.
Analytisches Denken
Du solltest Ursachen für Materialfehler erkennen und Zusammenhänge verstehen.
Technisches Interesse
Umgang mit Prüfmaschinen, Messgeräten und Laborarbeit sollte dir Spaß machen.
Verantwortungsbewusstsein
Die Ergebnisse sind oft Grundlage für die Qualitätssicherung.
Gute Berufsperspektive nach Ausbildungsende und umfangreiche Fortbildungsmöglichkeiten
Abwechslungsreicher Ausbildungsdurchlauf mit unterschiedlichen Stationen
Persönliche Ansprechpartner während deiner Ausbildung
gute Bus- und Bahnanbindung sowie kostenfreie Parkplätze
Wochenarbeitszeit: 37,5 h
viele Zusatzleistungen und Aktivitäten
Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Kunststofftechnik finden Beschäftigung
-bei Herstellern von Halbzeugen, Teilen und Produkten aus Kunststoffen oder Verbundwerkstoffen
-in weiterverarbeitenden Unternehmen der Luftfahrt-, Automobil-, Eisenbahn- und Schiffbauindustrie
-im Anlagenbau
-in der Energiewirtschaft
-bei Werkstoffprüfanstalten
-bei Materialforschungseinrichtungen
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