ODER
Ich bin durch meine Berufsschule auf das Autohaus Wickenhäuser aufmerksam geworden.
Bereits im ersten Lehrjahr hatte ich während meiner Probezeit in meinem damaligen Betrieb über einen Betriebswechsel nachgedacht. Von der Schule erhielt ich daraufhin eine Übersicht der Betriebe, die im aktuellen Ausbildungsjahr Auszubildende an unserer Berufsschule angemeldet hatten.
Im Nachgang habe ich mich mit einem Klassenkameraden, der nun auch mein Kollege ist, über das Autohaus Wickenhäuser unterhalten. Daraufhin entschied ich mich, eine Initiativbewerbung einzureichen, die zu einem Bewerbungsgespräch führte.
Von der Ausbildung zur Automobilkauffrau habe ich mir Abwechslung und einen tiefen Einblick in die Automobilbranche erwartet. Es ist keine klassische kaufmännische Ausbildung, die nur im Büro stattfindet. Mir war es wichtig, kaufmännische Tätigkeiten mit meiner Leidenschaft für Autos verbinden zu können. In dieser Hinsicht wurden meine Erwartungen definitiv erfüllt. Während meiner Ausbildung durfte ich bereits verschiedene Abteilungen kennenlernen, darunter unter anderem das Lager, den Counter und die Personalabteilung.
Ich bin ein kontaktfreudiger Mensch, weshalb ich den Umgang und Kontakt mit Kunden und Kollegen sehr schätze. Ich mochte meine Arbeit am Counter, da dieser als Schnittstelle zwischen den verschiedenen Abteilungen fungiert und jeder Tag neue Kunden, neue Fahrzeuge und Fälle bringt. Ich bin gerne Ansprechpartnerin für unterschiedliche Anliegen und organisatorische Aufgaben zu übernehmen. Außerdem gefällt mir, dass ich durch die abwechslungsreichen Tätigkeiten immer wieder Neues dazulernen und zunehmend selbstständig arbeiten kann.
Weniger gerne erledige ich monotone und sich wiederholende Aufgaben, zum Beispiel die Ablage. Dennoch gehört auch das zum Ausbildungsalltag und hilft beim Verständnis für die Abläufe im Autohaus.
Zu Beginn meiner Ausbildung gab es in meinem Betrieb einige Umstellungen, weshalb mir der Einstieg zunächst etwas schwergefallen ist. Besonders die wechselnden Abteilungen und das Fehlen eines festen Ansprechpartners haben die Anfangszeit erschwert. In den vergangenen Monaten hat sich die Situation jedoch enorm verbessert. Mittlerweile fühle ich mich deutlich besser eingebunden und kann auch selbst Verantwortung übernehmen. Unter anderem kümmere ich mich inzwischen um neue Auszubildende und kann meine eigenen Erfahrungen an sie weitergeben und bin Ansprechpartner für sie.
Mein Tipp ist, von Anfang an offen und motiviert an die Ausbildung heranzugehen. Jede Ausbildung erfordert Geduld, Eigeninitiative und Disziplin. Man sollte bereit sein, Neues zu lernen, Fragen zu stellen und auch Herausforderungen anzunehmen. Grundsätzlich bietet die Ausbildung zur Automobilkauffrau bzw. zum Automobilkaufmann eine vielseitige Möglichkeit, sich kaufmännisch weiterzuentwickeln und verschiedene Bereiche der Automobilbranche kennenzulernen.
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