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Interview mit Linda

Linda
Fachkraft für Lagerlogistik
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Was hat dich an diesem Beruf besonders interessiert?

Der abwechslungsreiche Arbeitsplatz war ein großer Punkt meiner Entscheidung. Man ist nicht nur am PC, sondern auch aktiv im Lager unterwegs. Sei es zu Fuß mit einem Hubwagen, einer Ameise oder auf einem Stapler. Auch die verschiedenen Lagertechniken und -Prozesse sind vielfältig. 

Warum hast du dich für unsere Firma als Ausbildungsbetrieb entschieden?

AZO hat an meiner vorherigen Schule verschiedene Ausbildungsberufe vorgestellt. Da bekam ich meinen ersten Eindruck. Als ich hier dann ein Praktikum im Lager machen durfte, wurde mir klar, dass ich hier arbeiten möchte. Nicht nur die Kollegen sind supernett und helfen einem gerne, sondern die Vorgesetzten sind auch alle echt lieb und unterstützen, wo sie können. Ein weiterer Pluspunkt ist der Standort. Mein Arbeitsweg beträgt ca.15 Minuten mit dem Auto. Zudem hat man flexible Arbeitszeiten, wenn zum Beispiel mal ein Termin fällig ist oder man morgens nicht aufstehen will, kann man einfach später anfangen. So geht es natürlich auch umgekehrt, wer früher anfängt kann auch früher gehen.

In den ersten Monaten hat es sich auch schon herausgestellt, dass AZO die richtige Entscheidung war, denn ich war für mehrere Monate arbeitsunfähig und man hat mir sogar Hilfestellung beim wieder Einarbeiten gegeben.   

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Da es sehr abwechslungsreiche Aufgaben in der Logistik gibt, kann ich keinen typischen Tag nennen. Entweder ich bin in der Kommissionierung und bereite Aufträge für die Montage vor oder man setzt mich im Wareneingang ein. Dort werden Güter angeliefert, meine Aufgabe besteht darin, zu kontrollieren, ob Menge und Qualität stimmen. Auch auf oberflächliche Beschädigung muss geachtet werden. Das hört sich auf den ersten Blick nicht so spektakulär an, ist aber essentiell wichtig um wirtschaftlich produzieren zu können und leistet einen sehr wichtigen Beitrag zum Gesamtprozess. Wird hier ein Fehler gemacht, zieht der sich durch die ganzen künftigen Arbeitsschritte.  

Mit Welchen Maschinen oder Geräten arbeitest du im Lager?

Ein alltägliches Gerät ist die Ameise oder der Hubwagen, diese unterstützen den Arbeitsalltag sehr. Ich persönlich finde aber Fahren mit vor allem dem Hochregalstapler am interessantesten. Er funktioniert wie ein normaler Stapler, fährt aber zudem noch in die Höhe bis zu zehn Meter. Auch Maschinen wie Krane sind im Alltag sehr nützlich, um schweres hochzuheben. In der Paketannahme wird ein Hebegerät eingesetzt, um den Körper zu schonen.

Was hast du in deiner Ausbildung gelernt, das du vorher nicht wusstest?

Ich hatte nicht erwartet, dass eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik auch richtig anspruchsvoll sein kann. Erst als ich begonnen habe, wurde mir klar, wie komplex so ein Lager aufgebaut ist, dass es richtig funktioniert. Jeder muss seine Aufgabe verantwortungsbewusst erfüllen. 

Was gefällt mir an der Berufsschule?

Die Berufsschule ist ein starker Kontrast zu meinem Arbeitsalltag. Hier sitzt man den größten Teil des Tages und hört den Lehrern zu. Aber es gibt jedes Jahr ein Projekt, das wir uns als Klasse gemeinsam aussuchen dürfen. Dieses Lehrjahr haben wir zum Beispiel ein komplettes Lagersystem aus Karton gebastelt mit eigener Planung und Konstruktion. Diese Abwechslung hat gutgetan. Man hat seine Kreativität ausleben lassen können und dabei komplett vom Alltag (egal ob privat oder beruflich) abschalten können. 

Wie ist die Stimmung im Team?

Durch unseren jungen Chef, mit dem alle gut auskommen, ist die Stimmung meist angenehm. Das merkt man täglich an der Kommunikation untereinander, sie ist offen und alle sind hilfsbereit.  

Arbeitest du eher selbstständig oder gemeinsam mit Kollegen?

Meist bin ich selbstständig unterwegs. Anfangs wurde mir alles erklärt, aber auch da durfte ich bereits allein einige Aufgaben bewältigen. Natürlich gibt es Bereiche, in denen man zusammen arbeitet, aber da ich mich eigentlich mit alles super verstehe, mache ich das auch gerne. 

Was würdest du jemandem sagen, der sich für diesen Beruf interessiert?

Wenn du dir nicht sicher bist oder die 3 Jahre zu lang sind, kann man auch die Ausbildung zum Fachlageristen machen. Der Stoff in der Schule ist derselbe, wir hatten auch 2 Fachlageristen bei uns. Im Anschluss ist auch noch möglich, dass die Ausbildung danach fortgeführt wird. Außerdem stehen auch viele verschiedene Türen nach dem Abschluss der Ausbildung offen. 

Interview mit Dao

Dao
Technische/r Produktdesigner/in
Foto des/der Interview-Partners/in
21 Jahre
2. Ausbildungsjahr
- Was hat dich dazu motiviert, eine Ausbildung zum Technischen Produktdesigner zu beginnen, und was fasziniert dich an diesem Berufsfeld?

Meine ersten Berührpunkte mit einem CAD-Programm hatte ich in der Schule. Mir fiel es leicht das Programm zu bedienen. Auch hatte ich viel Spaß beim Konstruieren. Am meisten fasziniert mich der Ablauf von der Idee bis hin zur Umsetzung, sowie die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern, die an verschiedenen Projekten mitwirken.

Welche Projekte oder Aufgaben als Technischer Produktdesigner haben dir bisher am meisten Spaß gemacht?

Rückblickend kann ich sagen, dass mir meine Aufgaben, insbesondere die konstruktiven Teile, große Freude bereitet haben. Durch die verschiedenen Projekte in der Ausbildung gestalteten sich die konstruktiven Aufgaben besonders abwechslungsreich für mich.

Was sind aus deiner Sicht die größten Vorteile einer dualen Ausbildung gegenüber rein theoretischem Lernen?

Aus meiner Sicht ist der größte Vorteil, dass man die realen Abläufe in einem Unternehmen kennenlernt und sich so besser auf das Berufsleben vorbereiten kann. Du knüpfst Kontakte zu erfahrenen Mitarbeitern, die dir bei Fragen mit ihrem Fachwissen weiterhelfen. Des Weiteren werden Theorie und Praxis miteinander verknüpft, was ein umfassendes Verständnis ermöglicht. 

Wie stellst du dir deine berufliche Zukunft nach der Ausbildung vor? Weißt du schon, in welchem Bereich du später arbeiten möchtest?

Ich könnte mir vorstellen, dass ich nach meiner Ausbildung in einer anderen Abteilung in der Projektierung arbeite. Ich möchte mich auf jeden Fall weiterbilden und ggf. die Möglichkeit für ein Maschinenbau-Studium bei AZO in Betracht ziehen.

Wie würdest du die Unternehmenskultur bei AZO beschreiben und inwiefern hat sie dein Lernen und Arbeiten beeinflusst?

Ich empfinde die Unternehmenskultur als sehr positiv. Die Unternehmenskultur bei uns ist geprägt von gegenseitigem Respekt, Vertrauen und einer starken Teamorientierung. Ich fühle mich hier wertgeschätzt und habe die Möglichkeit, mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln.

Wie erlebst du die Unterstützung durch deinen Ausbilder und Kollegen während deiner Ausbildung?

Von meinen Ausbildern erhalte ich viel Unterstützung und fühle mich bestens betreut. Bei größeren Projekten mit mehreren Schwierigkeiten arbeiten wir meist zusammen an verschieden Lösungswegen. Auch meine Kollegen sind stets offen für Fragen und helfen mir fachlich weiter.

Interview mit Maron

Maron
Fachinformatiker/in für Anwendungsentwicklung
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
3. Ausbildungsjahr
1. Wie hat sich dein Wissen und Können seit dem ersten Ausbildungsjahr entwickelt?

Seit Beginn meiner Ausbildung bei AZO hat sich mein Wissen und Können grundlegend weiterentwickelt. Im ersten Lehrjahr habe ich die Grundlagen der Programmierung mit den Sprachen C# und Python erlernt und Erfahrungen mit verschiedensten Frameworks gesammelt. Der Fokus lag hauptsächlich darauf, die Basis zu verstehen: Syntax, Kontrollstrukturen und erste kleine Projekte, wie zum Beispiel das Programmieren eines Geldautomaten. Aber auch das Administrieren/Entwickeln unserer Microsoft Infrastruktur. Diese Projekte halfen mir vor allem dabei, meine Problemlösungsfähigkeiten zu schärfen. Im Laufe der Ausbildung konnte ich dieses Wissen weiter vertiefen, insbesondere durch das Kennenlernen unserer Softwarelösungen und der Konzepte, die wir bei AZO verfolgen. Dazu gehörten auch die Arbeit mit Kunden, der Aufbau von Datenbanken, Servern und Netzwerken sowie die Softwareentwicklung und Softwarebereitstellung. Ich habe gelernt, komplexere Zusammenhänge zu verstehen und diese in der Praxis umzusetzen. Ein besonderes Highlight war für mich die Einarbeitung in neue KI-Technologien, in die ich mich schon bereits im zweiten Lehrjahr einarbeiten durfte. Dadurch konnte ich viel Fachwissen in diesem Bereich sammeln und sogar an der Ausarbeitung von Proof of Concepts teilhaben. Diese Konzepte durfte ich auch softwareseitig umsetzen, was mir wertvolle praktische Erfahrungen vermittelt hat. Ich habe gelernt, Präsentationen zu halten, effizient in Teams zusammenzuarbeiten und gemeinsame Projekte erfolgreich durchzuführen. Auch mein Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge hat sich verbessert. Zudem habe ich im Laufe der Ausbildung eine zunehmend selbstständige Arbeitsweise entwickelt. Ich bin nun in der Lage, Aufgaben eigenverantwortlich zu planen, Probleme selbstständig zu analysieren und Lösungen zu erarbeiten. Diese Fähigkeiten sind für den Alltag eines Fachinformatikers von großer Bedeutung und helfen mir, Aufgaben erfolgreich zu erledigen.

2. Welche Programmiersprachen und Tools sind mittlerweile Teil deines Alltags?

Mittlerweile sind zahlreiche Programmiersprachen und Tools fester Bestandteil meines beruflichen Alltags. Für die logische Umsetzung von Softwarelösungen arbeite ich mit C#, Python und JavaScript, während ich für die Gestaltung und Entwicklung von Benutzeroberflächen HTML und CSS verwende. Zu den von mir genutzten Tools zählen Visual Studio, Git, sowie Docker, und vielen mehr.

3. Was sind deine Pläne nach der Ausbildung?

Nach einem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung plane ich, mein Fachwissen weiter bei AZO auszubauen. Besonders möchte ich meine Kenntnisse in modernen Frameworks und zukunftsweisenden Technologien wie Cloud-Computing (z. B. Microsoft Azure) und Künstlicher Intelligenz weiter vertiefen, um innovative und skalierbare Lösungen entwickeln zu können. Zudem strebe ich berufliche Weiterbildungen an, z.B. durch Zertifizierungen im Bereich der Softwareentwicklung und Künstlichen Intelligenz, um meine fachliche Kompetenz zu stärken.

4. Was gefällt dir am meisten an deinem Arbeitsalltag im Unternehmen?

Am meisten schätze ich das familiäre Arbeitsklima innerhalb der Firma und den Zusammenhalt im Team. Durch meine Arbeitskollegen entsteht eine lockere, motivierende Atmosphäre, in der ich mich wohlfühle. Außerdem gefällt mir die Abwechslung meiner Aufgaben, die immer wieder herausfordernd sein können und mich fachlich und persönlich weiterbringen.

5. Warum hast du dich damals für die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung entschieden?

Ich habe mich für die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung entschieden, weil ich mich schon früh für Technik begeistert habe. Bei mir fing das tatsächlich durch Videospiele an. Während andere nur gespielt haben, habe ich mich oft gefragt: Wie funktioniert so ein Server eigentlich? oder Wie erstellt man Spielmodifikationen und fügt sie hinzu? Das hat bei mir ein echtes Interesse geweckt, so dass man selbst kleinere Dinge ausprobiert hat.

In der Schule habe ich mich dann bewusst für das freiwillige Wahlfach Informatik entschieden, weil ich tiefer in das Thema IT eintauchen wollte. Leider ging es im Unterricht oft nur um die grundlegende Bedienung von Office-Programmen wie Word, Excel und PowerPoint. Daher entschied ich mich, zusätzlich an der Robotics-AG meiner Schule teilzunehmen. Dort konnte ich zum ersten Mal einen Roboter mit logischen Blöcken programmieren und nahm mit meiner AG sogar erfolgreich an einem Wettbewerb teil. Das Gefühl, etwas Eigenes zu entwickeln, das funktioniert, war einfach großartig. So habe ich mir vorstellen können, dass so ähnlich auch als Beruf zu machen.

Durch die Corona-Pandemie war es leider schwierig, ein Praktikum in diesem Bereich zu finden, um mich zu 100% auf diesen Beruf festzulegen. Deshalb habe ich mich im Endeffekt "Blind" auf die Ausbildungsstelle bei AZO beworben.

Für mich war AZO der einzige Arbeitgeber, der für mich in Frage kam. Ich war von Anfang an von der internationalen Zusammenarbeit fasziniert. Ich spreche gerne Englisch und bin es durch das Online-Gaming gewohnt, mich mit Leuten aus aller Welt auszutauschen. Genau das hat AZO für mich so besonders gemacht – der Mix aus Technik, Teamarbeit und internationaler Kommunikation.

6. Welche Fähigkeiten hast du dir in der Ausbildung besonders angeeignet?

Ich habe insbesondere meine Fähigkeiten beim Präsentieren und in der Teamkommunikation weiter verbessert. Vor allem im Rahmen der KI-Projekte, bei denen ich eng mit Abteilungsleiter und der Geschäftsführung zusammenarbeite, durfte ich regelmäßig sowohl aktuelle KI-Trends als auch meine eigenen Lösungsansätze präsentieren.

Interview mit Milena

Milena
Industriekaufmann/-frau
Foto des/der Interview-Partners/in
19 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen?

Alles begann mit einer intensiven Recherche. Ich habe sowohl online nach offenen Ausbildungsstellen gesucht als auch persönliche Kontakte genutzt, um potenzielle Chancen auszuloten. Dabei war es mir wichtig, nicht nur auf die fachlichen Anforderungen zu achten, sondern auch auf die Unternehmenskultur und die Werte, die mir wichtig sind.

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich bin sehr dankbar für die Gelegenheit, bei der Firma AZO meine Ausbildung begonnen zu haben. Der Weg hierhin war zwar anspruchsvoll, aber ich bin fest davon überzeugt, dass sich meine Mühe und Beharrlichkeit gelohnt haben. Ich freue mich darauf, in den kommenden Jahren mein Bestes zu geben und mich weiterzuentwickeln.

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Es gibt eine Vielzahl von Aufgaben, die besonders Spaß machen können. Besonders fand ich bis jetzt Einkauf und Beschaffung. Die Auswahl von Lieferanten, das Verhandeln von Verträgen und das Finden von wirtschaftlichen Lösungen für die Beschaffung von Materialien oder Dienstleistungen erfordern strategisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten.

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Die Betreuung und Unterstützung, die ich erhalten habe, haben meine Ausbildung zu einer äußerst bereichernden Erfahrung gemacht.
Von Anfang an fühlte ich mich herzlich willkommen und gut aufgehoben.
Besonders schätze ich die Möglichkeit, eigenverantwortlich zu arbeiten und gleichzeitig auf die Unterstützung meiner Kollegen zählen zu können.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Es ist wichtig, herauszufinden, welche dieser Aufgabenbereiche am besten zu deinen persönlichen Interessen, Fähigkeiten und Werten passen. Indem du dich auf die Aufgaben konzentrierst, die dir Freude bereiten, kannst du deine berufliche Laufbahn als Industriekauffrau besonders erfüllend und abwechslungsreich gestalten.

Interview mit Odin

Odin
Fachinformatiker/in für Anwendungsentwicklung
Foto des/der Interview-Partners/in
17 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?

Ich habe mich für diese Ausbildung entschieden, da ich bereits während meiner Schulzeit großes Interesse an Technik entwickelt habe. Durch die Arbeit meiner Eltern hatte ich früh Kontakt zum Programmieren und konnte mehrere Jahre am Lego Mindstorms EV3 Wettbewerb teilnehmen. Dabei wurde ich dem Programmierteam zugeteilt, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.

Zusätzlich habe ich an einem Programmierwettbewerb der ESA teilgenommen. Dabei war die Aufgabe, einen Raspberry Pi, der auf die ISS geschickt wurde, so zu programmieren, dass er mithilfe selbst aufgenommener Bilder die Geschwindigkeit der ISS berechnen kann.

Diese positiven Erfahrungen im Bereich Programmierung wurden durch mein Praktikum bei AZO bestätigt. Deshalb habe ich mich für diese Ausbildung entschieden.

Warum hast du dich für unser Unternehmen als Ausbildungsbetrieb entschieden?

Ich habe mich für AZO entschieden, da ich bereits früh durch meine Eltern ersten Kontakt zum Unternehmen hatte. Als mein Bruder ebenfalls dort angefangen hat zu arbeiten, wurde dieser Kontakt noch intensiver.

Zudem war ich auf mehreren Firmenveranstaltungen und konnte AZO dadurch besser kennenlernen. Während meines Praktikums ist mir besonders das freundliche und angenehme Arbeitsklima aufgefallen.

Auch im Vorstellungsgespräch hatte ich ein deutlich besseres Gefühl als bei anderen Unternehmen. Aus diesen Gründen habe ich mich für AZO als Ausbildungsbetrieb entschieden.

Welche Aufgaben hast du in den ersten Wochen übernommen?

In den ersten Wochen meiner Ausbildung war ich im Helpdesk, dem First-Level-Support bei AZO, eingesetzt. Dort wurde mir gezeigt, wie neue Laptops eingerichtet werden und wie der Support organisiert ist.

Außerdem hatte ich eine Aufgabe, bei der ich prüfen musste, ob bestimmte Zertifikate auf einem Fernseher installiert sind, damit bei einer Google-Suche keine Sicherheitsabfrage erscheint.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Mein Arbeitstag beginnt zwischen 6:30 und 6:50 Uhr, abhängig vom Verkehr. Danach starte ich direkt mit meinen Aufgaben. Aktuell arbeite ich daran, einen Timestamp zu einer Excel-Makro-Signatur hinzuzufügen.

Um 9:00 Uhr mache ich eine 15-minütige Frühstückspause. Danach arbeite ich weiter bis zur Mittagspause um 11:45 Uhr, die aufgrund meines Alters 45 Minuten dauert.

Nach der Mittagspause setze ich meine Aufgaben fort und arbeite in der Regel bis etwa 15:30 Uhr.

An welchen Projekten arbeitest du aktuell?

Aktuell arbeite ich daran, einen Timestamp zu einer Excel-Makro-Signatur hinzuzufügen. Dies ist wichtig, da ein Makro mit einem Zertifikat signiert wird. Wenn dieses Zertifikat abläuft, kann das Makro normalerweise nicht mehr verwendet werden und müsste neu signiert werden.

Der Timestamp sorgt dafür, dass das Makro auch nach Ablauf des Zertifikats weiterhin genutzt werden kann.

Welche Inhalte aus der Berufsschule helfen dir besonders im Betrieb?

Besonders im Bereich IT-Security hilft mir die Berufsschule sehr. Für ein Lernlabor konnte ich bereits vorhandene Kenntnisse aus dem Unterricht, insbesondere zu Netzwerkstrukturen und Subnetzmasken, anwenden.

Diese Vorkenntnisse waren hilfreich, da in dem Labor häufig mit virtuellen Maschinen gearbeitet wird, die Netzwerkfehler enthalten. Diese konnte ich dadurch schneller erkennen und analysieren.

Arbeitest du häufiger selbstständig oder im Team an Projekten?

Meist arbeite ich selbstständig an meinen Aufgaben. Wenn ich ein neues Projekt bekomme, bearbeite ich es eigenständig, habe aber jederzeit Unterstützung, wenn Fragen auftreten.

Was macht die Arbeit in unserem Unternehmen besonders?

Die Arbeit bei AZO zeichnet sich besonders durch das angenehme Arbeitsklima aus. Alle Kollegen sind sehr freundlich und hilfsbereit.

Als neuer Azubi wurde ich sehr gut aufgenommen, wodurch mir der Einstieg leicht gefallen ist und ich viel Spaß an der Arbeit habe. Auch in den Pausen kommt man gut ins Gespräch und geht gemeinsam spazieren, was einen guten Ausgleich zur Bildschirmarbeit bietet.

Interview mit Laura

Laura
Industriekaufmann / Industriekauffrau
Foto des/der Interview-Partners/in
17 Jahre
2. Ausbildungsjahr
Wie bist du auf den Beruf Industriekauffrau aufmerksam geworden?

Als ich in der Realschule war, hatte ich eine Praktikumswoche und habe mein Praktikum als Industriekauffrau gemacht. Das hat mir direkt richtig gut gefallen, weil ich gemerkt habe, wie abwechslungsreich der Beruf ist. Man macht nicht jeden Tag das Gleiche und hat mit vielen verschiedenen Menschen zu tun. Da habe ich schon gemerkt, dass der Beruf gut zu mir passen könnte.

Wie war dein erster Tag in der Ausbildung?

Mein erster Tag war echt gut. In den ersten Tagen haben wir die neuen Studenten und Azubis kennengelernt. Wir haben kleine Spiele gespielt und es wurde uns viel über die Ausbildung und die Firma erklärt. Am zweiten Tag hatten wir dann ein Teamevent, wo man die anderen noch besser kennenlernen konnte. Auch mit den Ausbildern konnte man dort entspannt reden. Das hat Spaß gemacht und man hat sich direkt wohler gefühlt.

Was hat dich am Anfang der Ausbildung am meisten überrascht?

Mich hat überrascht, wie viele Leute und Abteilungen man in der Firma kennenlernt. Man bekommt viele verschiedene Einblicke und lernt ständig neue Themen kennen. Außerdem ist man viel unterwegs in der Firma, weil einem vieles gezeigt und erklärt wird. Ich fand auch cool, dass man nicht nur zuschauen darf, sondern direkt bei vielen Aufgaben mithelfen kann.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Zurzeit bin ich in der Personalabteilung. Morgens öffne ich zuerst die neuen Bewerbungen, lade sie runter und teile sie den zuständigen Personen zu. Danach kümmern wir uns um die Quellen der Bewerbungen, also über welche Seite sich die Leute beworben haben, zum Beispiel Stepstone oder Ausbildung.de.
Ich darf auch Absagen per Mail verschicken. Dafür bekomme ich eine Liste mit den Personen. Außerdem helfe ich manchmal dem Employer-Branding-Team, zum Beispiel wenn Geschenkkörbe für Mitarbeiter vorbereitet werden. Die packe ich mit und verteile sie dann in der Firma. Nachmittags schaue ich oft, ob nächste Woche neue Praktikanten kommen, und bereite für sie Taschen und Feedbackbögen vor. Dadurch ist jeder Tag ein bisschen anders.

Welche Inhalte aus der Berufsschule helfen dir besonders im Betrieb?

Im Einkauf konnte ich vieles aus der Berufsschule anwenden. Im ersten Lehrjahr haben wir zum Beispiel den Mindestbestand, Meldebestand und Höchstbestand gelernt. Das konnte ich dann auch im Betrieb besser verstehen. Auch wirtschaftliche Themen helfen oft weiter, weil man dadurch die Abläufe in der Firma besser versteht.

Wie wichtig ist Teamarbeit in deinem Beruf?

Teamarbeit ist schon sehr wichtig, weil man viel mit anderen Menschen zusammenarbeitet. In den Abteilungen arbeitet man als Team zusammen und unterstützt sich gegenseitig. Deshalb muss man offen sein und gut mit anderen zusammenarbeiten können.

Was macht die Arbeit in unserem Unternehmen besonders?

Hier arbeiten viele nette Kollegen und man bekommt immer Hilfe, wenn man Fragen hat. Alles wird einem gut erklärt und man fühlt sich schnell wohl. Außerdem finde ich gut, dass man viele verschiedene Abteilungen kennenlernen kann und überall neue Erfahrungen sammelt.

Würdest du diese Ausbildung weiterempfehlen? Warum?

Ja, auf jeden Fall. Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich und man lernt viele verschiedene Abteilungen kennen. Dadurch wird es nie langweilig. Man lernt viele neue Leute kennen und kann sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule viel mitnehmen. Außerdem bekommt man früh eigene Aufgaben und sammelt viele Erfahrungen für die Zukunft.

Interview mit Nico

Nico
Fachinformatiker/in für Systemintegration
Foto des/der Interview-Partners/in
17 Jahre
1. Ausbildungsjahr
Wie bist du auf den Beruf Fachinformatiker für Systemintegration aufmerksam geworden?

Ich bin auf den Beruf Fachinformatiker für Systemintegration aufmerksam geworden, da ich mich schon seit meiner Kindheit intensiv mit Laptops und Desktop-PCs beschäftige und ein großes Interesse an Technik, insbesondere an Hardware habe. In der Schule hatte ich im Fach IT sehr gute Leistungen, was mich zusätzlich darin bestärkt hat, diesen beruflichen Weg einzuschlagen. Außerdem hat mir der IT-Unterricht immer viel Spaß gemacht.

Neben Praktika in der Pflege sowie im Bereich KFZ-Mechatroniker konnte ich auch ein Praktikum bei AZO absolvieren, das mich besonders begeistert hat und meinen Wunsch, im IT-Bereich zu arbeiten, weiter gefestigt hat.

Warum hast du dich für unser Unternehmen als Ausbildungsbetrieb entschieden?

Ich habe mich für AZO entschieden, weil das Unternehmen in der Region als guter Arbeitgeber gilt. Außerdem ist AZO in Osterburken und Umgebung sehr präsent, und wir wurden bereits während unserer Zeit an der Realschule immer freundlich empfangen.
In den Sommerferien der 9. Klasse habe ich ein einwöchiges Praktikum bei AZO gemacht. In dieser Zeit konnte ich verschiedene Aufgabenbereiche kennenlernen, die ich alle sehr interessant fand. Besonders gefallen hat mir das Programmieren kleiner Programme, wie zum Beispiel eines Taschenrechners. Dabei konnte man gut sehen, wie man mit nur wenigen Zeilen Code ein funktionierendes Programm erstellen kann.

Was hat dich am Anfang deiner Ausbildung am meisten überrascht?

Am meisten hat mich überrascht, wie schnell man sich mit den Kollegen versteht und wie vielfältig die Themen sind, mit denen man sich beschäftigt. Außerdem war ich überrascht, wie viel man in diesem Beruf täglich dazulernt. Durch ständig neue Supportfälle und unterschiedliche Aufgaben ist die Arbeit sehr abwechslungsreich.

Welche Aufgaben machen dir besonders Spaß?

Besonders viel Spaß machen mir die Aufgaben im Helpdesk, da man dadurch Mitarbeitern im gesamten Unternehmen bei Problemen hilfst. Dabei lernt man auch, wie man mit verschiedenen Situationen umgeht. Oft gibt es auch kleine Herausforderungen, bei denen man zunächst nicht weiß, wie man ein Problem lösen soll. Wenn man dann eine Lösung findet, fühlt man sich umso besser.

Wie wichtig ist Teamarbeit in deinem Beruf?

Teamarbeit ist in diesem Beruf sehr wichtig, da man sich regelmäßig mit Kollegen austauscht und eng mit anderen Abteilungen zusammenarbeitet. Viele Aufgaben und Probleme lassen sich nicht alleine lösen, sondern erfordern unterschiedliche Kenntnisse und Perspektiven. Durch gute Kommunikation im Team können Fehler schneller erkannt und behoben werden.

Arbeitest du eher selbstständig oder gemeinsam mit Kollegen?

Das kommt immer auf die jeweilige Aufgabe an. Gerade am Anfang, wenn man noch nicht so viel Erfahrung hat, benötigt man häufiger Unterstützung von Kollegen. Mit der Zeit wird man jedoch immer selbstständiger und kann Aufgaben allein erledigen.

Wie war dein erster Tag in der Ausbildung?

Mein erster Tag war sehr interessant. Ich habe die anderen Auszubildenden kennengelernt, die Ausbilder haben sich vorgestellt und wir haben eine Einführung zu AZO bekommen und wurden über das gesamte Betriebsgelände geführt, wobei uns die Tätigkeiten der Abteilungen gelehrt wurden.

Hattest du vor der Ausbildung schon Erfahrungen mit Computern oder Servern?

Vor der Ausbildung hatte ich bereits regelmäßig mit Computern zu tun, vor allem wenn ich Verwandten bei Problemen geholfen habe oder meinem Vater bei der Reparatur von Hardware zugeschaut und gelegentlich unterstützt habe. Die grundlegenden Kenntnisse waren daher vorhanden. Mit Servern hatte ich allerdings so gut wie keine Erfahrung.