BTK Befrachtungs- und Transportkontor GmbH

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  1. Josef Wagner
  2. Christina Liedtke

Interview mit Josef Wagner

Josef Wagner
Disponent in der Abteilung National im Team Süd
Foto des/der Interview-Partners/in
Was hat sich in der Spedition seit deinem ersten Tag am meisten verändert?

Seit meinem ersten Tag hat sich vor allem im Bereich der Digitalisierung enorm viel getan. Die künstliche Intelligenz hat sich nach und nach immer mehr in unseren Speditionsalltag eingeschlichen, sodass wir heute viel mehr mit Unterstützung der KI arbeiten als früher. Die Benefits der Azubis haben sich seit meinem 1. Tag auch stark vermehrt. Als ich meine Ausbildung begann, gab es bei der BTK zum Beispiel noch keinen speziellen Fuhrpark für Azubis. Mittlerweile stehen uns Fahrzeuge wie der Opel Rocks oder moderne Firmenräder zur Verfügung. Nicht zuletzt hat sich auch die Vergütung seit meinem Start bei der BTK sehr positiv entwickelt und ist deutlich gestiegen.

Welchen Rat gibst du den neuen Azubis, um den ersten stressigen Tag in der Dispo unbeschadet zu überstehen?

Mein wichtigster Rat ist: Hört gut zu und seid von Anfang an aufmerksam. Am besten legt ihr euch direkt einen Block bereit und schreibt euch alles auf. Da man am ersten Tag mit einer riesigen Menge an Informationen konfrontiert wird, ist es völlig normal, dass man nicht alles sofort verstehen oder behalten kann. Mitschreiben hilft dabei, später alles in Ruhe nachzuvollziehen.

Was ist die wichtigste Eigenschaft, die man in der Spedition braucht?

Besonders wichtig ist die Teamfähigkeit, da wir in der Disposition sehr eng zusammenarbeiten und uns gegenseitig unterstützen. Ebenso wichtig ist sehr Organisiert und strukturiert zu arbeiten, da es oft vorkommt, dass mehrere Probleme gleichzeitig auftreten, die man schnell und ruhig lösen muss.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Mein Arbeitstag beginnt morgens im Büro damit, dass ich prüfe, ob alle Lkws pünktlich zur Entladung ankommen und wie weit sie in der Nacht gekommen sind. Dabei überprüfe ich, wer im Stau steht oder Verspätungen hat. Daraufhin entscheide ich, welche Ladungen ich an diesem Tag drehen oder umorganisieren muss. Ich schaue auch, welche Touren eventuell gar nicht mehr zeitlich machbar sind. Diese Transporte verkaufe ich dann an andere Spediteure weiter. Haben wir hingegen noch freie Kapazitäten, kaufe ich Touren von anderen Unternehmen ein, damit unsere Lkws optimal ausgelastet sind. Ein großer Teil meines Tages besteht zudem aus Kundenkontakt, um Details zu den Touren zu klären. Diese Einteilung und Feinplanung zieht sich über den gesamten Tag, bis ich am Abend sicherstelle, dass für den nächsten Tag alles passend eingeteilt ist.

Welchen Tipp würdest du neuen Azubis geben?

Seid immer aufmerksam und konzentriert. Schreibt euch wichtige Abläufe immer mit und habt vor allem keine Angst davor, nachzufragen, wenn euch etwas unklar ist. In unserem Team hilft jeder jedem – die Kollegen unterstützen einen immer gerne, wenn man eine Frage hat.

Interview mit Christina Liedtke

Christina Liedtke
Mitarbeiterin in der Abrechnung
Foto des/der Interview-Partners/in
Was hat sich in der Spedition seit deinem ersten Tag am meisten verändert?

Am stärksten hat sich die Digitalisierung verändert, da diese immer mehr vorangewachsen ist. Früher lief bei uns noch viel über E-Mail und Fax, das läuft heute fast alles rein digital ab. Als Unternehmen sind wir mittlerweile nahezu papierlos. Eine weitere große Änderung ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, die bereits jetzt viele Aufgaben übernimmt und die Prozesse unterstützt.

Welchen Rat gibst du den neuen Azubis, um den ersten stressigen Tag in der Dispo unbeschadet zu überstehen?

Man sollte am besten einfach ruhig bleiben. Meistens sind die ersten Tage gar nicht so stressig, weil man am Anfang ja eher nur zuschaut und noch nicht so viel selbst erledigen muss. Wichtig ist, dass man gut zuhört und schaut, was die Kollegen einem zeigen. Da die Menge an Informationen am Anfang erschlagend wirken kann, sollte man sich unbedingt alles aufschreiben, um es später nachschlagen zu können.

Was ist die wichtigste Eigenschaft, die man in der Spedition braucht?

Die wichtigste Eigenschaft ist es die Organisation gut zu beherschen. Man muss zudem lernen, in stressigen Situationen die Ruhe zu bewahren. In der Spedition kommt oft vieles gleichzeitig auf einen zu, und man muss in der Lage sein, diese Herausforderungen ruhig und so schnell wie möglich zu lösen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Mein Arbeitstag beginnt im Büro damit, dass ich mir einen Überblick über die Sendungen des Vortags verschaffe und prüfe, was sich in der Zwischenzeit ergeben hat. Dabei kontrolliere ich sowohl die Preise als auch die Vollständigkeit der Daten und nehme bei Bedarf entsprechende Anpassungen vor.

Außerdem pflege ich feste Preisvereinbarungen unserer Kunden in das System ein und sorge für die korrekte Abrechnung. Im weiteren Verlauf des Tages führe ich regelmäßig interne Abstimmungen mit Kollegen, beispielsweise zur Klärung von Abrechnungsfragen für einzelne Kunden.

Insgesamt zeichnet sich meine Tätigkeit durch viel Abwechslung und vielfältige Aufgabenbereiche aus.

Welchen Tipp würdest du neuen Azubis geben?

Man sollte die Ausbildung mit Freude und Spaß angehen. Seid neugierig und habt keine Angst, viele Fragen zu stellen, wenn ihr etwas nicht sofort versteht. Mein Rat ist: Bleibt ruhig, hört aufmerksam zu und schreibt euch alles Neue direkt auf. Wer Spaß am Organisieren und an der Kommunikation mit Menschen hat, ist hier genau richtig.

Siehst du einen großen Unterschied zwischen der Ausbildung damals und jetzt?

Ja, die Digitalisierung hat seit meiner eigenen Ausbildungszeit massiv zugenommen. Heute arbeiten wir nahezu komplett papierlos, was die Abläufe grundlegend verändert hat. Außerdem finde ich, dass die Erwartungen an die Auszubildenden gestiegen sind: Es wird heute deutlich mehr verlangt und man muss bereits viel früher Verantwortung für seine Aufgaben tragen als das damals der Fall war.