FAQ
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Nein. Auszubildende, Arbeitnehmer und Beamte bei der Bundeswehr sind in einem zivilen Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis beschäftigt. Eine Verpflichtung als Soldat auf Zeit oder Berufssoldat ist weder vor noch während oder nach der Ausbildung beziehungsweise Tätigkeit im zivilen Bereich der Bundeswehr erforderlich.
Nein, zivile Beschäftigte tragen in der Bundeswehr grundsätzlich keine Uniform. Freiwillig kann man jedoch als Zivilbeschäftigter an Auslandseinsätzen der Bundeswehr teilnehmen. Dann ist das Tragen einer Uniform erforderlich. Zusätzlich gibt es Tätigkeiten, bei denen das Tragen einer Schutzkleidung Pflicht ist, zum Beispiel bei der Feuerwehr.
Eine generelle Verpflichtung zur Teilnahme an Auslandseinsätzen gibt es nicht, da die Bundeswehrverwaltung ihren Bedarf an zivilen Mitarbeitern für die Auslandseinsätze derzeit durch Freiwillige decken kann. Die Bereitschaft zur Teilnahme an Auslandseinsätzen und Dienstreisen in die Einsatzgebiete wird sowohl von Arbeitnehmern als auch Beamten jedoch erwartet.
Grundsätzlich sollten Sie jeder Bewerbung ein Bewerbungsschreiben, einen Lebenslauf sowie eine Kopie des Schulabgangszeugnisses beilegen. Falls Sie schwerbehindert sind, fügen Sie bitte auch eine Kopie des Schwerbehindertenausweises bei.
Nein. Unabhängig davon, ob die Bewerbung per Post oder elektronisch eingeht, wird jede Bewerbung nach den selben Gleichbehandlungsgrundsätzen bearbeitet.
Die Bewerbungen für Beamtenlaufbahnen werden zum Teil in unterschiedlichen Dienststellen bearbeitet. Bewerbungen für den mittleren Dienst werden von einem Karrierecenter der Bundeswehr entgegen genommen, während die Bewerbungen für Laufbahnen des gehobenen und höheren Dienstes an das Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr zu senden sind. Einzelheiten finden sich beim Navigationspunkt "Bewerbung" bei den jeweiligen Laufbahnen.
Bewerbungen für Berufsausbildungen sind grundsätzlich an das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum zu senden, das den jeweiligen Ausbildungsplatz anbietet.
Sie können sich einerseits für eine weitere Berufsausbildung oder eine Beamtenlaufbahn bewerben (siehe oben). Wenn Sie in Ihrem erlernten Beruf tätig sein wollen, können Sie sich bei den verschiedenen Bundeswehr-Dienstleistungszentren nach freien Stellen erkundigen.

Für die meisten Berufs- und Laufbahnausbildungen führen die Einstellungsbehörden eigene Auswahlverfahren durch. Diese umfassen einen schriftlichen und einen mündlichen Teil. In einigen Fällen wird dies noch um einen praktischen Teil ergänzt. Die Zulassung zum Auswahlverfahren erfolgt in erster Linie auf Grundlage der Noten des Schulabschlusszeugnisses.
Je nach Bewerberlage und gewähltem Beruf werden unterschiedliche Notendurchschnitte für die Zulassung zum Auswahlverfahren herangezogen. Grundsätzlich sind überdurchschnittliche Noten in den Hauptfächern Deutsch und Mathematik, in einer Fremdsprache oder in den naturwissenschaftlichen Fächern (bei technischen Berufen) von Vorteil.

Alle Berufsausbildungen der Bundeswehrverwaltung erfolgen nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen, zum Beispiel dem Berufsbildungsgesetz und den Ausbildungsordnungen. Die Abschlussprüfung wird - wie bei allen Berufsausbildungen - vor der Industrie-, Handels- oder Handwerkskammer abgelegt. Sie sind damit überall gültig und anerkannt.

Die Laufbahnausbildung im Beamtenstatus führt nach der Laufbahnprüfung zu allgemein gültigen Abschlüssen, die im gesamten öffentlichen Dienst anerkannt werden.

Leider können nicht alle Auszubildenden nach Abschluss ihrer Berufsausbildung übernommen werden. Es besteht jedoch immer die Möglichkeit, sich im Anschluss an die Ausbildung als Soldat auf Zeit zu verpflichten oder eine Laufbahnausbildung anzuschliessen.

Im Beamtenbereich werden die Anwärter nach erfolgreichem Abschluss der Laufbahnprüfung regelmäßig übernommen, es besteht jedoch ebenfalls keine Übernahmegarantie.

Während der Berufsausbildung werden Auszubildende, die nicht täglich an ihren Wohnort zurückkehren können, in Jugendwohnheimen, Privatquartieren oder in Gemeinschaftsunterkünften der Bundeswehr untergebracht. Minderjährige Auszubildende werden vorrangig in Jugendwohnheimen kommunaler oder freier Träger oder in Privatquartieren untergebracht.

Die Kosten der Unterbringung tragen die Auszubildenden selbst, minderjährige Auszubildende können einen Unterkunftszuschuss erhalten.

Ja. Die Bundeswehrverwaltung ist nicht nur Ausbildungsbetrieb, sondern auch Arbeitgeber für ausgebildete Kräfte. In welchem Bereich Sie eingestellt werden können, hängt von Ihrem bereits erreichten Abschluss ab.
Ja. Für Arbeitnehmer gilt grundsätzlich, dass sie aus dienstlichen oder betrieblichen Gründen im gesamten Bundesgebiet eingesetzt werden können. Beamte müssen darüber hinaus uneingeschränkt versetzungsbereit sein. Der Arbeitgeber Bundesrepublik Deutschland behält sich grundsätzlich vor, seine Beamten im gesamten Bundesgebiet versetzen zu können. Belange von schwerbehinderten Menschen und besondere soziale Fragestellungen werden selbstverständlich berücksichtigt.
Für die Berufsausbildungen gibt es kein Bewerbungshöchstalter. Grundsätzlich bevorzugt die Bundeswehrverwaltung aber Bewerber, die sich für eine Erstausbildung bewerben. Für die Einstellung in eine Beamtenlaufbahn der Bundeswehr ist zur Zeit das 50. Lebensjahr als Regelhöchstalter festgelegt.
Ja, alle schwerbehinderten Bewerber werden nach den gesetzlichen Vorschriften zum Auswahlverfahren eingeladen. Bei gleicher Eignung und Leistung gegenüber anderen Bewerbern werden sie bevorzugt eingestellt.
Frauen wird der gleiche Zugang zu allen Berufen gewährt wie Männern. Vor allem in technischen Berufen besteht im Rahmen der Gleichstellung von Frauen ein großes Interesse an weiblichen Bewerbern.
Bei der Bundeswehrverwaltung sind flexible Arbeitszeiten, Teilzeitarbeit und Telearbeit möglich. Des Weiteren unterstützt die Bundeswehr ihre Beschäftigten (Soldaten, Beamte und Arbeitnehmer) beispielsweise bei der Suche von Kindertagesstätten.
Auf der Internetseite www.bundeswehr-kinderbetreuung.de finden Sie tagesaktuell alle wichtigen Informationen rund um das Thema.

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