Azubi

Das Azubi-Interview mit Daniel Kremer - Chemion Logistik GmbH

  • Name des AuszubildendenDaniel Kremer
  • Alter des Auszubildenden30 Jahre
  • AusbildungFachkraft für Lagerlogistik (2006 bis 2009)
  • AusbildungsjahrAusgelernt

Ausbildung.de:

Was hast du von deiner Ausbildung erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Daniel Kremer:

Meine hauptsächliche Erwartung an die Ausbildung war, dass ich möglichst viele Bereiche rund um die Lagerlogistik kennenlerne. Diese Erwartung wurde voll und ganz erfüllt. Ich habe sehr viele wichtige Dinge gelernt – von der Ein- bis zur Auslagerung, vom LKW-Eingang bis zum -Ausgang. Aber auch die administrative Abwicklung in einem Lager, das Durchführen von Inventuren oder der große Bereich der Arbeitssicherheit waren Inhalte meiner Ausbildung. Bei Chemion konnte ich sogar Zusatzschulungen für Arbeiten mit Gefahrgut absolvieren – ein besonderes Highlight, das Auszubildende in anderen Unternehmen eher nicht erleben. Ein weiterer Vorteil: Bei Chemion lernt ein Azubi viele unterschiedliche Lagerarten kennen: Reihenlagerung, Blocklagerung, Lagerung in Durchfahrregalen oder Hochregalläger etc.

Ausbildung.de:

Welche Aufgaben haben dir während deiner Ausbildung besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Daniel Kremer:

Als besonders positiv möchte ich die Arbeit in einem tollen Team mit netten Kollegen herausstellen. Ich wurde bei Chemion sehr gut aufgenommen und war von Anfang an in das Team integriert. Eigentlich haben mir alle Aufgaben Spaß gemacht, insbesondere in den ersten Monaten war das Staplerfahren sicherlich ein Highlight. Anfangs musste ich mich daran gewöhnen, auch bei Wind und Wetter draußen zu arbeiten – doch das war für mich schon nach kurzer Zeit Normalität und hat mich nicht weiter gestört.

Ausbildung.de:

Wie hat man dich als Azubi behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Daniel Kremer:

Ich wurde gut betreut und als Auszubildender von Anfang an in einer lockeren Atmosphäre sehr fair behandelt. Einerseits war ich schnell in die Prozesse eingebunden und konnte zum Teil auch selbstständig arbeiten; andererseits hatte ich stets einen Ansprechpartner – Ausbilder, Meister, Vorarbeiter, Kollegen etc. – zur Seite, dem ich Fragen stellen konnte. Mein Ausbilder hat einen intensiven Kontakt zur Schule gehalten, regelmäßig Feedback-Gespräche mit mir geführt und mich häufig bei sogenannten Begehungen im Betrieb mitgenommen. In jedem Quartal wurde mein Berichtsheft kontrolliert und an die Personalabteilung geschickt. Nach 18 Monaten habe ich zudem eine Zwischenbeurteilung erhalten. Auch für die Prüfungsvorbereitung wurde mir ausreichend Zeit gegeben. 

Ausbildung.de:

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung hier interessieren?

Daniel Kremer:

Man sollte vom ersten Tag an interessiert sein für all das, was um einen herum passiert. Wer heute die Ausbildung zur „Fachkraft für Lagerlogistik“ absolviert, der muss wissen, dass 70 Prozent der Tätigkeit im operativen und 30 Prozent im administrativen Bereich liegen. Es ist eine vielseitige und anspruchsvolle Tätigkeit. Wichtig ist, sich jeden Tag aufs Neue zu engagieren und die Ausbildungszeit zu nutzen, um viele Fragen zu stellen.

Ausbildung.de:

Wie sind die Chancen nach der Ausbildung übernommen zu werden?

Daniel Kremer:

Wer sich in der Ausbildung engagiert, hat auch Chancen, bei Chemion übernommen zu werden. Ich habe im Anschluss an die Ausbildung einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten und wurde fünf Jahre später Vorarbeiter. Derzeit absolviere ich die zwei Jahre dauernde Ausbildung zum Meister – mein Unternehmen übernimmt hierbei sogar 50 Prozent der Kosten. Insgesamt bin ich sehr froh, dass ich eine Ausbildung bei Chemion gemacht und dort dann die sich bietenden Karrierechancen genutzt habe.