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Das Azubi-Interview mit Ismail - duisport – Duisburger Hafen AG

  • Name des AuszubildendenIsmail
  • Alter des Auszubildenden23 Jahre
  • AusbildungHolzmechaniker/in
  • Ausbildungsjahr2. Ausbildungsjahr

Ausbildung.de:

Hallo Ismail. Haben Sie sich ganz klassisch bei duisport beworben?

Ismail:

Ja, ich habe dann mit einem kurzen Praktikum begonnen. Nachdem ich mir so einen Eindruck verschafft habe, war für mich klar: Hier will ich meine Ausbildung machen! Das Betriebsklima und die vielseitigen Aufgaben, die ich schon während meines Praktikums machen konnte, haben mich überzeugt.

Ausbildung.de:

Und was machen Sie aktuell?

Ismail:

Inzwischen bin ich in meinem 2. Ausbildungsjahr zum Holzmechaniker. Als Holzmechaniker stellt man viele unterschiedliche Produkte aus Holz her. Bei duisport sind das vor allem Transportverpackungen wie Kisten, Verschläge und Paletten in denen Anlagen und Maschinen verpackt werden. Die Kisten werden je nach Inhalt in verschiedenen Größen gefertigt. So kann eine Kiste auch schon mal gute 4 x 13 Meter groß werden.  

Ausbildung.de:

Was macht einen Holzmechaniker aus?

Ismail:

Holzmechaniker kennen die unterschiedlichen Holzarten und wissen mit welchen Maschinen diese bearbeitet werden können. In der Ausbildung werden deshalb auch Kenntnisse über den Werkstoff und die benötigten Maschinen und Arbeitswerkzeuge vermittelt. Dies können zum Beispiel Druckluftnagelgeräte, Kreissägen und Schweißzangen sein. Außerdem haben wir Kran- und Staplerschulungen, in denen wir den Umgang mit den Flurfördermitteln lernen, was wichtig für den Arbeitsalltag ist.

Ausbildung.de:

Und wie sieht Ihre Ausbildung aus?

Ismail:

Zweimal in der Woche besuche ich das Friedrich-Albert-Lange Berufskolleg in Duisburg. Dort sind meine Hauptfächer Wirtschafts- und Betriebslehre, Entwicklungs- und Planungsprozesse und Fertigungsprozesse. Außerdem habe ich auch noch die Fächer Deutsch/Kommunikation, Religionslehre, Sport/Gesundheitsförderung und Politik/Gesellschaftslehre.

Ausbildung.de:

Und sehen Sie auch andere Bereiche hier?

Ismail:

Ja, ich pendle zwischen verschiedenen Bereichen. Beispielsweise war ich schon in der Produktion, im Bereich Schwergut. Auch der Wareneingang und –ausgang gehören zu den Ausbildungsstationen. Das hat den Vorteil, dass ich viele Mitarbeiter aus den verschiedenen Bereichen und deren Arbeitsabläufe kennen lerne.  

Ausbildung.de:

Was mögen Sie besonders an Ihrer Ausbildung/ Ihrem Job?

Ismail:

Die Arbeit ist abwechslungsreich, kein Tag ist hier wie der andere und man lernt jeden Tag etwas dazu. Auch der Kollegenzusammenhalt ist klasse, das ist mir ganz wichtig. Außerdem sind die Arbeitszeiten super! Ich arbeite von 6:00 Uhr morgens und bis 14:30 Uhr, so bleibt immer noch genug Zeit für meine Hobbies.   

Das Azubi-Interview mit Kai - duisport – Duisburger Hafen AG

  • Name des AuszubildendenKai
  • Alter des Auszubildenden19 Jahre
  • AusbildungKaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung
  • Ausbildungsjahr2. Ausbildungsjahr

Ausbildung.de:

Hallo Kai. Haben Sie sich ganz klassisch bei duisport beworben?

Kai:

Ja genau, ich habe mich schriftlich bei duisport beworben. Vorher kannte ich den Duisburger Hafen nur aus Berichten oder Dokumentationen. Ich habe im Internet gesehen, welche Ausbildungsmöglichkeiten angeboten wurden und danach habe ich mich direkt beworben.

Ausbildung.de:

Und was machen Sie aktuell? Oder läuft die Ausbildung noch?

Kai:

Ich mache die Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen und bin momentan in der Abteilung für See- und Luftfracht. Hier organisiere ich den Transport von Containern in die ganze Welt. Besonders Spaß machen mir die Projekte nach Asien und Amerika.

Ausbildung.de:

Müssen Sie in Ihrer Ausbildung auch Englisch sprechen?

Kai:

 Ja, wobei es immer auf die jeweilige Abteilung ankommt. Nicht so viel Englisch wird in der LKW-Abteilung benötigt, da es hauptsächlich um innerdeutsche Transporte geht. Viel hingegen, wird in der Bahn- und Seefrachtabteilung benötigt, da viele Absprachen mit den großen europäischen Häfen wie Antwerpen oder Rotterdam gemacht werden.

Ausbildung.de:

Wie sehen Sie die weltweite Logistik inzwischen?

Kai:

Bevor ich die Ausbildung begann, habe ich die Logistik noch anders eingeschätzt. Ich hatte mir nicht viele Gedanken gemacht, wie zum Bespiel mein Laptop oder das Handy aus China den Weg bis zu mir nach Hause finden. Heute weiß ich, dass dafür viele logistische Schritte notwendig sind. Von der Abholung der Ware bei dem Produzenten in China bis zur Lieferung an den Empfängers hier in Deutschland sind viele Firmen und Transportmittel involviert.

Ausbildung.de:

Was sind die besonderen Herausforderungen in Ihrer Ausbildung?

Kai:

Besonders wichtig ist es, sich bei den Aufgaben zu konzentrieren damit der Transport reibungslos ablaufen kann. Beispielsweise Zahlenkombinationen die wichtig für die Übernahme von Waren sind, müssen fehlerfrei übermittelt werden. Außerdem ist Höflichkeit gegenüber Kunden sehr wichtig.

Ausbildung.de:

Welche Bereiche sagen Ihnen besonders zu?

Kai:

Mir hat die Arbeit in der Bahn-Abteilung sehr gut gefallen, weil viele verschiedene Aufgaben zu erledigen sind. Außerdem macht der Kontakt mit bekannten und großen Firmen viel Spaß. 

Ausbildung.de:

Könnten Sie sich vorstellen auch nach Ihrer Ausbildung bei duisport zu bleiben?

Kai:

Ja, das könnte ich mir sehr gut vorstellen. Wobei ich auch mit dem Gedanken spiele, mich direkt nach der Ausbildung per Studium weiterzubilden und anschließend wieder in die Branche einzusteigen.

Das Azubi-Interview mit Vera - duisport – Duisburger Hafen AG

  • Name des AuszubildendenVera
  • Alter des Auszubildenden20 Jahre
  • AusbildungIndustriekaufmann/-frau
  • Ausbildungsjahr3. Ausbildungsjahr

Ausbildung.de:

Hallo Vera. Wenn Sie sich entscheiden müssten: Studium oder Ausbildung?

Vera:

Das ist genau die Frage, die ich mir nach meinem Abitur gestellt habe. Da steht man plötzlich vor einer Entscheidung, die gar nicht so einfach ist, wie ich finde.

Ausbildung.de:

Haben Sie sich deshalb für ein duales Studium entschieden?

Vera:

Genau. Ein duales Studium gibt mir die Möglichkeit, das theoretische Wissen mit der Praxis im Unternehmen zu verbinden. Zudem gestaltet sich mein Alltag dadurch besonders abwechslungsreich und spannend.

Ausbildung.de:

Und ist es anstrengend?

Vera:

Anfangs war es das. Ich musste mich erstmal an die langen Tage gewöhnen. Mittlerweile ist es aber zu meinem normalen Alltag geworden, nach der Arbeit oder der Berufsschule noch die Vorlesungen zu besuchen. Ich habe mich dran gewöhnt und mir macht es Spaß, den Bachelor neben der Ausbildung zu absolvieren. Denn trotz des teilweise straffen Programms bleibt mir weiterhin genug freie Zeit, in der ich meinen Hobbys nachgehen kann.

Ausbildung.de:

Wie läuft die Zusammenarbeit mit Ihren Kollegen?

Vera:

Da kann ich wirklich nur Positives berichten. Ich habe im Verlauf meiner Ausbildung schon viele neue Kollegen und Abteilungen kennengelernt. In allen Abteilungen wurde ich sehr freundlich aufgenommen und fühlte mich schnell als Teil des Teams, sodass der Spaß bei der Arbeit nicht verloren ging. Ich konnte schon nach kurzer Zeit Verantwortung übernehmen und so an neuen Aufgaben wachsen. Das sind alles Aspekte, die mir besonders gut an meinem dualen Studium gefallen.

Ausbildung.de:

Welche Bereiche sagen Ihnen besonders zu?

Vera:

Das ist wirklich ganz unterschiedlich. Mir hat beispielsweise die Arbeit im Personalmanagement und in der Unternehmenskommunikation gut gefallen. Auf der anderen Seite fand ich die Zeit im Finanz- und Rechnungswesen auch sehr spannend. Dennoch habe ich gemerkt, dass mir der Kontakt zu Personen und Kunden besonders wichtig ist, weshalb ich mich im Vertrieb sehr gut aufgehoben fühle.

Ausbildung.de:

Möchten Sie bei duisport bleiben?

Vera:

Ja, ich würde gerne bei duisport bleiben. Während meiner Ausbildung, die langsam dem Ende entgegen geht, habe ich mich an die Abläufe hier im Unternehmen gewöhnt. Zudem arbeite ich gerne mit den Kollegen zusammen und fühle mich sehr wohl. Ich freue mich, meine Ideen in die Abteilung einzubringen und mich auch nach meiner Ausbildung weiterentwickeln zu können.