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Interview mit Job

Job
Duales Studium Elektro- und Informationstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
22 Jahre
2. Semester
Wie bist du an dein duales Studium gekommen?

Ich habe die Hamburger Energienetze ehemals Stromnetz Hamburg über das Internet entdeckt. Meine Bewerbungsunterlagen habe ich nach einem erfolgreichen Online-Einstellungstest über ein System hochgeladen und wurde dann zum Gespräch eingeladen.

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Meine Erwartungen im Hinblick auf die Arbeitsweise wurden übertroffen. Man hat eine freie Lern- und Arbeitsumgebung, in der man sein Projekt eigenständig bearbeiten kann.

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht?

Das Planen, Zeichnen und dann die Umsetzung von elektrischen Schaltungen gefallen mir besonders. Auch wenn die Unwissenheit vor einem Auftrag frustrierend sein kann hat man beim Abschluss ein besonderes Erfolgserlebnis.

Wie hat man dich als Student behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Die Ausbilder und Ausbilderinnen stehen einem bei allen Belangen zur Verfügung und helfen einem bei Problemen. 

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium hier interessieren?

Übung in Mathe ist sehr wichtig.

Interview mit Adrian

Adrian
Duales Studium Elektro- und Informationstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
18 Jahre
1. Semester
Wie bist du an dein duales Studium gekommen?

Ich bin durch eine Messe für duale Studiengänge von der Bundesagentur für Arbeit auf die Hamburger Energienetze Betrieb Stromnetz (ehemals Stromnetz Hamburg) aufmerksam geworden. Der Stand dort war super interessant und die Mitarbeiter haben den Ausbildungsverlauf verständlich dargestellt, weshalb mir der Betrieb Stromnetz besonders im Kopf geblieben ist.

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich hatte ehrlicherweise keine wirklichen Erwartungen an mein duales Studium, viel mehr war ich noch nicht ganz überzeugt, ob es das Richtige für mich sei. Allerdings erweist sich die Ausbildung nun als spaßig, lehrreich und interessant, genau das Passende für mich. 

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht?

Da wir auftragsorientiert arbeiten, sprich wir erhalten Aufträge, die wir eigenständig bearbeiten, kann es oft mühsam sein, sich die nötigen Informationen für die Aufgabe anzueignen. Wenn es dann nach der Planungsphase aber darum geht die Projekte in Echt zu bauen, dann steigt die Freude direkt wieder an. 

Wie hat man dich als Student behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Das Arbeitsumfeld ist sehr angenehm, dass heißt meine Mitauszubildenden sind wie Freunde und auch die Ausbilder und die Ausbilderinnen sind respektvoll im Umgang mit uns. Logischerweise müssen sie auch hin und wieder den Ton angeben, dabei bleiben sie aber fair und gelassen. Man weiß, dass man bei Problemen oder Anliegen immer jemanden hat, den man ansprechen kann

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium hier interessieren?

Lasst euch darauf ein und gebt der Ausbildung eine Chance. Anfangs wird es etwas schwierig werden, da man viel auf sich alleine gestellt ist, aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran und lernt eigenständig zu arbeiten

Wenn du noch mal wählen könntest: Welche Ausbildung in deinem Betrieb würdest du persönlich machen?

Ich würde bei meinem jetziger Ausbildung bleiben. Als Elektroniker für Automatisierungstechnik hat man eine gute Mischung aus Theorie und Praxis, die einem dabei hilft die übermittelten Inhalte gut zu verstehen.Des weiteren ist die Ausbildung auch zukunftsorientiert, da Automatisierungen immer wichtiger werden in der heutigen Zeit. Ich freue mich jetzt schon auf die Zeit an der HAW für das Studium

Interview mit Paul-Rubens

Paul-Rubens
Duales Studium Elektro- und Informationstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
23 Jahre
2. Semester
Wie bist du an dein ausbildungsintegriertes duales Studium gekommen?

Ich bin aus Berlin nach Hamburg gezogen und habe anschließend nach einem Studienplatz gesucht, um mein in Berlin begonnenes Studium hier fortzuführen. Ein Bekannter machte mich dann auf die Hamburger Energienetze aufmerksam, die duale Studienplätze anbieten. Das hat mein Interesse geweckt, da ich so mein Studium mit einer praktischen Tätigkeit verbinden und gleichzeitig eine sichere Einnahmequelle haben könnte. Daraufhin habe ich mich dort beworben und erfreulicherweise schnell eine positive Rückmeldung erhalten.

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Meine Erwartung war, neben dem sehr theoretischen Studium auch praktische Erfahrungen sammeln zu können. Das duale Studium bei den Hamburger Energienetzen wird durch eine begleitende Ausbildung ergänzt, wodurch ich viele Themen, die an der Hochschule nur theoretisch behandelt werden, auch praktisch kennenlernen kann.
Vorher hatte ich bereits einen IHK-Abschluss erworben, bei dem der Lernprozess hauptsächlich darin bestand, vorgegebene Aufgaben abzuarbeiten.

Bei den Hamburger Energienetzen hingegen wird großer Wert auf Handlungskompetenzen gelegt. Wir lernen, Aufgaben eigenständig zu verstehen, zu analysieren und selbstständig auszuarbeiten, was für mich eine wertvolle und nachhaltige Art des Lernens darstellt.

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht?

Besonders viel Spaß macht mir, dass uns bei den Aufgaben sehr viel Freiraum gelassen wird. Wenn man eine eigene Idee hat, die funktionieren könnte, bekommt man die Möglichkeit, diese auch vollständig auszuarbeiten.

So mussten wir beispielsweise im Rahmen der Ausbildung ein Gerät zur Prüfung von Leitungen bauen, dabei hatten wir große Freiheit, wie wir das Gerät konstruieren und welche Funktionsweise wir umsetzen wollten.

Das Einzige, was ich vielleicht als „negativ“ bezeichnen würde, wobei es im Nachhinein eigentlich eher eine lustige Erfahrung war, war der Metallkurs. Dieser gehört aber einfach zur Ausbildung dazu.

Wie hat man dich als dualer Student behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Ich habe mich von Anfang an sehr herzlich aufgenommen gefühlt.

Die Hamburger Energienetze legen großen Wert auf ein gutes Miteinander. In der ersten Woche wurde viel Zeit investiert, damit wir uns alle kennenlernen und schnell „das Eis gebrochen“ wird.

Auch bei privaten Anliegen habe ich bisher nur positive Erfahrungen gemacht: Wenn ich mit einem Thema auf meinen Ausbilder zugegangen bin, wurde immer versucht, gemeinsam eine zufriedenstellende Lösung zu finden.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium oder eine Ausbildung hier interessieren?

Mein erster Tipp ist: Sei du selbst. Ein Team und damit auch ein Unternehmen lebt von den unterschiedlichen Persönlichkeiten und den verschiedenen Blickwinkeln auf Probleme. Die Ausbilder hier diskriminieren niemanden, weil er oder sie „anders“ ist.

Ein weiterer wichtiger Tipp: Habe keine Angst davor, Fehler zu machen. Fehler sind da, um daraus zu lernen. Auch in der Ausbildung wird damit gearbeitet, weil natürlich klar ist, dass man bei den ersten Aufgaben nicht alles perfekt machen kann. Entscheidend ist nicht, dass man von Anfang an alles richtig macht, sondern dass man sich stetig verbessert.

Interview mit Julian

Julian
Duales Studium Elektro- und Informationstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
2. Semester
Wie bist du an dein duales Studium gekommen?

Ich habe aktiv nach Ausbildungsstellen und Studiengängen gesucht, insbesondere nach der Möglichkeit eines dualen Studiums. Dabei habe ich verschiedene Plattformen wie Ausbildung.de genutzt und mich in allen größeren Städten beworben. Schließlich wurde ich von der Hamburger Energienetze GmbH angenommen. 

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich hatte gehofft, viel Zeit in der Werkstatt zu verbringen und eigene Ideen auszuarbeiten. Vor allem wollte ich meinen Horizont erweitern und Dinge lernen, von denen ich zuvor nicht das geringste Verständnis hatte. Diese Wünsche haben sich erfüllt. Ich lerne viele neue Dinge und entwickle mich ständig weiter. Die Erfahrungen in der Werkstatt ermöglichen es mir, nicht nur meine eigenen Ideen umzusetzen, sondern auch Fähigkeiten zu erwerben, von denen ich nicht einmal wusste, dass sie existieren.

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht?

Besonders mochte ich den Metallkurs. Obwohl ich am Anfang nur feilen sollte, war ich von der Werkstatt und den Maschinen fasziniert. Ich hatte die Möglichkeit, Schweißen zu lernen, was eine tolle Erfahrung war.

Das Ausbildungszentrum ist mit seiner Ausstattung sehr beeindruckend. An fast allen Tischen gibt es Druckluft, eine Absaugung, Labornetzteile und ein Oszilloskop. Weitere Werkzeuge sind in den Schränken oder in dem eigenen Werkzeugkasten zu finden, den man während der gesamten Ausbildungszeit ausgeliehen bekommt.

Aktuell lerne ich mit Leidenschaft die Drehbank kennen. Unabhängig von der Arbeit mit Metall finde ich das auftragsorientierte Arbeiten sehr gut. Dabei setzen alle Azubis unterschiedliche Schwerpunkte. Besonders gut fand ich den Auftrag mit dem eigenen Prüfgerät, da man hier seine individuellen Vorstellungen gut umsetzen konnte.

Wie hat man dich als Student behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Es ist eine fordernde Abwechselung zwischen Freiraum und Betreuung. 

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium hier interessieren?

Zunächst einmal sind Vorkenntnisse hilfreich, aber nicht entscheidend. Auch wenn du keine spezifischen Vorkenntnisse hast, ist das kein Grund zur Sorge. Du bringst andere Fähigkeiten mit, die dir in der Ausbildung von Nutzen sein können. Es ist normal, Wissenslücken zu haben, und das gehört zum Lernprozess dazu. Die Ausbildung soll dir nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch die Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern und praktische Lösungen zu finden.

Nutze die Ressourcen, die dir zur Verfügung stehen, sei es durch Ausbilder, Kollegen oder verfügbare Materialien. Scheue dich nicht, Fragen zu stellen und um Hilfe zu bitten. Sei bereit, zu lernen und Fehler zu machen. Du wirst auf Herausforderungen stoßen und möglicherweise Fehler machen, aber das ist in Ordnung! Diese Erfahrungen sind wertvoll und helfen dir, zu wachsen und dich weiterzuentwickeln.

Interview mit Kevin

Kevin
Duales Studium Elektro- und Informationstechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
18 Jahre
2. Semester
Wie bist du an dein duales Studium gekommen?

In der neunten Klasse absolvierte ich mein dreiwöchiges Betriebspraktikum hier. Während dieser Zeit konnte ich verschiedene faszinierende Bereiche der Hamburger Energienetze (ehemals Stromnetz Hamburg) kennenlernen. Das Praktikum hat mein Interesse an Technik weiter gestärkt, was mich dazu bewegt hat, in der Oberstufe das Profil Physik/Informatik zu wählen. Aufgrund meiner positiven Erfahrungen bei im Betrieb Stromnetz und dem Spaß, den mir Physik und Informatik bereitet haben, habe ich mich entschlossen, mich um eine Stelle bei hier zu bewerben.

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich hatte erwartet, im Rahmen des dualen Studiums viel zu lernen. Wie erwartet wird bei bei den Hamburger Energienetzen im Betrieb Stromnetz viel Wert darauf gelegt, umfassende Kenntnisse zu erwerben. Dies wird durch das 3-geteilte duale Studium ermöglicht. Ein Drittel der Zeit verbringt man im Bildungszentrum in Bramfeld, wo wir durch praxisnahe Aufträge Kenntnisse der Elektrotechnik erwerben. Das nächste Drittel findet an der Hochschule statt, und das letzte Drittel wird im Außendienst verbracht, wo das Gelernte in der Praxis angewendet wird.

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht?

Im Bildungszentrum im Betrieb Stromnetz entscheidest du selbst, wie du deine Aufgaben löst, weshalb es immer spannend ist. An manchen Stellen kommst du nicht sofort mit dem Auftrag weiter, was gelegentlich frustrierend sein kann. Nachdem du den Auftrag jedoch erfolgreich abgeschlossen hast, macht sich sofort die Vorfreude auf den nächsten breit.

Wie hat man dich als Student behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Wir erlernen viel Selbstständigkeit in unserem dualen Studium, aber wenn du einmal wirklich nicht weiterkommst, steht immer ein Ausbilder oder Ausbilderinnen an deiner Seite.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium hier interessieren?

Wenn du ein grundlegendes Interesse an Technik hast und unsicher bist, ob Vorkenntnisse erforderlich sind. Nein, obwohl Vorkenntnisse vorteilhaft sind, werden hier alle Azubis sowie Studenten wieder von Anfang an abgeholt.

Wenn du noch mal wählen könntest: Welche Ausbildung in deinem Betrieb würdest du persönlich machen?

Die Wahl die ich getroffen habe, war die richtige. 

Interview mit Bastian

Bastian
Duales Studium Technische Informatik
Foto des/der Interview-Partners/in
6. Semester
Wie bist du an dein duales Studium gekommen?

Ich habe mich für das duale Studium in Informatik technischer Systeme an der HAW Hamburg entschieden. Dort wurden die möglichen Praxispartner für diesen Studiengang aufgelistet. Darüber bin ich auf die Seite von der Stromnetz Hamburg GmbH (heute Hamburger Energienetze GmbH) gekommen und habe mich für das Studium beworben. Nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen eingereicht und einen Onlinetest absolviert hatte, wurde ich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. 

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Ich habe mich für ein duales Studium entschieden, um die theoretischen Inhalte der Hochschule in der Praxis anwenden und wertvolle Berufserfahrung sammeln zu können. Dadurch, dass wir hier im Unternehmen viele Bereiche der Informatik vorhanden sind, war bzw. ist das auch oft der Fall.

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht?

Mir haben immer die Aufgaben besonders Spaß gemacht, die im Kontext des Programmierens stattgefunden haben. Zum Beispiel habe ich während einer Praxisphase im Betrieb mit einem Werkstudenten zusammen Tests für die Schnittstelle einer Ladesäule geschrieben, was viel Spaß gemacht hat.

Wie hat man dich als Student behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Mir stand immer eine Kollegin oder ein Kollege aus der entsprechenden Abteilung als Ansprechperson zur Verfügung. Darüber hinaus hatten auch alle anderen Kolleginne und Kollegen ebenfalls immer ein offenes Ohr für meine Fragen oder Probleme. Der Umgang zwischen den Kolleginnen und Kollegen war stets freundlich und hilfsbereit.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium hier interessieren?

Es ist wichtig, möglichst viele Fragen zu stellen, um herauszufinden, ob man sich vorstellen kann, später in diesem Bereich zu arbeiten

Interview mit Melanie

Melanie
Duales Studium Regenerative Energien / Energietechnik
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
2. Semester
Wie bist du an dein duales Studium gekommen?

Nach dem Abitur hatte ich zunächst überhaupt keine konkrete Vorstellung davon, was ich machen möchte. Deshalb habe ich auf verschiedenen Plattformen nach passenden Studiengängen gesucht. Über die Agentur für Arbeit bin ich dann auf den Studiengang „Green Technologies“ gestoßen. Positiv war für mich, dass ich dafür nicht allzu weit von meinen Eltern wegziehen musste und dass ein duales Studium möglich war.
Über die Universität bin ich anschließend auf die Hamburger Energienetze (damals noch Gasnetz Hamburg) aufmerksam geworden. Schon nach der kurzen Beschreibung war für mich direkt klar: Da möchte ich hin!

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

An mein duales Studium hatte ich kaum konkrete Erwartungen, ich bin bewusst offen in diesen neuen Abschnitt meines Lebens gestartet. Meine Hoffnung war vor allem, in einem gewissen Rahmen das spätere Arbeitsleben kennenzulernen.
Auch wenn ich noch nicht lange im Unternehmen bin, konnte ich schon jetzt einige Einblicke bekommen. Neben dem eigentlichen Arbeitsalltag habe ich festgestellt, was es heißt, in einem Unternehmen zu arbeiten und welche Gemeinschaft dadurch entsteht. Damit haben sich meine Wünsche bisher auf jeden Fall erfüllt.

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Am meisten Spaß gemacht haben mir die Aufgaben, die ich möglichst selbstständig bearbeiten konnte. Besonders motivierend ist es für mich, wenn ich merke, dass mir vertraut wird und ich Verantwortung übernehmen darf – ohne dass ständig damit gerechnet wird, dass ich große Fehler mache.
Gerade am Anfang in einer neuen Abteilung bekommt man eher einfachere Aufgaben, die auf den ersten Blick manchmal unwichtig wirken. Die machen nicht immer großen Spaß, helfen aber sehr dabei, sich in der Abteilung zurechtzufinden, Abläufe zu verstehen und Schritt für Schritt mehr Verantwortung zu übernehmen. Man versteht, alles hat seinen Grund!

Wie hat man dich als Student behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

n jeder Abteilung, in der ich bisher war, wurde ich offen empfangen. Ich hatte immer eine feste Ansprechperson, an die ich mich jederzeit wenden konnte. Aber auch alle anderen Kolleginnen und Kollegen waren hilfsbereit und haben mir meine Fragen beantwortet.
Dadurch habe ich mich sowohl fachlich als auch persönlich gut betreut und ernst genommen gefühlt.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium hier interessieren?

Einfach machen! Für mich war die Entscheidung für das duale Studium genau das Richtige. Wenn man darüber nachdenkt, ob man ein Studium dual oder in Vollzeit machen sollte, würde ich auf jeden Fall zur dualen Variante raten.
Ich kann in der gleichen Zeit viel mehr lernen, weil ich die Theorie direkt in der Praxis anwenden kann. Außerdem mag ich die Abwechslung zwischen Praxisphasen im Unternehmen und Theoriephasen an der Hochschule – das macht das Studium insgesamt spannender und greifbarer.

Interview mit Hannah

Hannah
Duales Studium BWL
Foto des/der Interview-Partners/in
24 Jahre
3. Semester
Wie bist du an dein duales Studium gekommen?

Auf meinen dualen Studienplatz bei den Hamburger Energienetzen bin ich aufmerksam geworden, weil mir mehrere Auszubildende aus meinem Umfeld erzählt haben, wie wohl sie sich dort fühlen und wie familiär das Unternehmen ist. Das hat bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.
Daraufhin habe ich mich beworben und habe das Bewerbungsverfahren durchlaufen. Kurz nach dem Vorstellungsgespräch habe ich bereits meine Zusage bekommen – so bin ich zu meinem Studienplatz gekommen.

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Mit meiner studienintegrierten Ausbildung Industrielles Management(mit der Ausbildung zur Industriekauffrau) wollte ich Theorie und Praxis optimal verbinden, meine Fähigkeiten erweitern und das Berufsleben kennenlernen. Anfangs war ich im Umgang mit den verschiedenen Tools und der Arbeit im Team noch unsicher.
Durch die Einsätze in unterschiedlichen Bereichen und die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Personen habe ich sowohl fachlich als auch persönlich sehr viel dazugelernt. Insgesamt wurden meine Erwartungen sogar übertroffen, weil ich vielseitige Erfahrungen sammeln und mich stark weiterentwickeln konnte.

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht? Gab es auch Dinge, die du nicht so gerne gemacht hast?

Besonders gerne habe ich während meiner Ausbildung die kreativen Aufgaben übernommen – zum Beispiel in der Kommunikation, im Marketing oder bei der Eventplanung. In diesen Bereichen bin ich richtig aufgegangen. Vor der Ausbildung war mir noch nicht klar, wo genau meine Stärken liegen, deshalb bin ich heute sehr froh, dass ich BWL gewählt habe, weil der Studiengang sehr breit aufgestellt ist.
Weniger Spaß haben mir die rein rechnerischen Aufgaben und „Excel-Fleißarbeiten“ gemacht. Sie gehören aber natürlich auch zur Ausbildung dazu – und selbst dabei konnte ich einiges lernen.

Wie hat man dich als Student behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Während meiner Ausbildung habe ich mich jederzeit gut betreut gefühlt. Ich hatte durchgehend eine Ausbilderin, an die ich mich immer wenden konnte. Sie war zuverlässig, offen für Fragen und ich habe mich mit all meinen Anliegen gut aufgehoben gefühlt.
Auch in den einzelnen Abteilungen gab es immer eine Person, die für mich zuständig war. So wusste ich jederzeit genau, an wen ich mich wenden kann, wenn ich Fragen oder Sorgen hatte.

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium hier interessieren?

Mein Tipp für alle, die eine Ausbildung oder ein duales Studium beginnen möchten: Sucht euch ein Unternehmen, in dem ihr euch wirklich wohlfühlen könnt. Sprecht am besten vorher mit aktuellen Auszubildenden oder Studierenden und fragt sie, wie die Betreuung ist und ob sie sich im Unternehmen gut aufgehoben fühlen.
Lasst euch in den ersten Monaten nicht entmutigen. Es kann anfangs herausfordernd sein, in ein neues Arbeitsumfeld zu kommen – vor allem, wenn man frisch aus dem Abi kommt und noch keine Erfahrung hat. Aber bleibt dran: Man lernt unglaublich schnell und viel, und die anfänglichen Unsicherheiten legen sich meist sehr schnell.