Hamburger Hafen und Logistik AG

<- Zurück zur Übersicht
  1. Vanessa
  2. Elora
  3. Jenna

Interview mit Vanessa

Vanessa
Duales Studium BWL
22 Jahre
1. Semester
Wie bist du auf das duale Studium aufmerksam geworden – und warum war das Modell für dich interessant?

Auf das duale Studium bin ich durch viele meiner Freunde aufmerksam geworden, die auch in dem Modell studiert haben. Ich fand das einfach super gut, dass man direkt praktische Berufserfahrung sammeln kann und viele verschiedene Abteilungen während seiner Praxisphasen sieht. Gerade für den Studiengang BWL, bei dem die Themen doch sehr theoretisch sind, bringen die Einblicke in die Praxis oft Licht ins Dunkle und helfen ungemein beim Verstehen. Zudem bekommt man während des Studiums monatliches Gehalt, was natürlich auch kein unwichtiger Faktor ist.

Warum ist es dann die HHLA geworden?

Die HHLA bietet natürlich zum einen den schönsten Arbeitsplatz in ganz Hamburg. Zum anderen ist die HHLA aber auch einer der größten Arbeitgeber in Hamburg und bietet unendlich viele Möglichkeiten während und nach dem Studium. Auf die Vorstellungen und Wünsche der dualen Studenten wird hier bestmöglich eingegangen und auch der Zusammenhalt zwischen den Dualis wird durch regelmäßige Treffen zum Austausch seitens der Ausbildungsleitung enorm gestärkt. Wir haben die Möglichkeit, in die verschiedenen Geschäftsbereiche und Abteilungen der HHLA reinzuschauen (was sehr viele sind) und bekommen so einen guten Überblick, in welchem Bereich wir uns nach dem Studium sehen könnten.

Wie hast du den Wechsel zwischen Hochschule und Praxis am Anfang erlebt?

Der Wechsel war einerseits recht leicht, da darauf geachtet wird, dass alle Arbeitsthemen vor der Uni bestmöglich abgeschlossen werden. So kann man sich dann gut auf die Uni konzentrieren. Andererseits muss man sich auch bewusst sein, dass ein duales Studium viel Arbeit bedeutet. Eine klare Abgrenzung von Uni und Arbeit ist nicht möglich und durch die enge Verzahnung auch nicht gewollt. Somit muss man auch während seiner Praxisphase Hausarbeiten schreiben oder für Klausuren lernen, falls man mal eine nicht bestanden hat.

Wie sieht eine typische Phase bei dir aus – einmal in der Uni und einmal im Unternehmen?

In der Uniphase haben wir einen festen Stundenplan mit unseren Modulen des Semesters. Bei meiner Uni besteht Anwesenheitspflicht und wir sind „kleinere“ Klassen mit 30-40 Leuten, dadurch erinnert es sehr an Schulalltag. Die Vorlesungen gehen meistens um die 2-3 Stunden, wir hatten aber auch schon längere. Nach den Vorlesungen gibt es noch freiwillige Tutorien, die zum Beispiel für Wirtschaftsmathe angeboten werden. Ansonsten heißt es nach den Vorlesungen nachbereiten und lernen.

Im Unternehmen kommt es immer darauf an, in welcher Abteilung man sich gerade befindet. Meistens bekommt man von der Abteilung eine oder mehrere Aufgaben, die man bearbeiten soll. Durch den Wechsel durch verschiedene Abteilungen lernt man auch immer sehr viele Leute im Unternehmen kennen. In den Praxisphasen haben wir dann auch unsere Studiengespräche, in denen wir mit unserer Ausbildungsleitung über den aktuellen Stand und unseren weiteren Studienverlauf sprechen.

Was ist für dich der größte Vorteil am dualen Studium gegenüber einem „klassischen“ Studium?

Der größte Vorteil ist, dass man neben der Theorie, die man in der Uni lernt, auch Beispiele aus der Praxis mitbekommt. Oft lehnen Vorgänge in der Praxis zwar an der Theorie an, werden jedoch etwas anders ausgeführt. So lernt man nicht nur das theoretische Wissen, was man für das Grundverständnis der Betriebswirtschaftslehre benötigt, sondern auch das praktische Wissen, was einem im Arbeitsalltag enorm hilft.

Welche Tipps hast du für Bewerber:innen, die mit dem Gedanken an ein duales Studium spielen?

Wenn ihr Lust habt, Theorie und Praxis zu vereinen und bereit seid, euch gut zu strukturieren und Energie zu investieren, dann entscheidet euch für ein duales Studium. Für mich war es genau die richtige Entscheidung und ich würde es immer wieder weiterempfehlen.

Interview mit Elora

Elora
Duales Studium Logistik
Foto des/der Interview-Partners/in
22 Jahre
6. Semester
Gab es einen Moment, in dem du gemerkt hast: „Das duale Studium war genau die richtige Entscheidung“?

Ich glaube diesen Moment habe ich öfters. Jedes Mal wenn ich in einer neuen Abteilung ankomme und feststelle, was sie dort alles machen, oder am Ende des Einsatzes reflektiere was ich persönlich gelernt habe, und was ich von meinem Studium direkt praktisch anwenden oder inhaltlich verbinden konnte. Ich bin unendlich dankbar für die Möglichkeit, selbst einen Einfluss auf die Abteilungen und praktischen Einsätze zu haben, und Erfahrungen zu sammeln, und auch im Ausland Erfahrungen zu sammeln und wenn ich an all das denke, dann ja, dann war das Duale Studium trotz seiner Schattenseiten genau die richtige Entscheidung. 

Was war bisher deine größte Herausforderung – und wie bist du damit umgegangen?

Die kurze und damit arbeitsintensivere Semesterzeit, weil man von Anfang an aufmerksam sein muss, lässt wenig Zeit für ein „typisches Studentenleben“ mit jeden Tag Party, und Vorlesungen auslassen ist auch nicht möglich, da es Anwesenheitspflicht gibt. Das war am Anfang etwas überraschend, aber man gewöhnt sich schnell daran. Auch alle Ansprüche, sowohl meine eigenen an mich als auch die der Uni und der HHLA unter einen Hut zu bringen war schwierig. 

Was hast du durch das duale Studium über dich selbst gelernt?

Ich habe auf alle Fälle Selbstorganisation gelernt, und wie wichtig es ist, Hilfe anzufragen und anzunehmen. Außerdem Kritikfähigkeit, Koordinationsfähigkeit und besonders das Selbstvertrauen zu haben, offen auf neuen Menschen und neue Situationen zu zugehen und zu lernen und Fragen zu stellen.

Wie unterstützt dich die HHLA dabei, Studium und Praxis unter einen Hut zu bekommen?

Unsere Ausbildungsleitung hat immer ein offenes Ohr für Probleme sei es im Studium oder in der Firma, und wir haben verschiedene Netzwerke um uns auszutauschen. Außerdem werden wir zum Beispiel für die Bachelorarbeit freigestellt und dürfen diese in der Arbeitszeit in der betreuenden Abteilung schreiben. Natürlich müssen wir auch in der Uniphase regelmäßig Mails checken, aber trotz allem lässt sich das Studium gut mit der Praxis verbinden, da durch viel Erfahrung mit Dualen Studenten auch im Unternehmen viel Verständnis vorhanden ist für die Herausforderungen die diese Art der Ausbildung mit sich bringt. 

Wie würdest du die HHLA als Praxispartner in 3 Worten beschreiben?

Vielfältig, offen für Neues und unterstützend.

Welche Tipps hast du für Bewerber:innen?

Seid ehrlich und offen für neue Erfahrungen, das zahlt sich besonders im Hafen aus. Seid selbstbewusst und glaubt an euch. Ein Assessment Center ist gar nicht so beängstigend und kompliziert wie der Name vermuten lässt. 

Interview mit Jenna

Jenna
Duales Studium Logistik
Foto des/der Interview-Partners/in
20 Jahre
4. Semester
Gab es einen Moment, in dem du gemerkt hast: „Das duale Studium war genau die richtige Entscheidung“?

Davon gab es tatsächlich schon mehrere Momente. Das letzte Mal hatte ich dieses Gefühl vor ein paar Wochen während meines Auslandssemesters in Hong Kong, wo ich mal wieder realisiert habe, was für Wahnsinns-Möglichkeiten und Chancen wir innerhalb dieser Studienzeit bekommen.

Was war bisher deine größte Herausforderung – und wie bist du damit umgegangen?

Sich alle paar Monate immer wieder komplett neu in eine Abteilung einzuarbeiten, kann manchmal schon etwas herausfordernd sein. Bis jetzt war ich aber immer von total netten und aufmerksamen Teams umgeben, welche mir meistens ausreichend Zeit und Unterstützung gaben, um den neuen Anforderungen nachkommen zu können.

Was hast du durch das duale Studium über dich selbst gelernt?

Dass ich deutlich belastbarer bin, als ich manchmal von mir selbst dachte. Vor allem in den Klausurenphasen am Ende eines Semesters, kann der ganze Input schon manchmal etwas überwältigend wirken. Am Ende hat’s dann aber bis jetzt doch immer ganz gut geklappt 😊

Wie unterstützt dich die HHLA dabei, Studium und Praxis unter einen Hut zu bekommen?

Ehrlich gesagt ist man weitestgehend schon selber dafür verantwortlich, seine Studienzeit zu strukturieren, was ich persönlich aber auch unglaublich gut finde. So haben wir die Möglichkeit, unsere Praxisphasen selbst mitzugestalten und in Abteilungen zu kommen, die uns auch wirklich interessieren. Gleichzeitig können wir jederzeit auf Unterstützung von Personalabteilung, unseren persönlichen Mentoren oder auch von anderen Studierenden setzen.

Wie würdest du die HHLA als Praxispartner in 3 Worten beschreiben?

Praxisnah. Unterstützend. Vielseitig.

Welche Tipps hast du für Bewerber:innen?

Sei neugierig, stell Fragen und hab keine Angst, Fehler zu machen – man lernt hier schneller durchs Machen als durchs Perfekt sein wollen.