Studenten

Das Studenten-Interview mit Steven Klaas - Hochwald Foods GmbH

  • Name des StudentenSteven Klaas
  • Alter des Studenten23 Jahre
  • Duales StudiumDuales Studium BWL – Industrie
  • Semester zur Zeit des Interviews5. Semester

Ausbildung.de:

Wie bist du an dein duales Studium gekommen?

Steven Klaas:

Im Anschluss an meine Erstausbildung zum Beamten des mittleren nichttechnischen Dienstes und anschließender Berufserfahrung habe ich den Entschluss gefasst, mich beruflich zu verändern. Die Entscheidung, ein duales Studium zu absolvieren, habe ich frühzeitig getroffen. Da für ein duales Studium mindestens die Fachhochschulreife vorausgesetzt wird, habe ich über den zweiten Bildungsweg innerhalb von zwei Jahren die allgemeine Hochschulreife erlangt und somit die Basis für das duale Studium geschaffen.
Da mir die Hochwald Foods GmbH bereits seit langer Zeit als sehr guter Arbeitgeber bekannt ist, und dieser Eindruck durch Gespräche mit Freunden und Landwirten gestärkt wurde, war für mich schnell klar, dass Hochwald der richtige Arbeitgeber für mich ist. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich sagen, ich habe genau die richtigen Entscheidungen getroffen. 

Ausbildung.de:

Was hast du von deinem Studium erwartet und haben sich deine Wünsche erfüllt?

Steven Klaas:

Die Erwartungen an das Duale Studium waren sehr hoch und ich kann aktuell mit gutem Gewissen sagen, dass die Erwartungen auch erfüllt wurden.
Anfangs war es mir wichtig, mich gut in das Unternehmen zu integrieren. Das ist mir durch unterschiedliche Rahmenveranstaltungen innerhalb der ersten Wochen gut gelungen.
Außerdem war es für mich von Priorität, viele Abteilungen innerhalb der Hochwald Foods GmbH kennen zu lernen, um die internen Prozesse bestmöglich zu verstehen. Mittlerweile wurde ich schon in den Abteilungen Customer Support International, Finance, Procurement, Human Resources, Controlling und in der Business Unit Cheese eingesetzt.
Die theoretischen Blöcke an der ASW in Neunkirchen werden möglichst praxisnah gestaltet und durch die Präsentation eines selbstständig erarbeiteten Praxisprojektes abgerundet. 

Ausbildung.de:

Welche Aufgaben haben dir während deines Studiums besonders viel Spaß gemacht?

Steven Klaas:

Hochwald hat in den letzten Jahren einige Veränderungen durchgeführt. Auch hierdurch waren eine Vielzahl von Projekten erforderlich. Die Mitarbeit in Projekten ist für einen Auszubildenden oder einen dualen Studenten immer etwas ganz besonderes. Veränderungen aktiv mitzugestalten ist ein Vertrauensvorschuss des Arbeitgebers, der die Mitarbeiter sehr motiviert.
Während meines Studiums habe ich beispielsweise dabei geholfen, die Sonderausgabe eines Milchkartons zu designen oder eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit einem Basketballteam zu organisieren.

Ausbildung.de:

Wie hat man dich als Student behandelt? Hast du dich ausreichend betreut gefühlt?

Steven Klaas:

In allen Abteilungen, in denen ich bisher eingesetzt wurde, habe ich Hochwald als sehr angenehmen Arbeitgeber wahrgenommen. Die Integration in die jeweiligen Abteilungen ist mir immer leicht gefallen, da für eine gute Betreuung gesorgt ist und ich immer gut in den Arbeitsalltag eingebunden wurde.
Die Betreuung aus dem Bereich Human Resources ist sehr gut. Bei Problemen ist immer ein Ansprechpartner vor Ort, der die Bedürfnisse des Studenten ernst nimmt. Abgerundet wird die Betreuung durch die Möglichkeit, an internen und/oder an externen Schulungen teilzunehmen.
Vor kurzem habe ich z.B. an einem Seminar zum Thema Projektmanagement teilgenommen.

Ausbildung.de:

Welche Tipps hast du für alle auf Lager, die sich auch für ein duales Studium hier interessieren?

Steven Klaas:

Potenziellen Bewerbern kann ich ein Duales Studium sehr empfehlen. Die Verzahnung zwischen den theoretischen Blöcken an der ASW in Neunkirchen und den Praxisblöcken im Unternehmen ist enorm wichtig und ein wesentlicher Vorteil des dualen Studiums.
Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Studium ist, dass man engagiert ist und Interesse an betriebswirtschaftlichen Abläufen hat.
Die Milchbranche ist sehr schnelllebig, wodurch die Arbeit sehr interessant ist. Die Genossenschaftliche Struktur von Hochwald stellt sicher, dass der Einsatz der Mitarbeiter dazu dient, einen bestmöglichen Milchpreis zu erzielen, was zur Folge hat, dass den Landwirten ein Auszahlungspreis gewährleistet werden kann, der für alle Beteiligten zufriedenstellend ist.