Durch ein Praktikum im Altenheim bin ich auf den Pflegeberuf aufmerksam geworden. Dabei habe ich gemerkt, dass mir die Arbeit mit Menschen sehr viel Freude bereitet. Da ich gerne mehr im Bereich der Akutversorgung kennenlernen wollte, habe ich anschließend ein Praktikum im Krankenhaus gemacht. Dort wurde mir schnell klar, dass dieser Beruf genau das Richtige für mich ist.
Am meisten gefällt mir die abwechslungsreiche und vielfältige Arbeit. Kein Tag ist wie der andere und es gibt immer wieder etwas Neues zu lernen. Dadurch wird es nie langweilig. Besonders schön finde ich auch, dass die Kolleginnen und Kollegen immer bereit sind, einem etwas zu zeigen und ihr Wissen weiterzugeben.
Am Anfang waren die verschiedenen Schichten eine Herausforderung für mich. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber sehr gut daran. Außerdem finde ich es schön, dass man in der Ausbildung über Herausforderungen oder Probleme offen sprechen kann und bei den Kolleginnen und Kollegen immer ein offenes Ohr findet.
Mein Tipp an neue Auszubildende ist, immer offen und neugierig zu bleiben und keine Angst davor zu haben, Fragen zu stellen. Nutzt jede Möglichkeit, etwas Neues zu lernen und lasst euch auch von schwierigen Tagen nicht entmutigen. Sprecht offen mit euren Kolleginnen und Kollegen, wenn euch etwas beschäftigt oder ihr Unterstützung braucht. Und ganz wichtig: Habt Freude an dem, was ihr tut, und seid stolz auf eure Entwicklung während der Ausbildung.
Über eine Stellenanzeige auf unserer Homepage.
Ich habe mir von meiner Ausbildung erwartet, dass ich mir mit ihr einen Grundstein für meinen weiteren Lebensweg setzte und sie mir die Möglichkeit bietet, persönlich wachsen zu können. Beide und noch einige mehrere Ziele konnte ich im Laufe meiner Ausbildung erreichen. Außerdem wurde mir während meiner Ausbildung mehrmals bestätigt, dass dies genau der Beruf ist, der mir Spaß macht und den ich ausüben möchte.
Einen typischen Arbeitstag gibt es nicht, der ist immer abhängig davon in welcher Schicht man arbeitet und was an dem Tag alles passiert und ansteht- dies ist oft nicht hervorsehbar. Aber zum Beispiel ein typischer Frühdienst startet um 6 Uhr mit der Übergabe vom Nachtdienst, dann bereiten wir unsere Infusionen für die Patienten vor und noch weitere Dinge. Im Anschluss starten wir den morgendlichen Rundgang, bei dem wir nach jedem Patienten schauen wie es ihm geht, Vitalzeichen erfassen, Infusionen anhängen und Medikamente austeilen. Nach dem Rundgang geht es weiter mit der Grundpflege der Patienten, die Visite mit den Ärzten und den anstehenden Verbandswechseln. Danach und auch zwischendurch dokumentieren wir immer alles, was in der Schicht anstand und was wir beim Patienten durchgeführt haben. Außerdem unterstützen wir die Patienten natürlich bei der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme und führen Gespräche mit Angehörigen. Am Ende der Schicht erfolgt die Übergabe an den Spätdienst.
Meiner Meinung nach sollte man gerne mit Menschen zusammenarbeiten, empathisch sein, lernbereit sein, interessiert sein. Ich glaube am wichtigsten ist es, den Beruf gerne auszuüben und Spaß daran zu haben.
Der Grund, warum ich mich für diese Ausbildung entschieden habe, war tatsächlich eher Zufall, wie so vieles im Leben. Meine Tante, die seit 11 Jahren im InnKlinikum tätig ist, hat es mir damals empfohlen. Zuerst wusste ich gar nicht, dass man hier überhaupt einen kaufmännischen Beruf erlernen kann. Als ich mich dann auf der Homepage über die verschiedenen Ausbildungsberufe informiert habe, bin ich auf den Beruf Kauffrau im Gesundheitswesen gestoßen.
Ich habe mich damals tatsächlich beworben, ohne wirklich viel über den Beruf zu wissen. Im Nachhinein hat sich aber herausgestellt, dass es genau der richtige Beruf für mich war.
Mein größter „Oh Wow“-Moment war, als ich während meiner Ausbildung zum ersten Mal bei einem Datenschutz-Audit dabei sein durfte. Ich muss zugeben, dass ich vorher nie gedacht hätte, dass das Thema Datenschutz so interessant sein kann. Deshalb war ich davon wirklich positiv überrascht.
Gleichzeitig hat es mich aber auch überrascht, wie viele verschiedene Datenschutzvorfälle es weltweit gibt. Oft handelt es sich um Dinge, bei denen man denkt, dass eigentlich jedem bewusst sein müsste, dass es sich dabei um einen Datenschutzverstoß handelt. In der Praxis ist das jedoch nicht immer der Fall. Genau das hat mir noch einmal gezeigt, wie wichtig ein bewusster Umgang mit Datenschutz im Arbeitsalltag ist.
Ich finde, eine wichtige Voraussetzung ist, dass man Spaß daran hat, am Computer zu arbeiten. Außerdem sollte man ein gutes Kommunikationsvermögen mitbringen, da man während der Ausbildung viel telefoniert und auch sehr viel am Computer arbeitet.
Man sollte also gerne mit Menschen kommunizieren, gleichzeitig aber auch Freude an organisatorischen und kaufmännischen Aufgaben haben.
Ja, auf jeden Fall. Da ich mich nach Beendigung meiner Ausbildung für den Bereich QM entschieden habe, sehe ich gerade dort viele Entwicklungsmöglichkeiten. Durch meine Ausbildung konnte ich einen guten Einblick in die verschiedenen Abteilungen bekommen und habe dadurch ein breites Wissen über die unterschiedlichen Abläufe gesammelt. Dieses Wissen kann ich nun gezielt im QM einsetzen. Eine Weiterbildung zur internen Auditorin habe ich bereits während meiner Ausbildung abgeschlossen. Da sich das Qualitätsmanagement auch mit Themen wie Compliance und Datenschutz beschäftigt, möchte ich mich in Zukunft noch weiter in diesem Bereich entwickeln. Besonders das Thema Datenschutz interessiert mich, weshalb ich gerne noch eine Weiterbildung zur internen Datenschutzkoordinatorin machen möchte.
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