Dadurch, dass ich mich beruflich verändern wollte und Mama von drei Kindern bin, habe ich gezielt nach einer Ausbildung in Teilzeit gesucht. Über das Internet bin ich auf den Kreis Nordfriesland gestoßen, Ausbildung zur Verwaltungswirtin. Ich habe mich dann auf entsprechenden Seiten und Social Media Kanälen informiert und für mich entschlossen, dass genau diese Ausbildung aufgrund vieler verschiedener Faktoren zu mir passt.
Ich habe eine familiäre Atmosphäre, ein nettes Miteinander und verschiedene und spannende Themengebiete erwartet. Bisher entspricht alles meiner Erwartung und ich bin guter Dinge, dass ich noch viele weitere Themenfelder kennenlernen darf.
Ich durfte aktiv die Heilpraktikerprüfungen aus Schleswig-Holstein mitgestalten, organisieren und dabei sein. Ich habe Verantwortung übernehmen dürfen. Das gegenseitige Vertrauen hat mir ein gutes Gefühl gegeben, was den Spaß an der Arbeit noch einmal unterstreicht.
Anfangs der Ausbildung gab es eine Einführungswoche mit vielen verschiedenen Aktivitäten. Es war gut, um sich untereinander zu vernetzen und sich schon einmal kennen zu lernen. Auch in der Praxisphase konnte man jederzeit Fragen stellen ob an die zuständigen Ausbilder oder an das Ausbildungsbüro. Während des Schulblocks wurde man auch "mitgenommen" und über wichtige Dinge informiert, sodass man den Anschluss nicht verliert.
Man darf keine Angst vor Gesetzestexten haben, man bekommt aber den Umgang damit genau in der Schule und in der Praxis erläutert.Man sollte offen für Neues sein, sich immer weiter fortbilden wollen und auf jeden Fall teamfähig sein.
Ja, im Laufe der Zeit nach der Ausbildung steigt man immer weiter an Erfahrungsstufen und wenn man Interesse daran hat, gibt der Kreis Dir auch die Möglichkeit einen Laufbahnwechsel zu durchlaufen.
Ich habe bereits vor der Ausbildung als Rettungssanitäter im Kreis Nordfriesland gearbeitet, daher wusste ich, dass wir auch die Notfallsanitäter ausbilden. Nachdem ich 2,5 Jahre den Rettungsdienst kennenlernen konnte, habe ich mich dazu entschieden, den Schritt in die Ausbildung zu wagen und mein Fachwissen im Bereich Rettungsdienst zu erweitern. Beworben habe ich mich ganz normal über das Online-Formular.
Mein Ziel war es, tiefer in die medizinische Materie einzutauchen, als es in der Rolle des Rettungssanitäters möglich ist, und schrittweise mehr Verantwortung zu übernehmen. Nach eineinhalb Jahren hat sich diese Entscheidung absolut bestätigt: Besonders im theoretischen Teil der Ausbildung werden Krankheitsbilder deutlich tiefgreifender behandelt, als ich es aus der Qualifikation zum Rettungssanitäter kannte.
Besonders gut gefällt mir, dass ich täglich mehr Verantwortung für die Versorgung der Patienten übernehmen und das schulisch erlernte Wissen direkt in der Praxis anwenden kann. Zur Ausbildung gehören auch verschiedene Klinikpraktika. Diese gefallen mir teilweise weniger gut, da sich die Arbeitsweise im Krankenhaus teils stark von der Arbeit auf dem Rettungswagen unterscheidet.
Zum Ausbildungsbeginn wurde ich von der Wache Högel an die Wache in Niebüll versetzt. Da ich die Kollegen dort schon kannte, fiel es mir leicht, mich in das Team zu integrieren. Der Wechsel vom festen Mitarbeiter zum Auszubildenden war am Anfang zwar eine kleine Umstellung, aber durch die gute Aufnahme auf der neuen Wache war das nach kurzer Zeit kein Problem mehr. Zudem wurde mir seit Beginn der Ausbildung eine Praxisanleiterin zur Seite gestellt, die mich begleitet und mich bei allen Fragen und Herausforderungen sehr unterstützt.
Mir hat es sehr geholfen, vorher als Rettungssanitäter zu gearbeitet zu haben, da ich so schon ein gewisses Grundwissen hatte, auf dem ich jetzt aufbauen kann. Außerdem konnte ich dadurch gut herausfinden, ob der Job wirklich das Richtige für mich ist. Da man auf dem Rettungswagen immer mit einem Notfallsanitäter eingesetzt wird, habe ich von Anfang an gesehen, welche Aufgaben später in der neuen Rolle auf mich zukommen.
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