Ausbildung bei Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen

Arbeiten bei der Justiz.NRW bedeutet Arbeiten mit Sinn. Bei 204 Gerichten, 19 Staatsanwaltschaften und drei Generalstaatsanwaltschaften, 36 Justizvollzugseinrichtungen, fünf Jugendarrestanstalten und 19 Dienststellen des ambulanten Sozialen Dienstes sorgen rund 40.000 Menschen dafür, dass Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Recht kommen und der Rechtsfrieden in der Gesellschaft gewahrt wird.

Ob mit Abitur, Fachhochschulreife oder Fachoberschulabschluss (oder gleichwertig), bei der Justiz.NRW stehen die verschiedensten Ausbildungsberufe zur Wahl. Von der Ausbildung bis zum dualen Studium – das Angebot der Justiz.NRW ist vielseitig und bietet mit vielen Berufen interessante Perspektiven.

Nach dem Ende ihrer Ausbildung arbeiten Rechtspfleger/innen, Justizfachwirte und Justizfachangestellte Hand in Hand mit Richterinnen und Richtern, Staatsanwältinnen und Staatsanwälten sowie den übrigen Beschäftigten der Gerichte und Justizbehörden.

Als Diplom-Rechtspfleger/in bearbeiten Sie Rechtssachen eigenverantwortlich und sachlich unabhängig – in Ihren Entscheidungen sind Sie allein dem Gesetz unterworfen. Sie nehmen Aufgaben wahr, die früher ausschließlich von Richtern erledigt wurden. Die Einstellung von Rechtspflegeranwärter/innen erfolgt zentral bei einem der drei Oberlandesgerichte. Einstellungstermin ist regelmäßig der 1. August des Jahres.

Als Justizfachwirt/in sind Sie meist erste Anlaufstelle für die rechtsuchenden Bürgerinnen und Bürger. Sie führen Akten und erteilen Auskünfte, berechnen Gerichtskosten und erledigen andere anspruchsvolle Aufgaben als Sachbearbeiter bei der Justiz.NRW. Einstellungstermin ist regelmäßig der 1. September des Jahres.

Als Justizfachangestellte/r sind Sie Ansprechpartner/in für Bürger/innen und Rechtsanwälte/innen und bilden so die Schnittstelle zu Richterinnen/Richtern und Staatsanwältinnen/-anwälten. Als Organisationstalent bilden Sie den Dreh- und Angelpunkt in Ihrer Abteilung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften. Als Protokollführer/in erleben Sie Strafprozesse hautnah. In Nordrhein-Westfalen werden Auszubildende zu Justizfachangestellten bei einem von rund 60 Amtsgerichten (den sogenannten Ausbildungsgerichten) regelmäßig wohnortnah eingestellt. Einstellungstermin ist immer der 1. August oder der 1. September des Jahres.

Der Bewerbungszeitraum beginnt für alle drei Berufe dabei ein Jahr vor Ausbildungsbeginn immer am 1. Juli.

Wir bieten vielfältige Tätigkeitsfelder und Karrieremöglichkeiten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren außerdem von unterschiedlichen Möglichkeiten der Arbeitszeitgestaltung, einer guten Work-Life-Balance, sicheren Arbeitsplätzen und der Möglichkeit der Verbeamtung bei Erfüllen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen.

Die Justiz.NRW bietet Ihnen abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeiten, sehr gute Übernahmechancen, flexible Arbeitszeiten, eine faire Vergütung und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch nach der Ausbildung besteht die Möglichkeit, sich mit ergänzenden Weiterbildungen beruflich noch besser aufzustellen – und z. B. die Qualifikation für eine Tätigkeit als Gerichtsvollzieher/in oder Amtsanwalt/-anwältin zu erlangen. Daneben gibt es viele weitere individuelle Entwicklungs- und Aufstiegschancen.

Mit der Entscheidung für Ihre berufliche Zukunft bei der Justiz des Landes NRW treffen Sie die richtige Wahl!